Montag, 19. Januar 2004 11:02

Forschen und Entwickeln an der Fachhochschule Aachen - Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft zu Besuch an der FH -

team-pressestelle(at)fh-aachen.de


Aachen/Jülich. Von der Qualität der Forschung an der Fachhochschule Aachen überzeugte sich am Mittwoch NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft bei ihrem Besuch in der Goethestraße und im Gerling-Pavillon der Abteilung Jülich.

Wegen eines Staus kam der Tross der Ministerin einige Minuten zu spät, was den inhaltsreichen Terminplan in Bedrängnis brachte. Trotzdem nahm sich Hannelore Kraft viel Zeit, einige Labore und Forschungseinrichtungen der FH in Aachen und in Jülich zu besichtigen. In Aachen drehte sich alles um den Bereich Automotive Kompetenz der Fachbereiche Maschinenbau und Mechatronik sowie Luft- und Raumfahrtechnik, in Jülich um die Kompetenzplattform Bioengineering, die Forscher der FH Aachen, Abteilung Jülich, und der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg zusammen betreiben. Dekan Prof. Dr. Josef Rosenkranz brachte auch Probleme der Hochschule zur Sprache, so beispielsweise die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse und die dadurch bedrohte Existenz der Praxissemester. Vieles soll und wird sich ändern: „Die Hochschulen brauchen Autonomie. Wir haben den Globalhaushalt und die Kosten-Leistungsrechung beschlossen, aber auch wir sind noch in einem Lernprozess“, so die Ministerin zu manchen Ungereimtheiten. An der Goethestraße wurde Hannelore Kraft von rund 400 Studierenden, in Jülich von etwa 200 als Bettler verkleideten Studenten empfangen, die den Besuch zum Anlass nahmen, mit Plakaten und Spruchbändern gegen die geplanten Kürzungen im Hochschulbereich zu protestierten.

Im Mittelpunkt des Besuches standen jedoch erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre herausragenden Forschungsergebnisse anschaulich präsentierten. So zeigten für Aachen die Professoren G. Dahl, Th. Esch, J. Gartzen, A. Gebhardt, J. Kämper, G. Schmitz und J. Rosenkranz der Ministerin ihre Labore und Forschungseinrichtungen. Für die Abteilung Jülich und FH Bonn-Rhein-Sieg präsentierten die Professorinnen und Professoren G. M. Artmann, M. Biselli, W. Heiden, G. E. Jeromin, Th. Mang, A. Pfützner, M. Schöning, M. Staat, M.-P. Weißhaar und W. Zang ihre Ergebnisse. Soviel ist sicher: „Als Partner für kleine und mittlere Unternehmen sind die Fachhochschulen in ihrer jeweiligen Region fest verankert. Sie haben dadurch großes Verständnis für diese Unternehmen und sind oft die geeignetsten Partner zur Lösung konkreter Probleme. Unser Fördervolumen soll auch in schwierigen Zeiten im Jahr 2004 beibehalten werden“, und weiter führte die Ministerin aus: „Die Fachhochschulen haben jeden investierten Euro fast vervierfacht durch ihre Drittmitteleinwerbung. Die eingesetzten Mittel für die Fachhochschulen sind also exzellent eingesetztes Geld.“


<- News-Archiv

<- Bilder-Archiv