Nachname, E-Mail-Passwort
Studierende mit dialup-Mailadresse:
vorname.nachname, E-Mail-Passwort
Studierende mit alumni-Mailadresse:
[Kürzel], E-Mail-Passwort
"Die Diplomarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin / der Kandidat befähigt ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine praxisorientierte Aufgabe aus ihrem / seinem Fachgebiet sowohl in Ihren fachlichen Einzelheiten als auch in den fachübergreifenden Zusammenhängen nach wissenschaftlichen und fachpraktischen Methoden selbständig zu bearbeiten" ($ 23 DPO).
Die Diplomarbeit soll zeigen, dass Sie in der Lage sind, wissenschaftlich zu arbeiten. Aus diesem Grunde sind an die Diplomarbeit auch strengere Kriterien anzulegen, als beispielsweise an eine Seminararbeit. Damit Sie diese Kriterien erfüllen können, stehe ich Ihnen als Gesprächspartner und Hilfesteller während der Bearbeitungszeit zur Verfügung.
Dennoch: Die Arbeit schreiben, müssen Sie selber!
Die Diplomarbeit wird Sie durch viele Höhen und Tiefen führen. Damit Ihr 'Projekt Diplomarbeit' erfolgreich wird, ist es deshalb dringend notwendig, dass Sie sich mit einem Thema beschäftigen, dass Sie auch wirklich interessiert.
Diese Hinweise gelten für das Schwerpunktfach Personalmanagement und sind abgestimmt unter den beteiligten Kollegen Prof. Dr. Bernd P. Pietschmann und Prof. Dr. Matthias Weßling.
Sinn einer wissenschaftlichen Arbeit ist es, in begrenzter Zeit ein komplexes Thema komprimiert zu erfassen, unter Beachtung wissenschaftlicher Formalia fundiert darzustellen und unter Berücksichtigung maximaler Praxisrelevanz überzeugend zu argumentieren.
Bitte senden Sie Ihre Antworten zu den folgenden Leitfragen in Form eines ausagekräftigen Arbeitskonzeptes per e-mail-attachment an mich: dieses Konzept ist Grundlage unseres ersten persönlichen Gespräches. Es muß nicht in allen Punkten perfekt sein, aber Sie sollten sich mit allen Fragen auseinandergesetzt und Ihre ersten Gedanken dazu schriftlich formuliert haben.
Mit diesen Vorarbeiten geben Sie sich selbst einen hilfreichen Leitfaden für die weitere, selbständige Themen-Bearbeitung vor, denn nach Verabschiedung des Arbeitskonzeptes bestimmen Sie selbst das weitere Tempo und die Intensität meiner Betreuung.
Es gelten die Anforderungen und das Notenschema der Rahmenprüfungsordnung (RPO):
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| Sehr Gut | Gut | Befriedigend | Ausreichend | Nicht Ausreichend |
| Eine herrvorragende Leistung | Eine Leistung, die über den durchschnittlichen Anforderungen liegt | Eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht | Eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt | Eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt |
In Ableitung vom gewählten Thema ist zunächst eine Arbeitsgliederung zu erstellen. Im Verlaufe Ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema sollten Sie diese immer wieder weiterentwickeln und auf Ihre Arbeit abstimmen, um so schließlich zum endgültigen Inhaltsverzeichnis zu gelangen. Wichtig ist, dass aus jedem Gliederungspunkt der Bezug zum Thema Ihrer Arbeit deutlich erkennbar ist. Die Haupt-Gliederungspunkte sollten etwa gleichgewichtig zueinander sein; Ausnahmen hiervon sind die kurze Einführung und das zusammenfassende Fazit. Erstellen Sie eine grobe Kalkulation, wie sich der Inhalt Ihrer Gliederung anteilig auf den Gesamtumfang der Arbeit verteilt. Die Seitenzahl Ihrer Arbeit ist nicht begrenzt, jedoch die Wortzahl: der eigentliche Textteil der Arbeit ? ohne Anhang, Abkürzungs-, Abbildungs- und Literaturverzeichnisse ? orientiert sich an ca. 5.000 Wörter für Seminararbeiten bzw. auf ca. 20.000 Wörter bei Bachelor- / Master- / Diplomarbeiten. Diese Grenze ist nach Absprache veränderbar.
Checken Sie für Ihr Thema die einschlägigen Handwörterbücher (der Führung, des Personalmanagements, der Organisation, etc.), andere Sammelwerke, die aktuellen Lehrbücher und die letzten 5-10 Jahresverzeichnisse der einschlägigen Personalzeitschriften, Management- und Training-Zeitschriften (Personal, Personalwirtschaft, Personalführung, Zeitschrift für Personalforschung, ManagerSeminare, Wirtschaft & Weiterbildung, Harvard Manager, Manager Magazin etc.). Befragen sie ggfs. auch direkt Autoren, Wissenschaftler, Praxisprofis, etc., von denen sie lesen oder hören; fast immer helfen diese sehr gerne weiter und geben Auskünfte, die Sie weiterbringen können. Belegen Sie ggfs. in der Bibliothek eine Schulung zur Online-Recherche, um Ihr Thema aktuell und umfassend zu recherchieren.
Integrieren Sie alle möglichen Arten von Praxisbezug in Ihre Arbeit: Analysieren und Komprimieren Sie Literaturberichte über das, was in Form empirischer Untersuchungen über die tatsächliche Unternehmenspraxis berichtet wird, erheben Sie gegebenenfalls eigene Daten in der Praxis (z. B. telefonische Trendumfrage bei 20 Führungskräften), und entwickeln Sie schließlich konkrete, umsetzbare Konzepte und Maßnahmen für die Unternehmenspraxis.
Unterstützen Sie die Verständlichkeit Ihres Textes durch zusammenfassende Abbildungen und Übersichten, die Sie selbst erstellen oder von anderen Autoren angepasst übernehmen.
Versuchen Sie, möglichst einfach und verständlich zu schreiben; wenn erforderlich, unter Verwendung des themenspezifischen Fachvokabulars. Vermeiden Sie journalistische Saloppheit. Hilfreich für die Verständlichkeit ist das Schreiben in möglichst kurzen Sätzen. Auf der folgenden Seite finden Sie interessante Hinweise: http://webquality.ethz.ch/verstaendlichkeit/kurs/index.html
Bringen Sie Ihre eigene Bewertung durchgängig und ausdrücklich in die Arbeit mit ein; dies ist ein zentrales Beurteilungskriterium. Entscheidend bei eigenen Bewertungen ist, dass Sie alle Ihre Urteile mit hinreichend plausiblen Argumenten begründen. Entwickeln Sie deshalb Entscheidungskriterien für Ihre Beurteilungen und machen sie diese transparent. Vermeiden Sie pauschale Verallgemeinerungen und unbegründete Bewertungen. Stellen sie abweichende Meinungen anderer einander gegenüber und versuchen Sie eine ausgewogene, dialektisch vergleichende Gesamtabwägung unterschiedlicher Standpunkte zu leisten.
Ihre Arbeit wird zusammengefasst durch ein kurzes, bewertendes Fazit, das auch einen Ausblick enthalten kann. Es stellt ? unter Bezugnahme auf die Ziele und Fragestellungen Ihres Arbeitskonzeptes ? die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit noch einmal knapp zusammen.
Eine Verlängerungsmöglichkeit der verbindlichen Abgabetermine für Seminararbeiten gibt es aus Fairnessgründen nicht. Wer die Termine nicht einhält, hat sich dafür entschieden, nicht zur Prüfung anzutreten und keine Note zu bekommen.
Planen Sie daher großzügig insbesondere den Zeitrahmen für Ihre Diplomarbeit. Hier ist eine Absprache mit mir im Einzelnen sicherlich sinnvoll. Einer Verlängerung der laut DPO vorgesehenen Prüfungszeit kann das Prüfungsamt nur in besonders begründeten Ausnahmefällen zustimmen. Berücksichtigen Sie am Ende der Arbeit 1 - 2 Wochen Zeit für das Korrekturlesen und die drucktechnischen Arbeiten. Bitten Sie Freunde, Ihre Arbeit im Hinblick auf sprachliche Verständlichkeit, richtige Grammatik, Satzbau, Zeichensetzung und plausible Argumentation Korrektur zu lesen. Bitte geben Sie Ihre Arbeit neben der gebundenen Papierversion zusätzlich auch auf CD (incl. der Abbildungen) und Email ab.
Zur Seminararbeit gebe ich jeder einzelnen Arbeitsgruppe persönlich ein Feedback.
Bei der Diplomarbeit erfolgt das Feedback nach der 30-minütigen Kolloquium.
Probleme innerhalb des Teams, z. B. über die Art und Weise der Zusammenarbeit, sollten Sie im Team offen ansprechen; erforderlichenfalls in einer Coaching-Sitzung mit mir.
Machen Sie den ersten Schritt und treten Sie mit mir in Kontakt. Sie sind nur noch einen Klick entfernt: bernd.pietschmann(at)gmx.de