Technomathematik ...

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... was ist das eigentlich?

 Sie ahnen es bereits: Technomathematik hat nichts mit Technomusik, aber dafür viel mit Mathematik zu tun. In der Technomathematik geht es um mathematische Methoden, die in der Technik angewandt werden. Keine Branche kommt ohne sie aus: Mathematikerinnen und Mathematiker arbeiten zum Beispiel in Versicherungen, Banken, IT-Unternehmen, Unternehmensberatungen, Pharmaunternehmen oder Rechenzentren.

Viele High-Tech-Geräte beruhen auf mathematischen Analysen und Simulationen. Wenn Fachleute mit Standardmethoden zu keiner Lösung kommen, sind Technomathematikerinnen und -mathematiker zur Stelle. Zuerst übersetzen sie die Problemstellung in die "Sprache der Mathematik", das heißt in Formeln und Gleichungen. Diese Übersetzung ist der entscheidende Schritt im gesamten Entwicklungsprozess, denn je besser das Modell die Realität wiedergibt, desto präziser sind die Ergebnisse. So ein Modell ist in vielerlei Hinsicht praktisch: Es ist zeitsparend, kostengünstig und unabhängig von Uhrzeit und Ort.  Wenn die Technomathematiker rechnerisch eine Lösung entwickelt haben, übersetzen sie ihre Ergebnisse wieder zurück in die Realität, sie wenden die Lösung also auf das reale Problem an.  

Als Experten an der Schnittstelle zwischen Technik und Mathematik benötigen Technomathematikerinnen und -mathematiker also fundierte mathematische Kenntnisse und ein gutes technisches Verständnis. Doch das ist längst nicht alles: Wenn ein theoretischer Lösungsweg in der Sprache der Mathematik gefunden ist, muss dieser konkret durchgerechnet und überprüft werden. Daher entwickeln Technomathematiker zu jedem Problem ein spezielles Computerprogramm. Diese „wissenschaftliche Programmierung“ ist prägend für das Berufsbild des Technomathematikers – deshalb sind auch Kenntnisse der Informatik gefragt. 

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