Justine Oer – Lesen lesen

Ein Plädoyer an und für das Lesen. Dieses hat sich die Kommunikationsdesignabsolventin Justine Oer auf die Fahne geschrieben. Mit ihrem Buch „Lesen lesen“ hat sie ein Informationsdesign über das Thema Lesen entwickelt. Mit diesem sollen Leser animiert sowie motiviert werden und wieder die Lust für das Lesen entdecken.

Die Fähigkeit des Lesens spielt in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle. Sie stellt einen großen Punkt in der Bildung und Weiterentwicklung dar und kann sogar Alzheimer vorbeugen. „Viele nehmen die Fähigkeiten des Lesens gar nicht mehr als etwas Besonderes wahr“, fand die Absolventin. „Allgemein besteht auch das Problem, dass es an der Lust zum Lesen mangelt und viele Leute zu wenig lesen, insbesondere die jüngere Generation.“

Dem wollte Justine Oer entgegenwirken und die Beziehung zwischen Buch und Leser wiederherstellen. Wie liest man überhaupt? Was passiert dabei im Gehirn? Wie erkennen und nehmen wir Buchstaben wahr? Auf all diese offenen Fragen gibt ihr Buch Antworten und klärt über das Thema Lesen auf. Es behandelt insbesondere neuronale, typografische aber auch lernfördernde Aspekte.
Das Besondere: Es integriert verschiedene Lesetypen und der Leser kann mit dem Buch individuell interagieren. Die wichtigsten Texte sind auf einer äußeren Ebene zusammengefasst - für einen schnellen Leser oder jemanden der nur durchblättern möchte. Wer einen Text oder eine Infografik neugierig findet, wird dazu eingeladen, den Text aufzuschneiden und Näheres nachzulesen. „Ich möchte oberflächliche Leser durch einen spielerischen und zugleich informativen Effekt wieder für das intensive Lesen begeistern“, erklärt die Absolventin.

Die Bachelorarbeit der Absolventin auf der DIPLOMA-Website: www.diploma-ac.de