Lea Blumenthal – nebenbei ausgerottet

Die von Kommunikationsdesignstudentin Lea Blumenthal konzipierte Installation mit dem Titel „nebenbei ausgerottet.“ hat zum Ziel, dass der Betrachter bzw. die gesamte Gesellschaft mehr darauf achtet, was in der Umwelt um sie herum passiert.

Die von Menschen gemachte Ausrottung vieler Tier- und Pflanzenarten bestimmt das Leben auf unserer Erde. Lea Blumenthal beschäftigt sich persönlich sehr mit Ethik, Klimawandel und der Ausrottung der Natur und wollte ein Projekt schaffen, dass den Betrachtern die Augen öffnet und zeigt, dass jeder als Individuum etwas gegen den Klimawandel sowie das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten unternehmen kann – und das mit einfachen Dingen, die man beim täglichen Konsumieren verändern kann. Inspiriert hat sie dabei ihre eigene Umgebung, in der ein Wald wegen dem Borkenkäfer abgerodet worden ist.

Um den Betrachter nachhaltig zu beeinflussen und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen hat die Studentin eine künstlerische Installation kreiert, die die Annäherung eines einzelnen Betrachters auf die Ausrottung der Tiere und Natur überträgt. „Sobald man sich der Installation nähert, stirbt indirekt eine Vielzahl der Tiere“, erklärt Lea Blumenthal. Im ersten Moment ist die Installation mit den sehr fein ausgeschnitten Papiertieren sehr schön anzusehen, doch wenn diese bei einer Annäherung umfallen, wird das Konzept direkt verstanden und regt zum Nachdenken an. „Egal ob Kind oder Erwachsener, das Konzept funktioniert ohne Worte und das Fallen der Tiere und Plfanzen stellt offensichtlich für jeden Betrachter etwas Negatives dar“. Ein aussagekräftiges Projekt, bei dem allein das Medium verschiedene Interpretationsmöglichkeiten eröffnet und zum nachhaltigen Denken aufruft.