Fabian Böttcher – Rethinking Music Creation

Produktdesignabsolvent Fabian Böttcher hat seine Abschlussarbeit der Musik gewidmet: „Rethinking Music Creation“. Sein Ziel: Den Workflow des Aufnehmens von Musik zu erleichtern und wieder zu einem unkomplizierten und intensiven Erlebnis zu machen.

Der Absolvent hat selbst acht Jahre lang Gitarre gespielt und weiß somit aus langjähriger Erfahrung wie kompliziert das Aufnehmen von Musikstücken in der heutigen Zeit ist. Es werden verschiedene Geräte benötigt, wodurch ein komplexes System für den Musiker entsteht.

Um die Wiedergabe von Musikstücken einfacher zu gestalten, entwickelte Fabian Böttcher das Produkt „tone“ – eine Schnittstelle für mehrere Musiker. An dieser können bis zu vier Instrumente, wie Gitarren, Mikrofone, ein Keyboard oder ein Drum-Controller, angeschlossen werden. Gesteuert wird das Ganze über eine Applikation. Wichtig für den Absolventen ist es, dass die Musik im Vordergrund steht. Der Nutzer ist während des Musizierens nicht auf die App angewiesen, sondern alle Grundfunktionen können über das Gerät selbst abgerufen werden.
Dabei gibt es 3 Bereiche: Das Set Up, indem der Nutzer einstellen kann, welche Instrumente genutzt werden. Zweitens die Einstellung für Sounds, die auf die Geräte transportiert werden sollen, z.B. einen Halleffekt für ein Mikrofone. Drittens das Recording, indem erste Grundstücke von einem eigenen Song zusammengebaut werden können. „Mein Fokus lag darauf, ein gemeinsames Erlebnis von Musik zu fördern und Hürden, die durch komplexe Produktsysteme entstehen, zu verringern“, erklärt der Absolvent.

Auch sein Design widmet er getreu dem Thema „Rethinking“, da er mit diesem die Gestaltungsrichtlinien der Szene revolutioniert. „Über 75% musizieren Zuhause, da macht es keinen Sinn, ein ganzes Bühnenequipment zu besitzen“, so der Absolvent. Sein Produkt geht eher in die Interior-Richtung und stellt somit einen kompletten Umbruch dar. „tone“ ist auf minimalistische Art und Weise ein Brückenschlag zwischen digitaler Welt und physischer Welt.

Die Bachelorarbeit der Absolventin auf der DIPLOMA-Website: www.diploma-ac.de