Julia Kraus – Gerti & Flack

Wie sieht ein Möbel aus, dass sich verschiedenen Raum- sowie Lebenssituationen anpasst? Absolventin Julia Kraus hat sich im Zuge ihrer Bachelorarbeit damit beschäftigt, ein Möbel zu schaffen, das sich Räumen anpasst, also kein statisches Möbel ist, sondern sich je nach Bedarf und Situation verändern kann. Die Lösung: „Gerti & Flack“ – ein flexibles Sitz- und Liegemöbel für den Wohnbereich.

Der Kerngedanke der Absolventin: Ein Möbel mit persönlichem Wert, das sowohl im zusammengeschobenen als auch im auseinandergezogenen Zustand ästhetisch ansprechend und vor allem selbsterklärend ist. „Es gibt nur wenig anpassungsfähige Möbel im Sitzbereich“, erklärt sie. „Ich wollte ein Möbel schaffen, dass nicht nur typischerweise für eine Nacht ausgezogen wird, sondern längerfristig in beiden Zuständen benutzt werden kann.“

Durch verschiedene Lehnen-Module, die sowohl vorne, seitlich als auch hinten in Hülsen eingesteckt werden können, ist das Möbel raum- und richtungsungebunden und kann verändert und angepasst werden. Wer wenig Platz hat, kann es klein zusammenschieben, wer mehr Platz, Freunde zu Besuch oder Übernachtungsgäste hat, kann es auseinanderziehen. Für Studierende, die z.B. zuerst in WGs wohnen, später in eigene Wohnungen ziehen, für kleine Wohnungen für Singles, die sich später als Familie ein Haus zulegen oder in eine größere Wohnung ziehen sowie für Besuch, der über Nacht bleibt, bietet das Möbel idealen Nutzen.

Beim Design des Produkts hat die Absolventin Wert daraufgelegt, Materialen zu verwenden, die schön ineinandergreifen und durch ihr Zusammenspiel ein gradliniges Designobjekt schaffen, das angenehmen Komfort bietet. Ein flexibles und zugleich gemütliches Möbelstück für jeden Wohnbereich.

Die Bachelorarbeit der Absolventin auf der DIPLOMA-Website: www.diploma-ac.de