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Levity - Ein Raumfahrtstartup der FH Aachen
 

Raumfahrt studieren - Raumfahrt erleben. Das von Studierenden der FH gegründete Startup Levity erhält mehr und mehr Partner für die Entwicklung eines Kleinsatelliten zur kostengünstigen Erforschung des Weltraums. Wo Levity aktuell steht, woran sie arbeiten und wie Studierende daran teilhaben können, erfahren Sie im Text.

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Raumfahrt studieren – Raumfahrt erleben. Nach Abschluss des Luft- und Raumfahrttechnik Studiums am Fachbereich 6 verfolgte das Team von fünf Absolventen die Realisierung eines neuartigen Kleinsatelliten in Waschmaschinengröße, um zukünftig erdferne Missionen zu anderen Himmelskörpern wie den Mond und darüber hinaus, im sogenannten Deep Space, frequenter und kostengünstiger zu ermöglichen. Mithilfe der FH Aachen, des Fachbereichs 6 und der besonderen Unterstützung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Czupalla, konnte das Team das Förderprogramm „Startup Transfer NRW“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Förderhöhe von 310.000€ für sich sichern. Seit dem erfolgreichen Abschluss des Förderprogramms im August 2020, konnte das Team mit den erarbeiteten Satelliten und dessen Missionsarchitektur sich für das Inkubationszentrum der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in Bremen bewerben. Unternehmen in einem Inkubationszentrum erhalten fachrelevante Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Produkts, Zugriff auf ein weites Kontaktnetzwerk an Zulieferern, Kunden oder Investoren sowie Kapital für weitere Produktentwicklungen. Das Team wurde offiziell im Juli 2021 im Inkubationszentrum der Europäischen Raumfahrtagentur in Bremen inkubiert und arbeitet nun an der weiteren Umsetzung des Satelliten – in Aachen und in Bremen – mit der Unterstützung der ESA. Weitere Informationen über aktuelle Entwicklungen findet man unter der Homepage www.levity.space und das Team freut sich auf motivierte Studenten, die an der Gestaltung der Raumfahrtzukunft mitwirken möchten.

 

 

 

Forschung für die Luftfahrt – natürlich auch am Boden:
neue Flugsimulatoren am Fachbereich für E-Flugzeuge und Belastungsstudien

Selbstverständlich ist das Fliegen selbst schöner, doch Flugstunden sind teuer – und nicht immer direkt vonnöten, wie die neuen Simulatoren von Herrn Prof. Dr. Dahmann und Herrn Prof. Dr. Janser zeigen.

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Invitation to the 2nd SAIG webinar: Development of load segmentation strategy for electric vehicles

The second webinar of the Southeast Asia Automotive Interest Group (SAIG) network will take place on 09/28/21 from 09:00-10: 30.

The topic is the development of the load segmentation strategy for electric vehicles. It is conducted online in English by the University of Putra Malaysia. The speaker is Assoc. Prof. Ir. Dr. Mohd Khair Hassan, Head of the Department of Electrical and Electronic Engineering. The event is free of charge, but requires prior registration in the SAIG ​​network. Details can be found here: 2nd UNITED-SAIG WEBINAR – Saig United (saig-united.com), the login link for the event is activated here: https://www.saig-united.com/webinar-link/.


Neue Professur Fahrzeuginterieur am FB6: Dr. Andrea Upmann lehrt menschzentrierte Gestaltung von Fahrzeugen und Mobilität

Zum 01.08.2021 übernimmt Dr. Upmann das Lehrgebiet Fahrzeuginterieur. Was sich im Lehrgebiet tut und welche Vorteile das für Bachelor-und Masterstudierende eröffnet erklärt die langjährige Ford-Entwicklerin hier im Interview.

Dr. Upmann, alle reden vom autonomen Fahren und vom abflauenden Interesse am eigenen Auto. Verliert die Gestaltung des Fahrzeuginterieurs dann nicht an Bedeutung?

Prof. Dr. Upmann (lacht): Das ist zu kurz gedacht. Vom Fahrzeuginterieur wird nicht nur das Kundenerlebnis gesteuert, sondern auch das Verständnis über das Fahrzeug selbst, also wie es zu nutzen ist. Das ist besonders beim (teil)autonomen Fahren und bei Car-Sharing-Fahrzeugen wichtig. Hinzu kommt der Nutzfahrzeugsektor, wo es nicht nur klassisch um LKWs, Busse, Traktoren und kleinere Lieferfahrzeuge geht, sondern auch um die neuen Mobilitätsformen und gemischte Systeme à la Pedelec. Und denken Sie daran, dass autonome Fahrzeuge künftig auch Menschen mit Einschränkungen transportieren sollen, die derzeit (noch) gar nicht als Fahrzeugnutzer auftreten! Fahrzeuginterieur beinhaltet zudem auch den Ein- und Ausstieg und die Beladungsfreundlichkeit eines Fahrzeugs und natürlich die Interaktion mit dem Fahrzeug an sich. Da gibt es viel zu tun. Der Bedarf an menschzentrierter und nachhaltiger Innenraumgestaltung wächst deshalb sehr, sehr stark. Dafür brauchen wir Ingenieure und Ingenieurinnen, die interdisziplinär arbeiten und das Fahrzeug als Ganzes sehen.

Dem Lehrgebiet kommt also eine echte Scharnierfunktion zu. Welche Veranstaltungen werden Sie denn ab dem WS 2021/22 halten?

Prof. Dr. Upmann: als Kernfächer lehre ich im Bachelorstudiengang Fahrzeug- und Antriebstechnik Fahrzeuginterieur 1 im 5. Semester und Fahrzeuginterieur 2 und Fahrzeugintegration im 6. Semester. Ab dem WS 2022/23 kommt für den Masterstudiengang International Automotive Engineering das Fach Vehicle Interieur - Simulation and Evaluation hinzu, und im SS 2023 Automotive User Interface Design. Parallel dazu möchte ich mit dem Aufbau des Fahrzeuginterieurlabors beginnen. Darin können Studierende Gelerntes u.a. in einer verstellbaren Sitzkiste anwenden, „erleben“ und Probandenstudien entwickeln und durchführen. In den CAX-Räumen im KMAC werden die Studierenden das Menschmodell RAMSIS zur Innenraumgestaltung und -bewertung anwenden. Nur wer die Auswirkung von eigenen Ideen sieht, fühlt, hört und riecht kann wirklich verstehen was passiert. Bei Ford hatten wir z.B. die Diskussion, die vorderen Säulen abzuflachen für ein sportlicheres Design und bessere Aerodynamik. Das würde aber die Sicht für die Nutzer beim Abbiegen, am Kreisverkehr und auf kurvigen Straßen reduzieren! Sowas muss man mitdenken.

Man merkt, Sie brennen für Ihr Fach. Wie kommt man nach dem Maschinenbaustudium an der RWTH, der Promotion in Biomechanik und einer langen Karriere bei Ford zum Wunsch, an der FH Aachen zu lehren?

Prof. Dr. Upmann: Ich begleite Menschen gerne und habe mich im Henry-Ford-Stipendium als Mentorin engagiert, das Women´s Engineering Panel geführt und Studierende betreut. Meine Überzeugung, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, führte auch zu meiner Promotion (Anm. d. Red.: Anwendung von digitalen Menschmodellen zur ergonomischen Bewertung von Handbremsen in PKWs, ausgezeichnet mit dem RAMSIS Excellence Award). Es macht mir Spaß, Menschen bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Da kam diese Professur einfach genau zur richtigen Zeit!

Sie waren zuletzt bei Ford Vehicle Architecture Engineer und haben die Entwicklung eines komplett neuen Fahrzeugs von Beginn an erlebt. Haben Sie während Ihrer Karriere Veränderungen im Fachgebiet Fahrzeuginterieur gespürt?

Prof. Dr. Upmann: absolut, das Fachgebiet verbreitert sich immer mehr. Das kann man auch an meinen Arbeitsinhalten bei Ford sehen: Zu Beginn habe ich mich mit Sicht und Komfort der Nutzer beschäftigt. Dann ging es darum, den Prozess der Evaluation von Gestaltungsänderungen bis hin zur Abnahme des Fahrzeugs zu begleiten und digitale Menschmodelle, auch in 3D, einzubinden. Bei vehicle harmony ging es dann um die Stimmigkeit aller Attribute. Es kamen Spezialisten der IT, der Psychologie und sogar ein Arzt hinzu, da es ja sehr um die menschliche Anatomie und Wahrnehmung geht. Da muss man sich reindenken können! In der Fahrzeugentwicklung muss der Trend zum reductive design mit den Bedürfnissen von älteren Kunden und auch von ganz neuen Nutzergruppen in Einklang gebracht werden. Diese verstehen Fahrzeuge eher als zweites Wohnzimmer. Das zieht entsprechende Anforderungen an Haptik und Bedienbarkeit nach sich. Und natürlich kommt der Nachhaltigkeit auch im Fachgebiet Fahrzeuginterieur immer größere Bedeutung zu. Das heißt: Wer im Fahrzeuginterieur tätig ist muss die Ingenieursgrundlagen haben und sich auf neue Akteure und Käufergruppen einstellen können, z.B. Start-Ups in der Mobilität oder IT-Firmen. Die Fähigkeit, mit Personen anderer Fachgebiete zu kommunizieren und Projekte zu koordinieren ist dabei wesentlich. Ich finde es wichtig, Ideen sowohl digital und in augmented und virtual reality abbilden zu können als auch an „echten“ Menschen zu evaluieren. Denn beides hat seine Vor- und Nachteile. Wie man die Optionen richtig verknüpft möchte ich in meiner Lehre vermitteln und dafür die Begeisterung wecken. Denn wie schon Henry Ford sagte „you can do anything if you have enthusiasm”.

Prof. Upmann, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

Absolut krisensicher: duales Studium mit Ausbildung als Berufshubschrauberpilot:in

Unser duales Studium zum Bachelor of Engineering mit Verkehrspilotenausbildung gibt es nun auch mit der Lizenz zum Berufshubschrauberpiloten ATPL (H) IR. Kooperierende Flugschule ist Heli Transair European Air Services GmbH, die als einzige Flugschule die komprimierte, integrierte Ausbildung anbietet. Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für die Luftrettung und für Windparkbetreiber:  ihnen fehlt dringend der Nachwuchs an qualifizierten Piloten. Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation und auf die Zusammenarbeit!
Zur Ankündigung auf der Website von Heli Transair
Was die Ausbildung bei Heli Transair ausmacht erklärt Dirk Herr, Berufshubschrauberpilot und Geschäftsführer der Heli Transair hier im Interview.

Zum Interview

Die zivile Luftfahrt erholt sich von Corona.  Wie sehen Sie die Lage in der Hubschrauberfliegerei?

Dirk Herr (Heli Transair): Die Hubschrauberfliegerei unterscheidet sich in Klientele und Einsatzart zwar grundsätzlich von der restlichen Luftfahrt. Doch gab es auch hier viel weniger Flüge als sonst, vor allem in der Luftrettung und bei den Arbeitsflügen, etwa für dringende Ersatzteile der Industrie. Da wir auch Anbieter von Charter-und Cargo Flügen sind, Hubschrauber vertreiben und auch warten, haben wir das schon gespürt. Jetzt zieht alles wieder an und verschärft die Knappheit an ausgebildeten Piloten.

Sie sehen eine Knappheit an Berufshubschrauberpiloten?

Dirk Herr (Heli Transair): Es gibt tatsächlich zu wenige Berufshubschrauberpiloten der umfangreichsten Ausbildungsstufe, der Airline Transport Pilots License Helicopter ATPL (H) – IR. Wer beruflich mehrmotorige Hubschrauber im Instrumentenflug fliegen will, braucht diese Lizenz, deren Ausbildung rund zwei Jahre dauert. Früher kamen viele Piloten von der Bundeswehr. Mit der Verlängerung der Dienstzeiten kommen aber erheblich weniger Piloten aus der Bundeswehr. Aufgrund der Demografie gehen in naher Zukunft viele erfahrene Piloten in Pension und müssen ersetzt werden. Der Offshore-Bereich mit den Windparks wächst sehr stark und braucht Piloten mit Instrumentenflugberechtigung, zudem gibt es die Tendenz der Behörden, eine solche Berechtigung für alle Nachtflüge zu fordern. Dies ist übrigens in den Niederlanden, in Belgien und in Frankreich schon der Fall und könnte in Deutschland bald kommen. Das alles verschärft den Mangel. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert und für Flugschulen jetzt die Möglichkeit geschaffen, den ATPL (H)/IR durchgängig anzubieten. Als erste Flugschule Deutschlands hat Heli Transair die hohen Auflagen erfüllt und bietet den Integrated ATPL (H)/IR als durchgehende Ausbildung, also integrated, an. Wir helfen so mit, den Bedarf an qualifizierten Piloten zu decken.

Der Mangel an Piloten erinnert an den noch immer enormen Mangel an qualifizierten Ingenieuren. Heli Transair ist Partner in zwei dualen Studiengängen zum Bachelor of Engineering. Worin unterscheiden sich die beiden?

Dirk Herr (Heli Transair): In beiden Fällen erwirbt man neben der Berufspilotenlizenz den akademischen Grad des Bachelor of Engineering und kann im Fall von Fluguntauglichkeit, Lizenzverlust oder Arbeitslosigkeit einen international anerkannten Berufsabschluss vorweisen.  Mit der Hochschule Bremen  ist es ein Abschluss in Luftfahrtsystemtechnik und -Managementkombiniert mit der Berufspilotenlizenz CPL(H). Der Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung an der FH Aachen ist ein regulärer Ingenieursabschluss, mit dem man in allen Sparten der Technik arbeiten kann. Er wird mit dem ATPL (H)/IR kombiniert, also der umfangreichsten Flugausbildung. Die neue durchgehende ATPL (H)/IR  Ausbildung hat einen definierten Endzeitpunkt, ist komprimiert und daher günstiger als die modulare Variante. Die Flugausbildungen finden wahlweise in Egelsbach bei Frankfurt am Main oder Münster/Osnabrück statt.

Sie sagen, die Hubschrauberfliegerei ist anders als die Flächenfliegerei. Welche Neigungen und Fähigkeiten sollte ein Mensch haben, um langfristig ein erfolgreicher und zufriedener Hubschrauberpilot zu sein?

Dirk Herr (Heli Transair, lacht): Ja, das ist schon so: wer es einmal probiert hat, den lässt der Hubschrauber nicht mehr los. Hubschrauberpiloten sind weder Helden noch Draufgänger, sondern Menschen, denen es liegt, bei sich ständig ändernden Umständen immer die Sicherheit im Auge zu behalten. Flexibilität ist der Kernvorteil des Hubschraubers, deshalb muss der Pilot flexibles Denken beherrschen. Wir haben das z.B. während der Flutkatastrophe 2013 gemerkt. Da haben wir das ZDF-Team den Tag über kreuz und quer durch die betroffene Region geflogen und schnell noch eine Landung beim Studio München organisiert, damit die Zuschauer um 19 Uhr die Bilder zu sehen bekamen.

„Der Hubschrauber ist das sicherste Fluggerät der Welt, wenn man richtig ausgebildet ist“ – aber wie bilden Sie Menschen in flexiblem Denken aus?

Dirk Herr (Heli Transair): Indem unsere erfahrenen Instruktoren nicht nur aus ihrem Leben als Berufspilot erzählen, sondern unsere Flugschüler auch mit auf Einsätze gehen. Die Unwägbarkeiten des Berufs versteht man am besten, wenn man erlebt, was es z.B. bei einem Frachtflug bedeutet, wenn sich beim Fliegen im lower level plötzlich das Wetter ändert. Da gilt es äußerst sensibel zu reagieren und immer die Sicherheit im Blick zu behalten. Wir verstehen es als Mehrwert und praktische Berufsvorbereitung, wenn Flugschüler z.B. bei den Rundflügen am Samstag als Bodencrew mitarbeiten: Was bedeuten Änderungen auf Kundenseite oder Planänderungen für den Werftbetrieb? All das erfahren unsere Flugschüler hautnah.  Ergänzt wird das durch Simulator-Training über diverse Wetter- und Einsatzsituationen. Aus diesem Grund trainieren wir auch Notverfahren absichtlich dort, wo dem Flugschüler das Gelände unbekannt ist. Denn man muss an seine Grenzen gehen, um zu sehen ob man das kann.

Die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten kostet mehr als die Ausbildung zum Verkehrspiloten. Wie können sich Interessenten bei Heli Transair informieren und welche Hilfestellungen gibt es zur Finanzierung?

Dirk Herr (Heli Transair): Uns ist das persönliche Gespräch wichtig. Deshalb bieten wir neben Infotagen und vielen Informationen auf unserer Webseite monatlich Live-Schaltungen in Instagram an. Dort können gezielt Fragen gestellt und direkt beantwortet werden. Darüber hinaus sind wir immer gern für ein persönliches Gespräch zu erreichen und empfehlen unbedingt, mal persönlich zu uns zu kommen. Und da Finanzierungsangebote auch immer individuell sind, gehen wir gern vertraulich und im persönlichen Gespräch auf die Möglichkeiten ein. So findet sich eine passende Lösung.

Vielen Dank für das Gespräch!

Hinweis: Der Fachbereich 6 Luft – und Raumfahrttechnik kooperiert derzeit mit vier Flugschulen für den dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung: RWL German Flight Academy GmbH, FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH und TFC - Flugbetrieb und -technik Beratungsgesellschaft mbH. Zum 01.07.2021 kommt Heli Transair European Air Services GmbH als vierte Flugschule für die Hubschrauberpiloten hinzu. Falls Sie an einer anderen Flugschule Ihre Lizenz erwerben möchten oder bereits eine Lizenz haben, sprechen Sie uns gerne an: bachelor-fb6(at)fh-aachen.de.

RWL German Flight Academy GmbH (www.rwl-flight.de)

FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH (www.ffl-flighttraining.de)

TFC - Flugbetrieb und -technik Beratungsgesellschaft mbH (www.tfc-kaeufer.de)

Heli Transair European Air Services GmbH (www.helitransair.com )

Informationen zum dualen Studiengang Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung gibt es auf fhac.de/flugbetriebstechnik . Für Fragen zum Studienablauf und zur Bewerbung steht gerne die Studiengangskoordination zur Verfügung: bachelor-fb6(at)fh-aachen.de  


First university in Germany: FH Aachen´s FB6 becomes part of the ESA Science Mission PLATO

Now it's out: The faculty of aerospace engineering department has received the grant notification for working on the large ESA Science Mission (M-Class Mission) PLATO. That is extraordinary and a big reason to celebrate!

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The DLR Institute of Optical Systems is supplying the cameras for this mission. And for these cameras we develop software for performance prediction and validate it (Structure-Thermo-Optical-Performance - STOP). In addition, we provide contributions to the "on-ground" processing of the scientific data from PLATO and to communication with the cameras (Ground Support Software - GSS).

Two people will be involved over a time span of four and a half years in this large ESA Science Mission (M-Class Mission), which is part of the Cosmic Vision Program:

We are proud and thank the university´s K2 Commission for the provision of start-up financing for the SPOT project, which ultimately led to the PLATO project. And of course we are very excited about the upcoming challenges!

Be a Pilot Info Day 14 July: Presentation of our Bachelor´s Degree incorporating an ATPL
We will be presenting our German Bachelor´s Degree Programme
"Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung" during the "Be a Pilot" Info day on 14 July at 2pm. Participation is free of charge and via Zoom (Link). The slide set can be dowloaded here after the session.


We are nationwide pioneers: from July 2021 we will be researching pilot training with electric aircraft in Merzbrück

In the “Next Generation Electric-Flight Training” (NEFT) project, the aerospace engineering department of the Aachen University of Applied Sciences and the Westflug flight school are researching pilot training with fully electric “Silent Air Trainer” aircraft. E-planes are a novelty here: pilot training in Germany has so far only been carried out with aircraft with internal combustion engines. The NRW Ministry of Transport is funding the project with 810,000 euros. Two modern e-planes and a suitable flight simulator will be purchased. In addition to the Aachen-Merzbrück airfield, the Essen / Mülheim airport and the Bonn-Hangelar airfield are also included. Learning, applying, researching - for tomorrow's technology!
See the press statement of the government of Nordrhine-Westphalia (in German)


FH.AERO.SCIENCE: New hangar for the planned model region for innovative mobility

The press conference of the Städtereegion on May 27th, 21st made it public: A model and pilot region for innovative mobility will be created around the Würselen-Merzbrück airfield with state funds of 4 million euros. Recommendations for action for the airfield, industrial park and infrastructure are contained in the “Aviation Master Plan Rheinisches Revier”.
Taking center stage: the FH Aachen with the department of aerospace technology. A hangar for research aircraft with laboratories, simulators and workshops is being built under the name FH.AERO.SCIENCE. In this way, new systems can be integrated and tested directly in the aircraft. Background information can be found in the presentation by Dean Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann.
The aim of the location development is namely to develop, test and produce innovative mobility at the same time - everything in the same place, so to speak. Several thousand new jobs are expected.
With the knowledge of the master plan, you can now quickly move into the concrete planning. To the press release of the city region (in German), to the contribution of the press office of the FH Aachen (in German).


All films at a glance: our new video gallery is online
What makes the department of aerospace engineering special? What do we teach, where are we engaged in research? See the video gallery here

 


Auch 2021: Wieder Platz #1 im WirtschaftsWoche Hochschulranking
Im aktuellen Ranking der Wirtschaftswoche landet die FH Aachen deutschlandweit auf Platz eins bei den Fachhochschulen bei den Fächern Elektrotechnik und Maschinenbau. Maschinenbau beinhaltet Luft- und Raumfahrt und Fahrzeug- und Antriebstechnik.  In diesem jährlichen Hochschulranking der Beratungsfirma Universum Communications werden Personalverantwortliche von Unternehmen mit zehn bis zu Tausenden Beschäftigten danach befragt, von welchen Hochschulen sie am liebsten Mitarbeiter rekrutieren – also welche Hochschule ihre Absolventinnen und Absolventen am besten auf Job und Karriere vorbereitet. Das Ranking der WirtschaftsWoche legt den Fokus auf Praxisrelevanz. Nach 2018, 2019, 2020 und 2021 ist das wieder ein Grund zum Feiern! Zu weiteren Details in der Pressemitteilung der FH Aachen


Prof. Dr. Hartmann kommt zum FB6: Vorsprung durch Mess - und Regelungstechnik!
Zum SS 2021 verstärkt Prof. Dr. Philipp Hartmann die Kompetenz des FB6 in der Mess - und Regelungstechnik. Wieso ohne sie keine Gestaltung von komplexen Systemen möglich ist und was er vorhat erklärt er hier im Interview.

Zum Interview

Sie haben den Bachelor in Maschinenbau und den Master in Luft- und Raumfahrttechnik an der RWTH gemacht, dort promoviert und gelehrt. Was finden Sie jetzt an der FH Aachen spannend?

Prof. Hartmann (lacht): Besonders meine Arbeit im Bereich Flugführung und UAV hat mir gezeigt, wie wichtig eine gute Forschungsinfrastruktur ist. Der FB6 hat diese schon und baut sie mit dem Forschungsflugplatz Merzbrück kräftig aus, das reizt mich. Als Entwicklungsleiter bei der flyXdrive GmbH habe ich zuletzt an Verfahren für die sichere Integration von unbemannten Luftfahrtsystemen gearbeitet, und auch in diesem Bereich tut sich am FB6 viel. Da will ich dabei sein!

Was hat die Integration von UAVs (unmanned aerial vehicles) in den zivilen Luftraum mit Mess – und Regelungstechnik zu tun?

Prof. Hartmann: Sehr viel! Damit kann man komplexe verkehrstechnische Systeme so führen, dass sie sicher, verläßlich und effizient sind. In unserem dichten Lebensraum sind das Mußkriterien. In der Mess- und Regelungstechnik lernt man abstrakte Methoden in einem Modell anzuwenden. Dann ermittelt man aus der praktischen Anwendung, um die es geht, die Anforderungen. Und spielt diese zurück ins Modell. Das macht man iterativ und bringt so ein System dazu, seine Eigenschaften zu offenbaren. Mit diesem –Vorgehen  kann man dann auch sehr komplexe Systeme überschauen und Menschen von lästiger Routinearbeit befreien. Es ist wie knifflige Detektivarbeit. Dabei muss man immer aufpassen, dass man das Modell nicht komplizierter macht als es sein muß.

Das klingt sehr spannend. Wie werden Sie diese Spannung in der Lehre aufrechterhalten?

Prof. Hartmann: Ich lehre Mess – und Versuchstechnik im 4. und Regelungs- und Simulationstechnik im 5. Semester der Bachelor sowie Advanced Control Technology und Advanced Measurement & Control Systems in den Masterstudiengängen. Die Spannung ist eben das Schöne: man lernt die Grundlagen, wendet diese praktisch an, findet Neues und führt das dann zurück und macht das Modell somit schlauer. So mache ich das auch in meiner Lehre: die Grundlagen werden in einzelnen Aerospace und Automotive-Anwendungen umgesetzt. Projektergebnisse werden wieder in die Lehre überführt. So ziehen wir auch eigenen Forschungsnachwuchs heran. Und den brauchen wir, um den stark steigenden Einfluß äußerer Faktoren wie den Klimawandel auf unsere Systeme zu berücksichtigen. Regelungstechnik ist dabei ebenso wichtig wie neue Antriebe oder Leichtbautechnologien, damit wir hier weiterkommen.

Sie haben Industrieerfahrung im Bereich UAV. Hat das Ihren Blick auf Mess – und Regelungstechnik verändert?

Prof. Hartmann: ja, es hat mich begeistert zu sehen wie man z.B. medizinische Produkte mit Drohnen transportieren kann (DHL Paketkopter während meiner Zeit an der RWTH) und wie unverzichtbar gute Messdaten sind, um autonome Fahrersysteme zu entwickeln: in einem Projekt bei der flyXdrive haben wir mit dem unbemannten Fluggerät den Verkehsfluß aufgenommen und mit KI ausgewertet. Nur mit dieser Außensicht sieht man überhaupt, was das (autonome) System hätte erkennen müssen! Oder wie man mit guter Mess – und Regelungstechnik die Spitzen der Böenlasten reduzieren kann denen ein Fluggerät ausgesetzt ist: das kann indirekt den Treibstoffverbrauch reduzieren! Ich habe aber auch gelernt dass die schönste Lösung nicht immer die beste ist. Die beste ist die, die pünktlich funktioniert.

Der ideale Zeitpunkt: duales Studium und Ausbildung zum Verkehrspiloten
Jens Küper, Geschäftsführer der Flugschule RWL German Flight Academy GmbH, erklärt im Interview wann der ideale Zeitpunkt für die Verkehrspilotenausbildung ist und was man beachten sollte.
Hinweis: Der Fachbereich 6 Luft – und Raumfahrttechnik kooperiert derzeit mit drei Flugschulen für den dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung: RWL German Flight Academy GmbH, FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH und TFC - German Flight Camp

Zum Interview

Die Luftfahrt leidet unter der Corona-Krise. Ist das auch eine Krise der Flugschulen?

Jens Küper (RWL): Jede Krise in der Luftfahrt wirkt sich auch auf die Flugschulen aus. Wir sind allerdings immer mit Verzögerung betroffen. Insgesamt bin ich der Auffassung, dass eine Corona-Krise das Wirtschaftswachstum, also den Bedarf an Passagier- und Frachtflügen, nicht grundlegend verändert. An Frachtflughäfen wie Leipzig ist das Flugaufkommen der Paketdienste aktuell sogar enorm hoch. Und jedes Flugzeug, dass heute am Boden steht braucht in Zukunft ausgebildete Piloten, um zu fliegen. Dieser Bedarf wird bleiben und die Lage wird sich normalisieren.

 

Die Luftfahrt hat schon einige Einbrüche erlebt. Wie sehen Sie die Entwicklung dieses Mal?

Jens Küper (RWL): Ja, in der Luftfahrt sind Schwankungen nicht ungewöhnlich. Wie es nach einem Einbruch weitergeht haben wir ja zuletzt nach der Finanzkrise 2008 gesehen: die Wirtschaft normalisiert sich, das Flugaufkommen steigt wieder an, es werden schnell viele Piloten gebraucht. Schon vor Corona waren Piloten knapp, und wenn aufgrund der aktuellen Situation einige Piloten mehr in Pension gehen wird es schwer werden, diesen Bedarf schnell zu decken.

 

Welchen Sinn macht es, jetzt mit der Ausbildung zum Verkehrspiloten oder mit dem dualen Studium zu beginnen?

Jens Küper (RWL): Tatsächlich ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, um mit der Ausbildung oder dem Studium zu beginnen: die Ausbildung zum Verkehrspiloten dauert 20-22 Monate, ein duales Studium zum Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung dauert 4 Jahre. Und dann sieht die Lage voraussichtlich ganz anders aus. Dann haben diejenigen die Nase vorn, die jetzt mit der Ausbildung begonnen haben. Und, wenn sie sich für ein Studium entschieden haben, auch noch ein zweites Standbein.

 

Welche Vorteile sehen Sie besonders in der aktuellen Situation im dualen Studium?

Jens Küper (RWL): Alle drei dualen Studiengänge, bei denen wir Partner sind, verzahnen den Bachelor-Hochschulabschluss mit der Verkehrspilotenausbildung. So erwirbt man zwei Qualifikationen und kann dann als Verkehrspilot/in arbeiten - oder als Ingenieur bzw. Wirtschaftsabsolvent in quasi allen Unternehmen der Technikbranche. Diese Kombination gibt den Absolventen/innen die nötige Sicherheit für die Zukunft. Unser Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung an der FH Aachen ist ein regulärer Ingenieursabschluss – nur erwirbt man eben zwei Qualifikationen und spart damit Zeit. Heute gilt wie eh und je: wer besser ausgebildet ist hat mehr Auswahlmöglichkeiten. Und das die deutsche Industrie ganz dringend Ingenieure braucht ist ja auch kein Geheimnis.

 

Welche Neigungen und welche Fähigkeiten sollte man mitbringen?

Jens Küper (RWL): Die Ausbildung zum Verkehrspiloten ist eine Investition, und dafür sollte man sich mit dem späteren Beruf schon auseinandergesetzt haben. Wichtig ist die Affinität zur Fliegerei: das ist die Motivation und die Begeisterung, die man braucht, um sehr viel Stoff komprimiert in wenig Zeit zu verarbeiten. Das gilt für die Ausbildung und insbesondere für das Studium. Wie bei allen großen Lebensentscheidungen sollte man prüfen, ob das langfristig zur eigenen Persönlichkeit passt.

 

Wie kann man sich in der aktuellen Situation über die Ausbildung informieren?

Jens Küper (RWL): Erste Informationen gibt es auf unserer Website bzw. den Webseiten der Partnerhochschulen. Eine kostenpflichtige Ausbildung ist vor allem Vertrauenssache, deshalb ist es uns wichtig, dass sich jeder ein persönliches Bild machen kann. Dazu bieten wir ca. alle zwei Monate einen Infotag an und die Möglichkeit, mit Schülerinnen und Schülern zu sprechen. Individuelle Beratungsgespräche online oder präsent sind ebenfalls buchbar.  Natürlich sind wir auch auf der Messe AERO Friedrichshafen vom 14.-17.7.21 vertreten und nehmen an weiteren Berufsmessen teil, sobald diese wieder angeboten werden. Telefonisch sind wir für Fragen natürlich immer gerne erreichbar und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Welche Kriterien sollte man bei der Auswahl einer Flugschule prüfen?

Jens Küper (RWL): Während der Ausbildung und dem Studium verbringt man viel Zeit vor Ort: wie gut ist das Team dort eingespielt und arbeitet miteinander, wie ist die Planungskompetenz der Flugschule? Wie ist die Qualifikation der Lehrer bzw. Dozierenden, und wie gut wird auf Planänderungen reagiert, damit der enge Zeitplan eingehalten werden kann? Diese wichtigen Fragen sollte man stellen und am besten mit aktuellen Schülerinnen und Schülern besprechen. Deshalb finden unsere Infotage oder Infogespräche während des Normalbetriebs statt und beinhalten eine Führung: so können sich Interessenten/innen ein eigenes Bild machen und Informationen einholen.

Hinweis: Der Fachbereich 6 Luft – und Raumfahrttechnik der FH Aachen kooperiert derzeit mit drei Flugschulen für den dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung:

RWL German Flight Academy GmbH (www.rwl-flight.de)

FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH (www.ffl-flighttraining.de)

TFC - German Flight Camp (www.tfc-flightcamp.de)

Informationen zum dualen Studiengang Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung gibt es auf fhac.de/flugbetriebstechnik. Für Fragen zum Studienablauf und zur Bewerbung steht gerne die Studiengangskoordination zur Verfügung: bachelor-fb6(at)fh-aachen.de

Hier das Interview als Datei


3 Promotionen am FB6 von der EU gefördert: Weiterer Aufwind für unsere Forschung
Unser bilaterales Promotionsprogramm mit RMIT University wird von der EU mit 9 Millionen Euro gefördert. Als einzige FH in Deutschland und eine von 24 europäischen Hochschulen heisst das: neue hochkarätige Ressourcen für unsere Forschung ab 2022! Mehr dazu gibt es hier




Here comes the future: "Master Plan Aviation" paves the way for 4,500 new jobs at Merzbrück Research Airfield

The StädteRegion Aachen receives money from the Ministry for Economic Affairs, Innovation, Digitalization and Energy of the State of North Rhine-Westphalia for a "Master Plan Aviation". This plan envisages how the research airport is to be expanded. It is about a future-relevantproduction, development, test and certification infrastructure with more than 4,500 jobs.  To the report of the Press Office (German)

 


New Master's Degree Subject "Climate Change Impact on the Automotive Sector"

Thinking ahead about climate change! This is what we will be offering in the "Master in International Automotive Engineering" starting in the winter semester 2020/21. The new subject "Climate Change Impact on the Automotive Sector" is unique in Germany. Lecturers from industry, authorities and institutions discuss the adaptation of products, working methods and ways of thinking to climate change. Since the lecture series takes place in presence, the number of participants had to be limited. – Details and contact persons are to be found in the pdf. The module description is to be found here.


Merzbrück Research Airfield: Runway in operation!

The megaproject research airfield Aachen-Merzbrück is making progress: Since Saturday 5.9. the new extended take-off and landing plan is in operation. RWTH and FH Aachen are getting buildings and infrastructure for research into hybrid flight, and the settlement of partner companies is progressing on the 80 hectares of commercial and industrial land. The rector of FH Aachen, Dr. Marcus Baumann: "The FH has traditionally been active in aerospace research for a long time. With our motorized glider Stemme, we can not only conduct experiments, but also research and teach at the highest level. These are excellent prerequisites for working at the Merzbrück airfield and setting future-oriented impulses for our region here." The project is a nationwide magnet and corresponds to the claim of FB6 to work interdisciplinarily on the major topics of the future. To the press release of the Städteregion Aachen and the article on the homepage of the FH Aachen. To the video on the facebook-page of the FH Aachen UAS and to the Instagram-posts of the FH Aachen. Pictured: NRW Minister of Transport Hendrik Wüst in conversation with Prof. Dr. Peter Dahmann, Dean FB6 (Photo: Andreas Schmitter)




An ace card for industry orientation and teaching: Prof. Dr. Tobias Weber is on board!

The time has come in the winter semester 2020/21: Dr. Tobias Weber is our new professor for material science and manufacturing technology (2nd semester) and fiber composites (AFM, 5th semester). The UAS alumnus is a passionate helicopter pilot and reveals what potential he wants to leverage.

 

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Interview Dr. Weber

You were a simulation engineer at Airbus for optimizing the production of advanced fiber composites. Are there ways to make this expensive production more efficient?

Absolutely. A major problem is the trial-and-error approach that is still widespread, in which the manufacturing process is only developed with the rearview mirror on old products and projects. Subsequently, weak points have to be eliminated by means of costly production trials. This approach is no longer up to date. So-called manufacturing process simulations make it possible to determine the best manufacturing process already in the development phase of a component and to identify and eliminate problems at an early stage. This also makes it possible to design manufacturing equipment in a targeted manner in order to generate a stable process.

 

After your bachelor's and master's degrees at FB6, you are returning to teach the key future field of 'composites and manufacturing technology'. How does that benefit the students?

Industry needs employees who know how to handle composites and manufacture them cost-effectively and reliably in terms of quality: what drives quality, how do design and manufacturing interact? This knowledge is in short supply, but desperately needed in many industries. Those who can do this will always have excellent career opportunities.

 

This field is developing very quickly. How will you keep the knowledge up to date?

By using industry contacts for internships and final theses and by more actively coordinating and networking with companies in the future. That is very important to me. I am also involved in Composites United e.V., which brings together industry and research in working groups and theme days to advance the world of fiber composites. (Note: the first opportunity to complete an internship or trainee program here is also already here on the bulletin board)

 

You financed your helicopter license by working in maintenance and are passionate about flying. Is there something here that you would like to pass on?

Absolutely: rotary wing is a promising area of aviation technology! Just think of new technologies like drones and urban air mobility, in which FB6 is already very active. It suits FB6 to follow the developments here and also to bring them into teaching.

 

You have a second master's degree in Aviation Management, so you also have business knowledge. Will that flow into your teaching?

Most definitely. The best technology is of no use if it fails because of the economics - good engineers have to know that and also be able to calculate it. That's part of our practice-oriented teaching, and I want to pass that on in my courses.

 

A good start and good luck!





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Die neuen Studiengangsfilme der Bachelorstudiengänge sind da!

Wie es aussieht wenn man als Studierender an der Technik für Morgen arbeitet, seht Ihr in unserem neuen Studiengangsfilm zum Bachelor of Engineering in Luft- und Raumfahrttechnik.

Als Student an der Technik für morgen bauen und fliegen lernen: das geht! Hier unser neuer Film zum dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik.

Bachelor of Engineering in Fahrzeug- und Antriebstechnik: Mache die Mobilität für Morgen.Wer Mobilitätssysteme für die Zukunft bauen will lernt bei uns die Grundlagen - und wendet diese gleich an. Zum Studiengangsfilm geht es hier.


Homepage FB6: Es tut sich was!

Schon vor dem anstehenden Relaunch der FH Aachen homepage waren wir fleißig und haben unsere FB6 Homepage umgestaltet.

Die Änderungen an der Homepage:

  • Die „Semesterinfo für Studierende und Erstsemester“ ist nun hier: Direkteinstieg für Studierende
  • Endlich haben wir ein schwarzes Brett online! Im Direkteinstieg für Studierende werden wir künftig interne und externe Ausschreibungen zu Praxisprojekten, Abschlußarbeiten und zur studentischen Mitarbeit auflisten. Es wird noch gesammelt – einfach regelmässig reinschauen!
  • Die Studiengangsseiten der Bachelor haben nun Erfahrungsberichte, Details zu den Vertiefungsrichtungen und FAQs drauf: Übersichtsseite
  • Für den Guten Studienstart 2020 und für die FAQ Corona gibt es eigene Seiten.
  • Die Einstiegsseite zum Fachbereich ist ungestaltet und führt auf die drei Fachgebiete Luftfahrttechnik, Raumfahrttechnik und Fahrzeugtechnik (Fahrzeug-und Antriebstechnik). Dort gibt es neuen content und Infos zu den Laboren.
  • Der Punkt „Organisation“ ist nun in die neue Rubrik „Über uns“ gewandert. Dort gibt es die volle Liste der Labore und Einiges zur Reputation und zum Profil des Fachbereiches.  

...doch wir sind noch lange nicht fertig! Die Studiengangsseiten der Master fehlen noch und die Direkteinstiegs-Seiten für Alumni und für Unternehmen.

 

 

Für Ideen, Anregungen und Kommentare sind wir immer dankbar:

fachbereichsmarketingfb6(at)fh-aachen.de

 


To boldly go…: Why the research award for Prof. Dr. Markus Czupalla is only the beginning!

On 24.06.20 Prof. Dr. Markus Czupalla received the Research Award 2020 of the FH Aachen for the Project ITS – Infused Thermal Solution.

You can find the interview with Prof. Czupalla here:

Was haben Sie gemacht als Sie von der Preisverleihung erfahren haben?
Bei meiner Eingabe zur Nominierung dachte ich “ dann bin ich mal bei der Preisverleihung dabei und gebe die Kulisse für den Sieger/die Siegerin“. Bei der Preisverleihung wusste bis kurz vor Schluss ja noch keiner der Anwesenden wer gewonnen hat, das hat mich wirklich überrascht!

Was bedeutet der Forschungspreis für Sie persönlich?
Das ist ein unerwarteter Erfolg, weil ich mit 5 Jahren erst vergleichsweise kurz an der FH Aachen bin. Wie so oft in der Raumfahrt beginnt etwas klein und wird zu einer unglaublich spannenden Entwicklung: Das Projekt Infused Thermal Solution (ITS) haben wir 2017 als kleines internes K2-Projekt begonnen. 2018 kam eine große Auszeichnung durch das DLR, der Sieg bei der DLR Challenge der Innos Space Masters, und heute wird mit dem Forschungspreis erneut betont, wie nützlich und wichtig unsere Forschung weit über die Raumfahrt hinaus ist. Das macht mich sehr zufrieden.

Worin liegt der Nutzen des Projekts - worum geht es?
Es geht um den Ausgleich von Temperaturschwankungen bei Komponenten. Das können Teleskope sein, elektronische Komponenten oder auch Batterien. Durch unsere Lösung mit Wachs wird überschüssige Hitze abgeleitet und nutzbar gespeichert. Damit werden temperaturstabilisierende Komponenten erstmals auch dort möglich wo wenig Bauraum ist – denken Sie an den Automotive-Sektor! Wenn mit Wasser gekühlt wird, ist die überschüssige Wärme nicht nutzbar und benötigt viel Raum. Mit der ITS Lösung bleibt sie für eine spätere Nutzung, während kalter Phasen, gespeichert. Das alles kommt der Lebensdauer der Batterie zu Gute.  

Also hat die Raumfahrttechnik einen ganz praktischen Nutzen?
Absolut. Unser heutiges Leben ist ohne die Raumfahrttechnik undenkbar: 50% der Satelliten sind für unsere Alltagskommunikation im Einsatz. Daneben ermöglicht die Raumfahrttechnik Satellitennavigation und den ganzen Bereich der earth observation, also der Klimaforschung, die DAS Hauptthema der europäischen Raumfahrt ist. Und natürlich die Wetterprognosen, ohne die es heute nicht geht. Und für all diese Anwendungen brauchen wir Lösungen wie die thermo-opto-elastische Stabilisierung. Genau da setzen wir mit ITS an. Warum soll nicht aus unserer Arbeit ein spinoff entstehen, der temperaturstabilisierte Komponenten, also integrale ITS-Komponenten, vertreibt? Hier liegt ein hohes Potential für terrestrische Anwendungen, das hat auch das DLR gesehen.

Und was haben unsere Studierende davon?
Sie sind live dabei! Bei cutting edge Technologieentwicklung. Bei ITS geht es um die additive Fertigung mit dem 3D-Drucker, den wenig Studierende schon während des Studiums so nutzen und erleben können. Und wir nutzen diese Fertigungstechnologie fürs Thermalmanagement – das gibt es sonst nirgends. Dazu kommt natürlich noch das Arbeiten in Teams, Projektmanagement und die Mitarbeit in interdisziplinären Forschungsvorhaben. Damit ist der Einstieg ins Berufsleben oder in die weitere Forschung deutlich erleichtert.

Klingt hervorragend. Wie würden Sie den Satz vervollständigen „Ich habe meine Sache an der FH Aachen gut gemacht, wenn…“
…aus meiner Arbeit eine ganze Forschergruppe entsteht, die international vernetzt und anerkannt ist! Zusammen mit unseren Arbeiten zu Lebenserhaltungssystemen, die wir auch erforschen und simulieren. Wir wollen mit dem VIP2s Ansatz (virtual integrated plant people systems) die Forschung beschleunigen, indem wir sukzessive mehr Hardware einsetzen. Das hat praktische Relevanz für die Zukunft. Und warum soll die Forschergruppe nicht  an Nutzlasten für ESA Missionen mitarbeiten oder gar eine Mission aus Aachen begleiten? Das würde mich freuen.

 

Man möchte dabei sein! Wie finden Sie bei diesen Vorhaben noch Zeit für die Betreuung von Gründerteams?
Das hat angefangen, als ich für meine Studierenden Mentor beim Bau eines elektrischen Kleinsatelliten war. Daraus entstand, durch einen unglaublichen Einsatz der Studierenden, der eigentlichen Gründer, das Projekt LEVITY, das dann auch eine Startup-Förderung von €240.000 bekam. Ich sehe mich für die Gründer als Sparringpartner für technische Ideen aber auch zu weiteren Förder- und Bewerbungsmöglichkeiten – und einfach zur Unterstützung. Ich bin aber auch der größte Kritiker, wenn es mal zu „verrückt“ wird.


[Translate to Englisch:] Auf Eismondkurs - Das Studierendenprojekt µMoon

[Translate to Englisch:] Mit einer Rakete 80 Kilometer hoch fliegen, 120 Sekunden lang schwerelos sein und schließlich vollbepackt mit neuen Forschungsdaten an einem Fallschirm zurück nach Schweden schweben: Diese Reise wird ein Studierendenprojekt der FH Aachen erleben.
Mit dem Projekt „MicroMoon“ will das Team aus 20 FH Studierenden sowie RWTH-Studierenden zum besseren Verständnis der sogenannten „Eismonde“ des Sonnensystems beitragen.
Dazu erhielten die Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Dachwald und Fabian Baader
vom Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen einen Platz im Forschungsprogramm REXUS (Rocket Experiments for University Students), einer gemeinsamen Initiative des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der Swedish National Space Agency.
Hier wird es ihnen ermöglicht, ein Experiment auf einer Forschungsrakete ins All zu bringen. Im März 2021 soll die Rakete in der Nähe der schwedischen Stadt Kiruna starten.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.


Wirbeln bis zum Schluss: Forschungsflugzeug Stemme beendet den Einsatz auf den Kapverden

Nach vier Wochen endete am 20.12.2019 der Einsatz unseres Forschungsflugzeuges Stemme S 10 VTX D- KNFH auf den Kapverdischen Inseln. Sie hatte bei der Suche nach Ozeanwirbeln im tropischen Atlantik unterstützt. Dabei war sie Teil des Helmholtz-Umweltbeobachtungsprogramms MOSES, in dem Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung vier Wochen lang mit dem Forschungsschiff METEOR und einer Vielzahl an autonomen Sensorplattformen unterwegs waren. Bilder von unserem Einsatz gibt es mit drei posts auf dem Instagram Kanal der FH Aachen . Mehr über die  MOSES-Eddy-Jagd gibt es auf der Website des Helmholtz-Zentrums Geesthacht https://hzg.de/public_relations_media/news/083879/index.php.de und in den Blogbeiträgen https://www.oceanblogs.org/capeverde/ .


Aachen-Kiruna-Weltall und zurück: VIPER feiert Projektende

Am 29.11.19 feierte das Team des Studierendenprojektes VIPER den Abschluss der Forschungsarbeit. Mucksmäuschenstill war es in der Flugzeughalle im Boxgraben, als der studentische Projektleiter Michael Bartsch und der Projektinitiator Fabian Baader in die tiefblaue Eiswelt von Kiruna entführten. Mehr


Here we go! Research aircraft Stemme on the Cape Verde Islands

Our research aircraft StemmeS 10 VTX D- KNFH is back in service! It is currently flying over the Cape Verde Islands in search of sea vortices. This makes us an important part of the Helmholtz Environmental Observation Programme MOSES, in which the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel and the Helmholtz Centre Geesthacht Centre for Materials and Coastal Research will be investigating extremely low-oxygen eddies in the tropical Atlantic until Christmas. Click here for the GEOMAR press release, click here for the MOSES program. Soon we will also start our reporting on the Instagram Channel of the FH Aachen.




Forschungsflugplatz Merzbrück: Umbau gestartet

Forschungsflugplatz Merzbrück: Umbau gestartet


Am 29.10.19 haben am Flugplatz Aachen-Merzbrück die Arbeiten zum Umbau in einen Forschungsflugplatz begonnen. Mehr dazu finden Sie hier...


Royal Melbourne Institute of Technology: 20 top PhD students visit FH Aachen

With over 84´000 students, RMIT is one of Australia´s largest universities. It also partners with Aachen University of Applied Sciences´s Faculty of Aerospace Engineering, enabling candidates from Aachen to obtain a PhD in Engineering.
On September 26 and 27, 20 of RMIT´S School of Science´s best PhD students visited Aachen University of Applied Science during the RMIT International Perspecitves European study tour. Their main fields of study are applied chemistry, environmental science, biosciences and food technology.


FB6 und die lokale Wirtschaft: Networking am Flugplatz Merzbrück

Am 12.09.2019 luden die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH und der Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik die lokalen Unternehmen zum Networking.
Was während des Events am künftigen Forschungsflugplatz zu sehen war lesen Sie hier...


Umfrage: Studieren ist Herzenssache

Das "Luftfahrt-Gen" bzw. "Fahrzeug-Gen" gibt´s wirklich! In der jüngsten Studierendenumfrage unter Zweit-und Viertsemestern des FB6 war für 83% das eigene Interesse für die Studienwahl entscheidend - und die Chance auf ein erfüllendes und - eben! - interessantes Berufsleben. Die Fakultät wird um mehr Information gebeten: Satte 61% der Befragten wünschen sich mehr über Beschäftigungsmöglichkeiten und Berufsstart auf unserer Webpage. Mehr über das Informationsverhalten und die kompletten Ergebnisse der Umfrage vom 19.6.19 aus dem Fachbereich 6 gibt es hier...


WDR broadcasts article about FH project (FB6) on innovative aircraft concepts

Up to 80 percent less fuel consumptionAs part of the NASA/DLR Design Challenge, a team from the Faculty of Aerospace Engineering at Aachen University of Applied Sciences, consisting of the students René Rings, Jakob Roth, Nils Böhnisch, René Maasmeier and Christian Szepanski, has developed an innovative concept for passenger aircraft that can reduce energy consumption in air traffic by up to 80 percent. WDR accompanied the FH Aachen team for one day and produced a television report that was broadcast this week in Aachen local time.

You're able to watch it here:https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-flieger-der-zukunft-made-in-aachen-100.html

For the team, which is advised by Prof. Braun, Prof. Havermann and Prof. Janser and supervised by the PhD students Falk Götten and Felix Finger, the main challenge is to be able to apply the learned theory in practice and to work out a preliminary design draft in addition to their studies. They want to get to know alternative technologies, discuss their applicability in a team and develop a joint solution for the task at hand.(Team Press Office)


Insight

The research areas of the FH Aachen are diverse.
This brochure provides an insight into the work of the scientists and introduces the most important people and their projects.
Just click on it and gain an insight into the research at the FH Aachen.