Franziska Vögler – Urban Farming


Lebensmittel dort produzieren, wo sie gebraucht und gekauft werden – eine Vorstellung, die nachhaltig ist und Transportwege spart. Das Ergebnis: Ein frisches Endprodukt, das gleichzeitig eine nachhaltige Anbauoption für den urbanen Raum darstellt. Urban Farming von Franziska Vögler baut darauf auf und zeigt anschaulich, wie man sich die moderne Lebensmittelproduktion in Stadtgebäuden urbaner Ballungsgebiete vorstellen muss.

Der Lebensmittelanbau in Städten hat auf den ersten Blick keine Nachteile: Er ist individuell im urbanen Raum umsetzbar, liefert frische Lebensmittel, spart CO2 ein und ist effizient in seiner Betreibung. Das einzige Problem: Die urbane Variante der Landwirtschaft ist aufwendig und braucht rotes und blaues Licht, damit die Pflanzen gedeihen können. Die dadurch geschaffene eigenartige Atmosphäre stellt unter Umständen ein Kriterium dar, das die Akzeptanz der Stadtbewohner für diese Art des Anbaus mindern könnte, weil es fernab von stereotyper Bauernhofromantik liegt.
Deshalb hat Franziska Vögler eine Art Informationszeitung mit Augmented Reality Elementen entwickelt, die sowohl rein analog als auch digital funktioniert. „Ich möchte den Menschen und potentiellen Konsumenten durch meine Arbeit verdeutlichen, welche Techniken sich hinter dem urbanen Anbau verbergen“, erklärt die Absolventin des Kommunikationsdesigns. „Dadurch wird deutlich, dass das künstliche Licht nicht für Gentechnik, sondern für einen schonenden, nachhaltigen Weg steht, Lebensmittel zu produzieren.“

Animationen, Infografiken und kleine informative Texte führen das Prinzip der urbanen Lebensmittelproduktion vor Augen und schaffen auf Seiten des städtischen Konsumenten Verständnis für die Besonderheiten des Anbaus eines regional produzierten, frischen Produkts. 

Die Bachelorarbeit der Absolventin auf der DIPLOMA-Website: www.diploma-ac.de

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