Ernst Neumann-Neander: Konzeption und Gestaltung einer crossmedialen Ausstellung - Motion

 

Hannah Kraft, Bachelorabsolventin im Studiengang Kommunikationsdesign, präsentiert in ihrer Abschlussarbeit „Motion“ ein vielseitiges Ausstellungskonzept um das Leben und Werk Ernst Neumann-Neanders an die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Ausstellung ist retrospektiv und setzt zwei inhaltliche Schwerpunkte: Vielseitigkeit und Bewegung. „Das Thema Vielseitigkeit kommt daher, weil Ernst Neumann-Neander nicht nur Künstler war. Er war auch Konstrukteur, Automobilarchitekt, als Scharfrichter im politischen Kabarett tätig, hat viel Tagebuch geschrieben. Vielseitigkeit hat ihn ausgezeichnet, daher auch sein Spitzname N²  bei seinen Freunden“ erklärt Hannah Kraft, während sie durch das Ausstellungskonzept führt.

Sein Leben lang beschäftigte sich Ernst Neumann-Neander mit der Bewegung, er selbst schreibt in einem Tagebucheintrag von 1950: "Die ganze Zeit strebte ich mit ungeheurer Energie der Bewegung zu und riß die Jugend mit...". Daher auch der zweite Ausstellungsfokus: „Er hat immer der Bewegung zugestrebt“, erläutert die Kommunikationsdesignerin weiter, „daher auch das Mobilitätskonzept in der Ausstellung mit vier bewegten Stationen“. Eine Station präsentiert Wenderahmen, welche auf der einen Seite die Skizzen und auf der anderen Seite das fertige Plakat des Künstler anzeigen; die zweite Station zeigt animierte, historische Motorräder; die dritte Station ist ein animierter Zeitstrahl mit 3D-Elementen und zuletzt findet sich eine Plakatreihe. „Der Museumsbesucher kann sich hier immer ein Plakat mitnehmen, dadrunter befindet sich zum gleichen Thema ein anderes Motiv. So bleibt auch die Plakatreihe immer in Bewegung.“
Begleitend gibt es zum Ausstellungskonzept noch eine thematisch aufgearbeitete Zeitschrift, ein Quartett und ein Booklett, welches den Ausstellungskatalog ersetzen soll. Die Zielgruppe sind hier typische Museumsgänger und Insider, die sich für historische Motorräder interessieren.

Ernst Neumann-Neanders Leben: thematisch aufgearbeitet und crossmedial visualisiert.

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