Anne Gäng, Timo Deutschle und Anna Halstrick – Runter vom Gas #LiebermalnePause

 

Die Kommunikationsdesignstudierenden Anne Gäng, Timo Deutschle und Anna Halstrick haben eine Informationskampagne für Runter vom Gas gegen Raser entwickelt. Mit einem entsprechenden Facebook-Auftritt, der Gestaltung von Autobahnplakaten und einem geplanten Film wollen die Studierenden Unfällen durch Ablenkung vorbeugen.

Kurz das Handy aus der Tasche holen, um zu schauen, ob jemand angerufen hat, schnell mal eine Whatsapp-Nachricht an die besten Freunde schreiben, eine Zigarette rauchen, einen Snack zu sich nehmen, den Lippenstift nachziehen. Das sind alles Dinge, die völlig legitim und normalweise auch gefahrenfrei sind – solange man sie nicht erledigt, während man Auto fährt! Was für den einen selbstverständlich nicht zu den Aktivitäten zählen sollte, die man im Auto macht, ist für viele eine gefährlich unterschätzte Nebensache, die oft böse enden kann. Eine Statistik des Virgina Tech Transportation Institute liefert die beunruhigen Zahlen und Beweise: Etwa 68% der Unfälle werden durch Ablenkung verursacht. Der Blick aufs Handy beispielsweise steigert die Unfallgefahr schon um das Fünffache, das Eintippen oder Lesen von Nachrichten um das Zehnfache. Die Kommunikationsdesignstudierenden kennen diese alarmierenden Zahlen und haben eine Kampagne entwickelt, die dem entgegensteuern soll: „Aber ich wollte doch nur...“ steht auf den Plakaten mit blutbefleckten Händen auf Scherbenhaufen liegend. „Das sind die typischen Ausreden der Autofahrer, die angebracht werden, wenn tatsächlich oder zumindest fast ein Unfall passiert, weil sie sich durch Essen, Trinken, das Handy, das Navi oder eine Zigarette haben ablenken lassen“, sagt Studentin Anne Gäng. #LiebermalnePause heißt es in der dazugehörigen Facebook-Kampagne. Autofahrerinnen und Autofahrer können unter diesem Hashtag ihre Fotos hochladen, in denen sie zeigen, dass sie sich eine Pause genommen haben und ihre Sicherheit sowie eventuell auch die Sicherheit ihrer mitfahrenden Menschen zur Priorität machen. 

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