SYN_flood - Hacker und Privatsphäre im Cyberspace

 

 

Florian Singer schafft mit seiner Bachelorarbeit in Form eines Kurzfilms Bewusstsein über die Gefahr der Transparenz persönlicher Daten.

NSA-Skandal, Datenklau im Internet und sonstige Überwachungsmaßnahmen. Die Transparenz unserer Daten wird immer offensichtlicher, was sich zwar in allgemein verbreiteter Beunruhigung äußert, entsprechende Konsequenzen bezüglich des Umgangs mit persönlichen Daten jedoch erst langsam Anklang finden. Florian greift mit seinem Kurzfilm die aktuelle Thematik um Überwachungsskandale auf und zeigt, wie in einer durchsichtigen Welt die Wahrheit verdeckt sein kann. Der Kurzfilm gibt Ausblicke in eine Zukunft in der alle Systeme miteinander verbunden sind -  eine Welt in der Kontrolle und Macht über Strom, Internet und Überwachungssysteme einem einzigen System überlassen werden. In den falschen Händen angelangt könnte dies fatale Folgen haben.

„Der Zuschauer erlebt den Film aus den Augen des jungen Hacker Desmond, der zu Unrecht verdächtigt wird, sich in das zentrale System (STRM) eingehackt zu haben. Bei seiner Flucht vor der Polizei lernt er die junge Agentin Sam kennen, die von seiner Unschuld überzeugt ist und zusammen mit ihm den wahren Übeltäter ausfindig machen will.“

Ein überaus spannender und zugleich bedrückender Kurzfilm, der einen Ausblick in eine Zukunft gibt, die erschreckenderweise gerade im Kontext von Datenmissbrauch nicht allzu abwegig klingt. Auf der anderen Seite beweist Florian Singer mit seinem Kurzfilm, dass sich Menschen mit diesem heiklen Thema auseinandersetzen, Bewusstsein schaffen wollen und sich wehren. Schwerer Stoff der wach rüttelt. Harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen, harte Zeiten für unsere Daten -  Persönliche Daten die uns angreifbar und verletzlich machen und die wir allzu leichtfertig bereit sind den Weiten des Internets auszuliefern.

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