Elisa Degen –Toiletten

 

Elisa Degen hat sich einem alltäglich genutzten Gegenstand gewidmet, worüber sich – zumindest außerhalb der engsten Privatsphäre - so gut wie nie unterhalten wird. Denn für die meisten Menschen ist es eher Mittel zum Zweck als eine Verkörperung von Ästhetik: Toiletten. 

Die Studentin findet, dass sich über politisch heikle und gesellschaftskritische Themen zu Genüge unterhalten und gestritten wird – da kann Design ihrer Meinung nach doch auch mal völlig aus der Reihe tanzen und eine ganz ungewöhnliche, erfrischende Richtung einschlagen. Elisa Degen hat sich auf eine lange Toiletten-Reise begeben und 19 außergewöhnliche, gewöhnungsbedürftige, kreative, (un-)saubere und wunderschöne stille Örtchen gefunden. „Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert“, resümiert die Kommunikationsdesingstudentin schmunzelnd, „ich nehme auf jeden Fall mit, dass die Toilette nicht immer das Etablissement widerspiegelt, in der sie sich befindet“. Drei ihrer eindrucksvollsten Exemplare hat Elisa Degen für die Semesterausstellung des Fachbereich Gestaltung auf große Plakate gebracht und ausgestellt. Zahlreiche Besucher sind an den Blickfängen stehen geblieben. Mitarbeiter des cube design museum in Kerkrade (Niederlande), die extra für die spannenden Arbeiten der Semesterausstellung anreisten, fanden die Fotografien der Toiletten sogar so beeindruckend, dass sie sie bald im cube design museum ausstellen wollen. 

 

 

 

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