Katharina Wink – Ome

 

Gamer kennen das Problem: Die Konsole kann zwar unter dem Fernsehtisch verstaut werden, aber Kabel, Controller und weiteres Konsolenzubehör liegen auf, unter oder neben dem Fernseher verteilt und lassen das Zimmer unordentlich aussehen. Produktdesignabsolventin Katharina Wink hat mit ihrer Abschlussarbeit Ome – die Abkürzung für ‚organize me‘ – die Lösung für das Kabel-Chaos entwickelt. 

Die Idee zum Produkt hatte Katharina Wink, weil sie es selbst störte, dass ihr Konsolenzubehör keinen festen Platz in ihrem Zimmer hatte, sondern ständig auf dem Boden lag. „Man muss andauernd irgendein Teil suchen und schafft es nie, das Equipment so anzuordnen, dass es ordentlich wirkt“, fand die Absolventin und hat deshalb eine Lösung designt: Ome ist eine Art Werkzeugwand für das Wohnzimmer, die hinter dem Fernseher an die Wand montiert wird und somit nicht direkt sichtbar ist. Mit den Varianten 55 Zoll sowie 40 Zoll, die typischen Fernsehgrößen der Gamer, wird das Ordnungssystem von gleichgroßen oder größeren Fernsehern verdeckt. Ein weiteres Plus neben Ordnung und Unauffälligkeit des Produkts: Wird ein verstautes Element benötigt, können die angebrachten Schiebeelemente mit einfach Handgriffen hervorgezogen werden. Katharina Wink hat dabei viel Wert auf das Design gelegt: „Das Produkt kann zwar prinzipiell hinter dem Fernseher versteckt werden“ erklärt die Absolventin, „die Schiebeelemente sind aber dekorativ gestaltet, sodass sie ausgefahren auch als stylisches Wohnelement im Zimmer dienen. Dem Nutzer ist selbst überlassen, für welche Version er sich entscheidet“. Halterungen, die sich in dem gitterartigen Muster der Werkzeugwand befinden, bieten die Möglichkeit, Kopfhörer, Kabel, Controller und ähnliches Zubehör aufzuhängen. Die Hänger wurden universell konzipiert – sie bieten auch Halt für das größte Gaming-Equipment, wie z.B. Headsets, Virtual-Reality-Brillen oder Fernbedienungen. Kleinere Hänger können für das Aufwickeln von Kabeln genutzt werden. Auch die Konsole findet ihren festen Platz an Ome und sogar mehr als das: Weil viele Spieler mehr als eine besitzen und nutzen, hat Katharina Wink das Ordnungssystem so konzipiert, dass gleich zwei Konsolen aufbewahrt werden können. 

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