Einsatzgrenzen beim Strahlschweißen von Glaswerkstoffen

Technische Glaswerkstoffe zeichnen sich be­sonders durch ihre hohe chemische und thermische Beständigkeit aus, weshalb für diesen Werkstoff interessante industrielle Anwendungen existieren. Allerdings bestehen bei der Verarbeitung von Glaswerkstoffen Limitierungen hinsichtlich der geometrischen Freiheit der Bauteilgestalt. Hier kann der Einsatz additiver Fertigungstechniken Vorteile verschaffen.

Die hohe Temperaturbeständigkeit und geringe Wärmeleitfähigkeit, welche Glas zu einem interessanten technischen Werkstoff machen, werfen hinsichtlich der Verarbeitung mittels pulverbett-basiertem Laserstrahlschmelzen jedoch Herausforderungen auf. Im IGF Forschungs­vorhaben „Einsatzgrenzen beim Strahl­schweißen von Glaswerkstoffen“ (EGS) wird die generelle Verarbeitbarkeit von Glaswerk­­stoffen mittels Laser Powder Bed Fusion (LPBF) grundlegend untersucht. Ziel ist die Definition von Einsatzgrenzen und Prozess­fenstern in denen eine additive Herstellung von Bauteilen aus technischen Gläsern möglich ist. Dazu werden im Laufe des Projekts Pulverwerkstoffe charakterisiert und qualifiziert.

Erste Einzelspurversuche führen zu vorläufigen Prozessfenstern, welche in Monolagenver­suchen und dem Aufbauen von dreidimensio­nalen Geometrien weiter spezifiziert werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bremen

Teaching Subject Hochleistungsverfahren der Fertigungstechnik und Additive Manufacturing
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