LeiMot - Motorenbau leicht gemacht

Ziel des Forschungsvorhabens „LeiMot“ ist die Entwicklung eines additiv hergestellten Ver­brennungsmotors. Hierbei soll eine Gewichts­reduzierung des Motors von 30-40 % sowie Verbesserungen in den Bereichen Betriebs­wirkungsgrad, Betriebsverhalten, Thermoman­agement und Geräuschentwicklung erreicht werden.

Der Verbund deckt ein breit gefächertes Kompetenzfeld ab, bestehend aus der FEV Europe GmbH, der Volkswagen AG, den Fraunhofer Instituten ILT und ICT, dem RWTH-Lehrstuhl vka, der INPECA GmbH, der WFS GmbH, der FEV Vehicle GmbH und dem GoetheLab der FH Aachen.

Neuartige Konstruktions-, Auslegungs- und Herstellungsverfahren werden in Zukunft stärker auf den Produktentwicklungsprozess Einfluss nehmen. Ziel des vorliegenden Vorhabens ist es, den Verbrennungsmotor auf zukünftige Herstellungsverfahren auszurichten, um so neue Potentiale ausschöpfen zu können. Die heutigen konventionellen

Herstellungsverfahren lassen mittelfristig kaum größere Entwicklungsschritte erwarten. Der verfolgte Ansatz des Vorhabens ist frei von Herstellungsrestriktionen. Beispielhaft hierfür sind Gusskerne oder Entformungen, welche einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung von z.B. Kurbelgehäusen und Zylinderköpfen haben. Verfahrenstechnisch werden hierzu eine Kombination aus selektivem Laserstrahl­schmelzen (SLM) für die metallischen Motor­komponenten sowie Spritzguss von hochbelastbaren Kunst­stoffkomponenten aus speziellen Faser­verbundwerkstoffen (FVW) eingesetzt.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bremen

Teaching Subject Hochleistungsverfahren der Fertigungstechnik und Additive Manufacturing
Room Goe 04302B
T: +49.241.6009 52473
F: +49.241.6009 52681
bremen(at)fh-aachen.de | Homepage | Schedule of Events