Der Arbeitsplatz der Zukunft

Augmented Realtity (AR) und Virtual Reality (VR) spielen eine wichtige Rolle für die Implementierung von Industrie 4.0, ins­besondere in den Bereichen des virtuellen Prototypings sowie der AR unterstützten Produktion und Wartung. Daher ist eine holistische Integration dieser Technologien in bereits bestehende Prozessstrukturen essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittel­ständischer Unternehmen zu erhalten und auszubauen.

Die in einem ersten Schritt durchgeführte Analyse zur Verteilung der derzeit genutzten Technologien über den Produktlebenszyklus zeigt eine ungleiche Verteilung von AR und VR. Zu Beginn des Produktlebenszyklus, d.h. in der Entwicklung sowie Validierung des Produktes, werden verstärkt VR Applikationen genutzt. Zudem erfolgen Trainingsapplikationen sicher­heitskritischer oder kostenintensiver Situationen häufig im VR Bereich. AR hat dagegen an Handarbeitsplätzen den Sprung in Produktionsumgebungen zur Unterstützung des Mitarbeiters geschafft. Jedoch muss in beiden Bereichen festgestellt werden, dass es sich bei den Anwendungen meist um Spezial­fälle und nicht um standardmäßig genutzte Technologien handelt.

Um dies zu ändern, wird in diesem Forschungsvorhaben die Entwicklung einer Arbeitsumgebung für das Erlernen von manuellen Tätigkeiten in einem VR-Umfeld, sowie die Realisierung von manueller Tätigkeit in einem AR-unterstützten Handarbeitsplatz fokussiert. Sowohl zum Anlernen als auch in der operativen Arbeit sollen Aspekte des Gamifikation verwendet werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Jörg Wollert

Teaching Subject Mechatronik und Eingebettete Systeme
Room 02303
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F: +49.241.6009 52681
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