ANFAHRT - Alternative Nutzfahrzeugantriebe für LKW und BUS

Logo ANFAHRT

Sauberer und energieeffizienter Straßentransport

Forschungszeitraum  |  1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2016

Förderung  |  Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW (MIWFT)  |  Förderkennzeichen: 321-8.03.04.03.-2012/01

Projektbeschreibung  |  Im Forschungsverbund ANFAHRT beschäftigen sich 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinschaftlich mit der Frage, wie der Einsatz alternativer Antriebsformen in Bussen und Lastkraftwagen in der Zukunft aussehen kann. Das primäre Ziel ist, Treibstoffverbrauch und Emissionen zu senken; des Weiteren geht es aber auch darum, durch intelligentes Mobilitätsmanagement eine bestmögliche Nutzung der Ressourcen zu erreichen. Die zehn Teilprojekte – je fünf werden von Doktoranden der FH und der RWTH bearbeitet – beschäftigen sich mit den wichtigsten Bereichen und Ebenen dieser Themenstellung, von der übergeordneten Frage der Gesamtsystemanalyse bis hinunter zu den Einzelkomponenten der Fahrzeuge.

Das Forschungsgebiet des Kollegs umfasst die in nachfolgendem Schema dargestellten Themen-Schwerpunkte:

Schema ANFAHRT

Das Institut NOWUM-Energy beschäftigt sich in Person von Matthias Rupp mit der Gesamtsysemanalyse der im Rahmen des Projekts betrachteten alternativen Antriebskonzepte. Unter Zuhilfenahme von Ökobilanzen (engl. "Life Cycle Assessment") wird der gesamte Lebensweg der einzelnen Antriebe betrachtet und dieser schließlich im Hinblick auf Nachhaltigkeit und das Maß der Umwelteinwirkungen bewertet.

Grafik ANFAHRT

Der Forschungsverbund ANFAHRT von FH und RWTH Aachen weist in der Summe aller Partner fundierte Erfahrungen auf den Gebieten der alternativen Nutzfahrzeugantriebe auf. Mit der Kooperaion der beiden Hochschulen werden die Kompetenzen gebündelt und Synergien genutzt. Das Promotionskolleg fördert für eine Dauer von drei Jahren zehn promovierende Ingenieure, von denen fünf an der FH Aachen betreut werden, und zwar bei Prof. Dr. Thomas Esch, Prof. Dr. Günter Feyerl, Prof. Hans Kemper, Prof. Dr. Isabel Kuperjans und Prof. Dr. Thomas Ritz. Zu jedem der geförderten zehn Promotionsprojekte wird eine forschungsbegleitende Kooperation mit einem Industrieunternehmen angestrebt. Dazu wird ein projektbegleitender Ausschuss gebildet, der ein bis zwei Mal pro Jahr zusammenkommt, die Projektergebnisse bewertet, Erfahrungen aus der Praxis weitergibt und Vorschläge zum weiteren Projektverlauf formuliert.

x