Logo Kompetenzplattform Polymere Materialien

Bedeutung & Hintergrund

Polymere Materialien machen neben der Pharmachemie mit ca. 500.000 Beschäftigten und Umsätzen von ca. 80 Mrd. € den größten Teil der chemischen Industrie aus. In NRW stellt die Kunststoff-Industrie mit den großen Kunststoff-Erzeugern und den vielen kleinen und mittelständischen Kunststoff-Verarbeitern und Kunststoff-Maschinenbauern mit über 1000 Unternehmen und etwa 85000 Beschäftigten einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige dar. Die Kunststoff-Forschung in NRW gehört seit Jahrzehnten in Teilbereichen international zur Spitze. Anwendungen polymerer Materialien finden sich in fast allen Lebensbereichen wie Automobil- und Flugzeugindustrie, elektronischen Bauteilen und (Mikro-)Sensoren, in der Bauindustrie, der Medizin etc.. Im Bereich der Materialentwicklung wird den Polymeren sowie Verbundmaterialien mit Polymeren das größte Innovationspotential zugesprochen. Richtungsweisende Innovationen werden erwartet, besonders auf dem Gebiet der polymeren Hochleistungswerkstoffe und intelligenter Polymermaterialien, im Bereich der polymeren Nano- und Biotechnologie sowie bei der Anwendung von Polymeren in der Medizin. Aufgrund der absehbaren Verknappung der fossilen Rohstoffe werden nachwachsende Rohstoffe für diesen Bereich eine in der Zukunft entscheidende Rolle spielen, was einen entsprechenden Forschungsbedarf in der Zukunft begründet.

Aufgrund der weiter rasant wachsenden Bedeutung der Polymere und Kunststoffe entspricht das hier vorgelegte Konzept der zukünftig expandierenden Bedeutung dieses Wissenschafts- und Wirtschaftszweigs. Dabei wird vor allem an den Schnittstellen der verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen (Chemie, Physik, Medizin, Biotechnologie) mit der Technik (Maschinenbau, Elektrotechnik) eine intensive interdisziplinäre und transdisziplimäre Zusammenarbeit erfordert.

Hier setzt die Kompetenzplattform "Polymere Materialien" an:
Die Mitglieder sind gerade auf diesen hoch innovativen Feldern jeweils ausgewiesene Experten und ergänzen sich komplementär in ihrem Wissenschaftsspektrum. Die Zusammenarbeit erfolgt sowohl im Bereich der Lehre als auch in der Forschung. Damit kann ein abgerundetes Profil im Bereich polymerer Materialien zu bilden und eine nachhaltige und dauerhafte Forschungsinfrastruktur zu garantieren.

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