Ergänzungen des Fachbereichs 2 zu den Informationen der Hochschulleitung

Covid-19, Stand 21. April 2020

Liebe Studentinnen und Studenten,

wie Sie vielleicht schon vermutet hatten, wird sich der Beginn der Präsenzlehre in diesem Sommersemester noch weiter verzögern. Die Vorgaben aus der Politik sind derzeit noch in Arbeit, wir rechnen aber nicht damit, dass wir bald wieder in den „normalen“ Lehrbetrieb übergehen können.
Daher erhalten Sie auf diesem Wege einige wichtige Informationen, die vor allem die mündlichen  Ergänzungsprüfungen betreffen.

Einige von Ihnen warten auf einen Termin zu einer mündlichen Ergänzungsprüfung (2a oder 3a). Aufgrund der Kontaktbeschränkungen können wir aber leider bis auf weiteres noch keine Termine dafür festlegen. Zu welchem Zeitpunkt wir Sie von uns aus verbindlich zu Terminen einladen können, können wir derzeit noch nicht sagen. Es hängt davon ab, wie sich die rechtliche Situation in den nächsten Wochen entwickelt.
Wir bieten Ihnen aber ab dieser Woche die Möglichkeit, Ihre 2a- oder 3a-Prüfung auf eigenen Wunsch an der Hochschule im Einverständnis mit den dafür vorgesehenen Prüfern durchzuführen.

Wenn Sie Ihre 2a- oder 3a-Prüfung zeitnah absolvieren wollen, melden Sie sich bitte dazu ausschließlich per E-Mail beim Prüfungsamt: pruefungsamt-fb2@fh-aachen.de.
Das Prüfungsamt wird die eingehenden Anmeldungen an die Prüfer weiterleiten und die Termine koordinieren. Sie dürfen in Ihrer Anmeldung einen Terminwunsch äußern, wir können jedoch nicht garantieren, dass er erfüllt werden kann.

Darüber hinaus hoffen wir, dass Sie trotz einiger (technischer) Anlaufschwierigkeiten gut in die digitale Lehre des Sommersemesters gestartet sind. Wenn es von Ihrer Seite konstruktive Anregungen oder konkrete Verbesserungsvorschläge gibt, geben Sie diese gerne an die Dozentinnen und Dozenten weiter. Alternativ stehen die Fachschaft und unser Studiendekan Prof. Kirsch für Ihre Anliegen zur Verfügung.
Machen wir weiterhin das Beste aus der Situation und … bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen,


Prof. Jochim, Dekan
Prof. Kirsch, Studiendekan
Prof. Sparla, stellv. Vorsitzender des Prüfungsausschusses

 

Stand 23. März 2020

Ausgangssituation

Der Ausbruch einer Epidemie ist eine besondere Ausnahmesituation. Die getroffenen Maßnahmen dienen dem Ziel, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen. Ohne diese Maßnahmen würde in den nächsten Monaten eine Krankheitswelle durch unser Land gehen, die über Monate zu erheblichen krankheitsbedingten Ausfällen und zahlreichen Todesfällen führen würde. Dadurch würden vor allem das Gesundheitssystem, aber auch alle anderen Organisationen wie Hochschulen in ihrer Funktionsfähigkeit über lange Zeit erheblich eingeschränkt.

Die derzeitigen rigorosen Maßnahmen fordern von uns allen kooperatives Verhalten. Wir alle werden dadurch Nachteile erfahren, die nicht vollständig kompensiert werden können.

Der Ausfall der Vorlesungen und Prüfungen bis zum 20. April wurde per Erlass des Landes NRW angeordnet. Über die Zeit danach wurde bisher nicht entschieden.

Folgerungen für Lehre und Prüfungen am Fachbereich 2

  • Frühestmöglicher Termin für den Wiederbeginn von Präsenzlehre und mündlicher Prüfungen ist der 20. April. Lediglich Abschlusskolloquien dürfen derzeit durchgeführt werden.
  • Der 20. April ist ein vorläufiger Termin. In Abhängigkeit vom Verlauf der Epidemie kann er nach hinten verschoben werden.
  • Eine zuverlässige Terminplanung ist aus diesem Grunde derzeit nicht möglich. Es wäre daher fahrlässig, Ihnen Termine zuzusagen, die dann kurzfristig wieder abgesagt werden müssten.
  • Die Lehre wird in diesem Sommersemester in allen Modulen und für alle Studierende erheblich erschwert sein. Um nach Abschluss des Sommersemesters valide Prüfungen abnehmen zu können, müssen wir Priorität auf die Durchführung der Lehrveranstaltungen legen. 
  • Diese Ziele sind am besten zu erreichen, wenn der Regelbetrieb so schnell wie möglich wieder aufgenommen und nicht durch Sondertermine für Prüfungen blockiert wird. Präsenzlehre und Prüfungen können nicht gleichzeitig abgehalten werden, weil dazu weder das Personal noch die Räume zur Verfügung stehen. Aus diesen Gründen kann die ausgefallene Prüfungsperiode PP2 nicht nachgeholt werden.
  • Die Hochschule räumt den Fachbereichen grundsätzlich die Möglichkeit ein, Härtefälle speziell zu regeln. Darunter sind Fälle zu verstehen, bei denen durch eine Verschiebung der Prüfung in den Juli schwerwiegende und irreversible Nachteile eintreten. Nicht jeder persönliche Nachteil erfüllt diese Kriterien.
  • Die schwerwiegenden und irreversiblen Nachteile sind gegenüber dem Prüfungsausschuss schriftlich zu erläutern. Anträge nimmt Prof. Sparla als stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses entgegen.
  • Entscheidungen über Härtefallanträge können erst getroffen werden, wenn die zeitliche Abfolge des Semesters mit einer gewissen Sicherheit geplant werden kann. Damit ist nicht vor Anfang April zu rechnen.
  • Laufende Abschlussarbeiten, die auf Ressourcen angewiesen sind (innerhalb oder außerhalb der Hochschule), die nicht zur Verfügung stehen, können unterbrochen werden. Stellen Sie bitte in diesem Fall einen entsprechenden Antrag an Prof. Sparla und verständigen Sie Ihre Prüfer.
  • Bitte sehen Sie von Anrufen und persönlichen Vorsprachen zu diesem Thema ab. Allein maßgebend ist Ihr schriftlicher Antrag.
  • Hinsichtlich der Übergangsfristen zwischen alter und neuer Prüfungsordnung werden Sie keinen Nachteil daraus erfahren, dass die PP2 gestrichen wurde. Die Fristen werden für die ausgefallenen Prüfungen um ein Semester verlängert.
  • Im Sommer werden alle ausgefallenen Klausuren in allen Prüfungsordnungen zweimal, d.h. im Juli und September/Oktober angeboten.

Folgerungen für den Betrieb des Fachbereichs 2

  • Vermeiden Sie in den nächsten Wochen, die Hochschule persönlich aufzusuchen. Wenden Sie sich mit dringenden Anfragen bitte per E-Mail an das Sekretariat des Fachbereichs oder bei Prüfungsangelegenheiten per E-Mail an das Prüfungsamt. Das Technische Gebäudemanagement hat alle Lernräume und Computerräume geschlossen und den Aufenthalt dort untersagt. Die Öffnungszeit des Gebäudes wird auf den Zeitraum zwischen 8 und 17 Uhr verkürzt. Wenn Sie für eine derzeit laufende Abschlussarbeit Zugang zu einer Spezialsoftware brauchen, die nur in unseren Computerräumen verfügbar ist, wenden Sie sich bitte per E-Mail an den Dekan. Wir versuchen, in Abstimmung mit den Prüfern eine alternative Lösung zu finden, können dies jedoch nicht zusagen.
  • Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, arbeiten die meisten Beschäftigten des Fachbereichs von zu Hause aus. Sie sind per E-Mail unter ihrer regulären E-Mail-Adresse zu erreichen. Das Gleiche gilt für die Professorinnen und Professoren.

  • Professoren und Mitarbeiter sind derzeit damit beschäftigt, digitale Lehrinhalte für das Sommersemester vorzubereiten, damit wir Ihnen ab dem 30. März einen Einstieg ins Semester ermöglichen können. Einzelheiten teilen wir Ihnen in einer späteren E-Mail noch mit. Bitte vermeiden Sie zum jetzigen Zeitpunkt Anfragen zu diesem Thema.

Wir hoffen, dass wir ohne große Einbußen solidarisch durch diese schwierige Zeit kommen und als gesamter Fachbereich Solidarität zeigen.

 

Mit freundlichen Grüßen 

H. Jochim                           A. Kirsch                           P. Sparla

(Dekan)                              (Studiendekan)                 (Stv. Vorsitzender des Prüfungsausschusses)

 

Nachtrag, Stand 06. April 2020

Das FB2-Prüfungsamt ist ab dem 6. April 2020 geschlossen

Nach der neuesten Einschätzung des Robert-Koch-Instituts gilt die Niederlande ab sofort als Risikogebiet. Dadurch sind ab sofort alle Hochschulangehörigen der FH Aachen, die aus den Niederlanden zu uns einpendeln wollen, von § 1 der Coronaschutzverordnung betroffen. Das heißt, es gilt für diese Personen ein Betretungsverbot für alle Hochschuleinrichtungen der FH Aachen.

Aus diesem Grunde ist das Prüfungsamt des Fachbereichs Baunigenieurwesen ab dem 6. April geschlossen. Ein Notdienst besteht nicht.

Ausnahmen:
1.         Beendete Abschlussarbeiten werden im Sekretariat des Fachbereichs entgegengenommen.
2.         Bereits erstellte Zeugnisse werden im Sekretariat des Fachbereiches ausgegeben.

Wie lange der gegenwärtige Zustand anhält, ist derzeit nicht abzusehen.

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