Unsere Laborausstattung

Unser Labor "Angewandte Immunologie" ist als gentechnische Anlage (S1) zugelassen. Es ist für die sterile Anzucht und Kultivierung von Zellkulturen und Mikroorganismen im Labormaßstab sowie für molekularbiologische und immundiagnostische Untersuchungen ausgetattet.

Darüberhinaus haben wir die Möglichkeit, z.B. für Forschungsprojekte weitere Geräte der Laboratorien unseres Fachbereiches und unseres Institutes INB zu nutzen.

  • Allgemeine Ausstattung
  • Immunologische Verfahren

Sämtliche für steriles Arbeiten mit Zellkulturen und Mikroorganismen notwendigen Geräte sind vorhanden:

  • Sicherheitswerkbänke Klasse 2
  • Autoklav
  • Zellinkubator
  • Kühlzentrifugen
  • Brutschränke
  • Inkubationsschüttler
  • Tiefkühltruhe
  • Mikroskope (inkl. Inversmikroskope)

Weiterhin ist unser Labor mit den üblichen Geräten für molekularbiologische und chemische Untersuchungen ausgestattet (Thermocycler für PCR, Geräte für Agarose- und SDS-Gelelektrophorese, Blot-Apparatur, Geräte für chemisch-physikalische Untersuchungen, Laborabzüge und Sicherheitsschränke).

Sicherheitswerkbank

für steriles Arbeiten stehen in unserem Labor drei Sicherheitswerkbänke zur Verfügung.

Invers-Forschungsmikroskop

Zur Untersuchung von Zellkulturen und Mikroorganismen stehen ein Invers-Forschungsmikroskop mit Auflicht-Fluoreszenzeinheit sowie weitere Stereo- und Binokularmikroskope zur Verfügung.

Zellinkubator

Zur Kultivierung von Primärzellen und Zelllinien steht ein temperatur- und CO2-geregelter Brutschrank mit sechs Gasblenden zur schonenden Kultivierung zur Verfügung.

Zur Charakterisierung der Immunantwort von Lymphozyten kommen verschiedene Verfahren und Geräte zum Einsatz.

  • Durchflusszytometrie nach Markierung bestimmter Lymphozytenmarker mit fluoreszenzmarkierten Antikörpern
  • Nachweis der zellulären Immunantwort der Lymphozyten anhand ihrer Cytokinsekretion im ELISpot-assay und dessen Auswertung im ELISpot-Reader

Durchflusszytometrie

Mittels Durchflusszytometrie kann eine Vielzahl von Oberflächen- und intrazellulären Markern in Lymphozyten bestimmt und quantitativ ausgewertet werden.

ELISpot-Reader

Der Nachweis einer Cytokinsekretion (z.B. IFN gamma oder Granzym B) durch aktivierte Lymphozyten beruht auf der Bildung von Farbspots auf der Membran einer Multititerplatte an den Stellen, an denen sich Cytokin abgebende Zellen befanden. Die Quantifizierung erfolgt durch Auszählen der sogenannten ELISpots und Vergleich zu den von nicht aktivierten Lymphozyten erzeugten spots.

Der ELISpot-Reader ermöglicht ein automatisiertes Zählen dieser Farbspots und erhöht dadurch Zählgenauigkeit und -geschwindigkeit.

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