aed neuland 2021

Mehrere Studierende des Fachbereichs beim internationalen Wettbewerb ausgezeichnet

 

Am 15. Juni 2021 wurden die besten von mehr als 500 eingereichten Projekten beim internationalen Wettbewerb aed neuland 2021 im Rahmen einer digitalen Preisverleihung ausgezeichnet. Von den zehn prämierten Arbeiten in der Kategorie „Communication Design“ sind drei am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen entstanden. Eine beeindruckende Quote – herzlichen Glückwunsch an die Gewinner:innen!

508 – so viele Arbeiten wurden bei dem zum achten Mal international ausgelobten und von der Karl-Schlecht-Stiftung unterstützten Nachwuchswettbewerb für Gestalter*innen aed neuland 2021 eingereicht. Die Arbeiten kamen vor allem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Russland, Belarus und Mexiko. „Das Niveau ist nochmals gestiegen, und es spricht für den Preis, dass nicht nur die Masse, sondern auch die Qualität wächst!“, resümierten die aed Vorstände und Koordinator:innen des Wettbewerbs, Silvia Olp, Dr. Frank Heinlein und Dr. Petra Kiedaisch.

In diesem hochkarätigen Umfeld konnten sich vier Studierende des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen erfolgreich durchsetzen:

Eine Auszeichnung in Silber ging an Julia Pawlik für ihre Abschlussarbeit „Bias In, Bias Out – wie Technologie diskriminiert“, die von Prof. Dipl.-Des. Ilka Helmig und Prof. Dipl.-Des. Eva Vitting betreut wurde. „Bias In, Bias Out“ klärt über das Diskriminierungspotenzial von algorithmischen Systemen auf und regt zur lösungsorientierten Diskussion an. Die Jury lobte hierbei besonders die eindrucksvollen und anschaulichen Illustrationen, die für diese Arbeit entworfen wurden.

Eine Auszeichnung mit Anerkennung erhielten Ivana Baumann und Gabriel Dukic für die Semesterarbeit „Collection – Serife?“, die im Kurs von Prof. Dipl.-Des. Eva Kubinyi entstanden ist. Sie gestalteten eine spannende Publikation, die sich mit der Fragestellung „Was genau ist eine Serife?“ beschäftigt. Besonders begeistert zeigte sich die Jury hier vom Facettenreichtum des Werkes, das jede Menge visuelle Überraschungen bereithält.

Ebenfalls eine Auszeichnung mit Anerkennung gab es für Andreas Blindert und seine Abschlussarbeit „hello again, black letter“, die er unter der Betreuung von Prof. Dipl.-Des. Eva Kubinyi und Prof. Dipl.-Des. Ilka Helmig erstellt hat. Das Projekt widmet sich der Schriftgattung der Gebrochenen Schriften, ihrer geschichtlichen Bedeutung, den Vorurteilen ihr gegenüber, aber auch ihrem allmählichen Comeback in der Gestaltungswelt des 21. Jahrhunderts. Der Jury gefiel hierbei besonders die markante, frische und sehr zeitgemäße Herangehensweise an die Thematik.

Wir freuen uns außerordentlich, dass unsere Studierenden auch im internationalen Vergleich so gut bestehen und gratulieren noch einmal herzlich zu den Auszeichnungen!

Weitere Infos zum Wettbewerb: www.aed-neuland.de/neuland/gewinner-innen-2021