Ausgezeichnet: Innovative Konzepte unserer Studierenden

Produktdesign-Studierende gewinnen Interior-Design-Wettbewerb

 


„Marken und Markenwahrnehmung in der dritten Dimension spielen heute eine immer wichtiger werdende Rolle in Gesellschaft und Wirtschaft“, erklärt Prof. Manfred Wagner vom Fachbereich Gestaltung der FH Aachen. 24 Studierende unseres Fachbereichs nahmen jetzt an einem Interiordesign-Wettbewerb teil, der in Kooperation mit der Firma BABOR ausgerichtet wurde. Sie erhielten damit die Chance, das neue Produktions- und Logistikcluster des Familienunternehmens in Eschweiler mitzugestalten. „Ich freue mich, dass die Studierenden auf diesem Weg die Möglichkeit bekommen ihre Konzepte praxisnah zu entwickeln“, so Prof. Wagner. Insgesamt drei Teams wurden bei der heutigen Preisverleihung für ihre Arbeiten geehrt.

Den ersten Platz belegte das Team „Jungbrunnen“, bestehend aus den Studentinnen Michelle Heising, Hellen Schieren und Ina Vaut. In ihrem Konzept verbinden sie die Aspekte Natur und Wissenschaft, die beide im Kern der Marke BABOR verankert sind. Neben 2000 Euro Preisgeld bekommen sie die Chance, dass Teile ihres Designkonzepts im neuen Gebäude der BABOR BEAUTY GROUP umgesetzt werden. „Funktional, elegant und vor allem nachhaltig: Diese drei Aspekte vereint in einem innovativen Design haben uns begeistert“, so BABOR-Geschäftsführer und FH-Alumnus Horst Robertz. Bei den Entwürfen überzeugten die FH-Studierenden durchweg mit höchster Professionalität und Leidenschaft für Design. Daher hat sich BABOR entschieden, auch die Zweit- und Drittplatzierten mit einer Geldprämie auszuzeichnen. Das Team „Glow“ mit Franka Kordes, Moritz Bunar und Carla Donker konnte sich über den zweiten Platz und damit 1500 Euro Preisgeld freuen. Auch die Drittplatzierten, das Team „DNA“ mit Laura Nahrings, Anna Glück, Justus Brügging und Lisa Vonderhagen, feierten einen Gewinn von 1000 Euro.  

Gekürt wurden die Gewinner-Teams von einer Jury, bestehend aus Horst Robertz, Prof. Manfred Wagner, Hendrik Daniel (Architekt), Pia Steinmann (Communication Director BABOR), Dirk Leßmann (Leitung Betrieb BABOR) sowie Claudia Klotz (verantwortlich für den Projektabschnitt „Organisationsstruktur und Mitarbeiterversorgung“ des BABOR BEAUTY CLUSTERS). Bewertet wurden die Kriterien Innovation des Konzeptes, Kontext zur Marke BABOR, Materialität und Nachhaltigkeit.
BABOR-Geschäftsführer Robertz ist auf die entstehende Produktionsstätte sehr stolz und betont: „Das Projekt steht für den Strukturwandel in der Region und verfolgt höchste Ansprüche: Wir bauen an der nachhaltigsten Kosmetikfabrik der Welt“. Verantwortlicher Architekt und Planer ist Hendrik Daniel, der den Kurs von Prof. Wagner an der FH Aachen als Lehrbeauftragter begleitet.

Text und Bild: Christina Pollmanns | FH Aachen