Grenzen der Gesellschaft

Coming soon | Das neue BOXHORN-Magazin

 

Das neue BOXHORN Magazin steht vor der Tür und wir haben für euch zusammengefasst, was diese Ausgabe, die sich mit dem Thema „Grenzen der Gesellschaft“ beschäftigt, ganz besonders macht. Geboten werden Einblicke in alltägliche Grenzsituationen aus den fünf Bereichen: soziale Selektion, Klimakonflikte und Migration, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, soziale Medien und dissoziative Identitätsstörung. Wir haben das Redaktionsteam, bestehend aus 5 Studierenden unseres Fachbereichs, interviewt und so einen Blick hinter die Kulissen erhascht.

Alle Jahre wieder

Einmal im Jahr bringt ein neues Team an Studierenden das Fachbereichsmagazin „BOXHORN“ heraus, dabei kümmert es sich um Idee, Konzept, Gestaltung sowie Vertrieb und Marketing, dieses Jahr sogar um die Produktion am Fachbereich. Oft ist es für die Studierenden eine erste praktische Anwendung des erlernten Wissens.

Eine neue Strategie

Viele Ausgaben der BOXHORN-Magazine beschäftigen sich mit dem Kosmos „Design“ und behandeln im weitesten Sinne Design-Thematiken. Bei der diesjährigen Ausgabe hatten es sich die Studierenden zur Aufgabe gemacht, die Werkzeuge von Designer:innen für ein gesellschaftliches Thema zu nutzen – Grenzen. Verschiedene Aspekte inspirierten sie zur Wahl dieses Themas. Die wahrscheinlich größte Inspiration boten die spürbaren Grenzen, die durch die Pandemie verursacht wurden. Diese Situation erschwerte erst mal die Kommunikation untereinander. So konnte z. B. das erste Treffen des Teams in persona erst nach 4 Monaten des laufenden Arbeitsprozesses stattfinden. Um also erst mal auch räumlich getrennt voneinander gut arbeiten zu können, entschied das Team sich für verschiedene Schwerpunkte – besonders solche, die die Teammitglieder bereits im Vorfeld interessierten und die dann im Sinne der Veröffentlichung tiefgehend verfolgt wurden.

Divers und doch verknüpft

Nach der Ausarbeitung der groben Themen in Einzelarbeit wurde eine gemeinsame Auswahl an fünf Oberkategorien von Grenzen getroffen, die es dann in die Ausgabe schafften. Die Themen sollten eigenständig bleiben, trotzdem sollte aber eine Verknüpfung – ein roter Faden – durch die Ausgabe führen. Wichtige Fragestellungen waren z. B.: In wieweit man es im Bildungssystem schafft, wie Klimawandel und Migration entstehen und sich auf uns auswirken, wie sexuell geschlechtliche Vielfalt entsteht und ihr im Rahmen der LGBTQ+-Debatte Ausgrenzung widerfährt, wie sich Grenzen der sozialen Medien äußern und durch Content Moderation in sozialen Netzwerken eine Form von Zensur betrieben wird und wie die Grenzen der Psyche uns mit Identitätsstörungen um den Verstand bringen können.

250 Unikate

Eine Besonderheit der Ausgabe stellt auch der Druck mit dem fachbereichseigenen Risograph-Drucker dar, den die Studierenden selbstständig realisierten. Die Risographie ist ein Schablonendruckverfahren, das ähnlich dem Siebdruck funktioniert. Beim Druckvorgang wird die Farbe ohne Anwendung von Chemikalien und Hitze auf das Papier gebracht. Für die Fertigstellung eines mehrfarbigen Motivs werden die Farben teilweise in einzelnen Druckvorgängen auf das Papier aufgebracht. Die besondere Ästhetik des Risodrucks liegt dabei im Imperfekten – die einzelnen Drucke weisen z. B. kleine Versatze und einen variierenden Farbauftrag auf. Sojaöl-basierte Tinten, Masterfolien aus Hanffasern und ein geringerer Energieverbrauch als klassische Digitaldruckmaschinen sind zusätzlich zur besonderen Ästhetik auch ökologisch gesehen von Vorteil. Jede der 250 Ausgaben ist somit ein kleines Unikat. Im Prozess wurde vom Team ein kleines Making-of gefilmt, das zeigt, wie viel Aufwand in jeder Seite steckt.

Am 4. März zwischen 15 und 18 Uhr sowie am 5. und 6. März zwischen 11 und 18 Uhr verkauft das Team die Ausgabe in der Glashalle in der Annastraße 18 in Aachen. Interessierte haben hier die Möglichkeit, einen ausgiebigen Blick in das Magazin zu werfen und sich über die Produktion und den Risodruck zu informieren. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Zeitgleich stellen außerdem Studierende aus dem 3. Semester ihre Projekte aus dem vergangenen Semester vor – vorbeischauen lohnt sich!

Auf der Website sind einige erste Teaser zu finden.