Klak - Der 183-Sekunden Tisch

 

Produktdesignstudent Julian Gerullis widmet sich mit seinem Semesterprojekt der Komposition eines Tisches, der mit Raum und Mensch eine Einheit bildet.

Im Rahmen eines Interieur- Kurses hat Produktdesignstudent Julian Gerullis unter Leitung von Professor Rexforth einen Tisch entworfen, der durch Einfachheit, Schlichtheit und Hochwertigkeit auf sich aufmerksam macht. Auf den ersten Blick erscheint der Tisch lediglich simpel und schlicht, glänzt aber bei näherem Hinschauen durch seine Liebe zum Detail. Er besitzt an Voder- sowie Rückseite eine kleine Aussparung, die es dem Nutzer ermöglicht näher am Tisch zu sitzen und auf der Rückseite dazu dient, Kabel unauffällig zwischen Wand und Tisch hindurchzuführen und verschwinden zu lassen. Eine besondere Komposition teilt den Tisch in drei Bereiche ein: Die beiden Seiten dienen jeweils als Ablage und der Mittelteil zum Arbeiten. So können sich Nutzer bequem zwischen ablegen und arbeiten organisieren. Ohne dass der Nutzer es bewusst bemerkt, gibt der Tisch ihm dezent Struktur in der Organisation ihres Arbeitsprozesses vor. Der Tisch wirkt trotz der großen Menge an Platz, die er zur Verfügung stellt schlank. Die Verwendung von Massivholz lässt den Tisch sehr natürlich wirken und verleiht ihm seine Hochwertigkeit. Der Hauptgedanke ist, dass der Tisch mit Hilfe von feinen Kompositionen mit Raum und Mensch eine Einheit bildet. Möglich wird dies vor allem durch eine erhebliche Reduzierung der Bauteile, welches den Tisch einerseits sehr schlicht erscheinen lässt und andererseits eine massive Ressourcenschonung bedeutet, aber vor allem dazu führt, dass er weder raum noch Mensch dominiert. Die Zahl 183 steht für die Anzahl der Sekunden, die  Student Julian Gerullis benötigt hat um ihn aufzubauen. Er überzeugt also nicht nur durch Schlichtheit und Hochwertigkeit, sondern auch durch Unkompliziertheit und ist somit eine Bereicherung des persönlichen Arbeitsplatzes.

 

 

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