Christina Radermacher - NOA

 
Christina Radermacher hat sich in ihrer Abschlussarbeit damit auseinandergesetzt, wie durch Möbel eine gesundere Schlafumgebung geschaffen werden kann. Ihre Lösung: NOA Bettseitenmöbel – ein Nachttisch und ein stummer Diener, die dabei helfen, das Zubettgehen wieder zu einer Smartphone-freien Routine werden zu lassen.

Woher kommen unsere Schlafprobleme? Diese Frage hat sich die Absolventin des Produktdesigns gestellt und herausgefunden, dass vor allem das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen und nie richtig abschalten zu können ausschlaggebend ist. Hauptakteur ist dabei das Smartphone, das immer und überall dabei ist – auch abends im Bett, wo Ruhe und Entspannung im Vordergrund stehen sollten. Das sogenannte „blaue Licht“ des Handys senkt die Ausschüttung von Schlafhormonen im Körper und hält uns wach.
„Man kann den Leuten nicht verbieten, ihre elektronischen Gadgets mit ins Bett zu nehmen“, weiß Christina Radermacher. „Aber man kann zu einem bewussteren Umgang anregen und ein Ritual für das Zubettgehen wiedereinführen, das Einschlafproblemen entgegenwirkt.“ Genau das tut ihr Abschlussprojekt NOA – Bettseitenmöbel: Ein Nachttisch bietet Verstauoptionen, die Smartphones und Tablets aus dem Sichtbereich verschwinden lassen. Gleichzeitig können die elektronischen Geräte über Nacht bequem aufgeladen werden. So lässt man sich nicht mehr durch aufblinkende Nachrichten irritieren, aber hört den Handywecker morgens trotzdem. Eine dimmbare integrierte Leuchte mit eingebautem Timer verstärkt den Effekt des Ritualisierens. Ergänzt wird der Nachttisch durch einen stummen Diener, der das Zubettgehen einläutet, indem der Alltag wortwörtlich abgelegt wird – Schmuck und Kleidung finden eine passende Aufbewahrung.

Die Bachelorarbeit der Absolventin auf der DIPLOMA-Website: www.diploma-ac.de

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