Regiment – ein führerloser Shuttleservice

 

Designabsolvent Christian Doretz entwirft ein autonomes und führerloses Elektrofahrzeug.

Führerlos und computergestützt – mit seinem Bachelorprojekt Regiment bewegt sich Produktdesign-Absolvent Christian Doretz in der Zukunft von Transportsystemen  und konzipiert ein autonomes und führerloses Elektrofahrzeug, um den schnellen und einfachen Transport einer stetig wachsenden Bevölkerung zu gewährleisten: „In immer größer werdenden Flughafenterminals, auf Messegeländen oder dem Campus erhöht sich der Bedarf nach alternativen Transportmöglichkeiten. Das führerlose Shuttle Regiment löst dieses Problem.“ – so der Produktdesigner. Regiment ist mit vier Reifen ausgestattet und kann sich auf normalen Straßen bewegen. Aufgrund seiner hohen Flexibilität kann es in Terminals oder beispielsweise auf Messegeländen eingesetzt werden. Das Herausstellungsmerkmal des Fahrzeugs ist seine Autonomie, die insbesondere durch eine computergestützte Fahrtauglichkeit ohne Eingreifen eines Fahrers ermöglicht wird. Regiment fährt mit 40 km/h und hat ein Fassungsvermögen von 25 Personen. Es ist mit sechs Sitzplätzen ausgestattet, von denen sich jeweils drei an jedem Ende des Fahrzeugs befinden. Zusätzlich verfügt es über vier Halbstehplätze, die zum Anlehnen gedacht sind. Ansonsten können sich die Fahrgäste an den umlaufenden und an den vertikalen Haltestangen in der Mitte festhalten. Zusätzlich verfügt das autonome Fahrzeug noch über ausreichend Stauraum für großes Gepäck, das seitlich von den Halbstehplätzen verstaut werden kann. Auch das Thema Inklusion wurde in der Konzeption von Regiment behandelt und das Fahrzeug entsprechend Barrierefrei gestaltet. Regiment kann außerdem als  Taxi genutzt werden: Es kann per Anruf oder App für den Shuttleservice gerufen werden, dabei kann der Fahrgast individuell angeben welche Strecke er gefahren werden möchte.
Das Design des Fahrzeugs ist zwischen Bus und Bahn angelegt, da es Elemente aus beiden Transportmitteln miteinander kombiniert – von außen ähnelt es eher einer Bahn, womit der Jungdesigner die Assoziation einer hohen Kapazität anstrebt, da die Bahn meist mit einem hohen Fassungsvermögen verbunden wird. Der Bus dagegen steht für eine hohe Flexibilität, die so auch das Regiment verkörpert. Im Design spiegeln sich somit die Vorteile des Fahrzeugs wieder – eine hohe Kapazität und Flexibilität. Zusätzlich finden sich an den Seiten des Fahrzeugs große, flächige Scheiben. Diese sind vertikal und horizontal symmetrisch, zum Vorteil einer einfachen Herstellung. Mit Regiment präsentiert der Absolvent ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept, welches die Ansprüche der Zukunft vorhersieht und eine innovative und kreative Lösung bietet.

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