Tear&Drop

 

 

Pia Bonnen und Sergej Spomer erfinden Verpackungsdesign mit Zusatzfunktionen für mehr Nachhaltigkeit
Verpackungen: Nicht schön, aber notwendig. Meist nach dem auspacken direkt entsorgt, sind ihre primären Funktionen der Schutz und die Transportierbarkeit des sich innen befindenden Produktes. Pia Bonnen und Sergej Spomer erwarten mehr. Ihre Idee: Herkömmliches Verpackungsdesign verbessern und mit Zusatznutzen ausstatten, um die Umwelt zu entlasten und dem Konsumenten Mehrwert zu bieten. Heraus gekommen ist folgendes: tear&drop, ein minimalistisches Verpackungsdesign, hier demonstriert anhand einer Kettensäge, aus zweischichtiger Wellpappe und Samenpapier, in deren Mittelschicht sich verschiedenste Blumen-, Kräuter-, und Pflanzensamen befinden. Die Pappe und Farbe sind dabei biologisch abbaubar und teils selbst geschöpft. „Wenn man die Verpackung öffnet, entfaltet sich die Pappe sofort. Man sieht direkt alle Einzelteile seines Produktes. Zusätzlich haben wir den Innenteil der Pappe nach Samentypen unterteilt, mit Icons betitelt und vorperforiert - so kann man sich einfach Streifen abreissen und drauf los pflanzen“, erklärt Sergej Spomer das Projekt. Die Icons beschreiben Aussaat, Saattiefe, Blütezeit und optimale Temperatur zum einpflanzen der Samen. Teilweise bietet die Pappe sogar genug Nährboden um ohne zusätzliche Erde erste Keimlinge zum Leben zu erwecken. Somit haben die beiden Jungdesigner ein Verpackungsdesign entwickelt, welches nicht nur durch minimalistisches Aussehen sondern auch durch Funktion und Umweltfreundlichkeit überzeugt.

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