Diploma

Unsere aktuellen Absolventinnen und Absolventen haben auf der diesjährigen DIPLOMA ihre Abschlussarbeiten präsentiert. Wie theoretisches Knowhow in die Praxis umgesetzt wird, stellten sie unter Beweis. Das Ergebnis: Für den Markt konstruierte, funktionierende Projekte – viele davon mit Innovationscharakter. Infos zu den einzelnen Projekten sind unter diploma-ac.de abrufbar.

Diploma Wintersemester 2017/2018

 

Vielfältige Kreativkonzepte zu den Themen Nachhaltigkeit, Selbstoptimierung und Funktionalität in einer beschleunigten Welt

Auf der DIPLOMA am 16. & 17. Februar 2018 haben unsere frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen bewiesen, dass Design unter die Oberfläche schaut und – neben ästhetischen Gesichtspunkten – z. B. auf Funktionalität, Lebensoptimierung oder Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Es reagiert auf die Herausforderungen, die eine digitale und beschleunigte Welt hervorbringt. Über 40 Bachelor- und Masterarbeiten haben das verdeutlicht:

 

 

Lea Pahne hat ein interaktives Ausstellungserlebnis entwickelt, das den DIPLOMA-Besuchern den Wandel der Wälder vor Augen geführt hat. Durch Audio-Erklärungen und "Information zum Anfassen" wurde während der Besichtigung ein Lernprozess durchlaufen. Anna Hermsdorf schließt mit ihrem Ausstellungskonzept "Schrecken der Meere – Verschwindet Nemo?" an das Thema Nachhaltigkeit an: es führt Auswirkungen der Überfischung vor Augen und zeigt Lösungsansätze. Linda Nitsch beschäftigt sich mit Insekten, die für unser Ökosystem unverzichtbar sind und erarbeitet ein Konzept für Bienenstöcke, die sich mitten in der Stadt befinden. Es lässt Bienenvölker zu einem sichtbaren Teil des Stadtbildes werden und fördert das Interesse für die Rolle der Bienen in unserem Ökosystem.

Innovation im urbanen Raum spielt auch in der Abschlussarbeit von Franziska Vögler eine zentrale Rolle: Ihr Informationsdesign "Urban Farming" erklärt, durch welche Techniken Stadtgebäude zur perfekten Umgebung für das Pflanzenwachstum werden. Katharina Witts Magazin "Informant" regte viele Leser zum Nachdenken über Medien an, indem es mediale Wirkungsweisen und Einflüsse von den schnellen Informationsvermittlern auf die Gesellschaft verdeutlicht. Edgar Huebert hingegen hilft bei der Selbstoptimierung: "VARIO Desk" ist ein Schreibtisch, der durch seine individuelle Anpassungsmöglichkeit Stressfaktoren, wie Chaos, ungünstige Netzanbindung, schlechte Ergonomie sowie Mangel an Stauraum aus der Welt schafft und Platz für Konzentration und Motivation macht. Stressfreiheit steht auch bei Jianyao Zheng im Mittelpunkt: "Colina" ist ein sprachgesteuertes Küchenassistenzsystem, das Hobbyköche, Profis und Anfänger beim Kochen unterstützt, indem es den Nutzer Schritt für Schritt durch die Rezepte führt und nützliche Tipps gibt.

Diese und viele weitere Projekte wurden von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern auf der DIPLOMA besichtigt: Von Corporate Design-Arbeiten, Kampagnen und Illustrationen über Animationsfilme, Ausstellungskonzepte und digitalen Anwendungen bis hin zu innovativen Möbelstücken und Alltagshelfern war alles vertreten. Schülergruppen erhielten spannende Eindrücke in die vielfältige Arbeitswelt einer Designerin/eines Designers und konnten sich Tipps und Erfahrungsberichte im direkten Gespräch mit den ehemaligen Studierenden holen.

 

 

"Unsere Absolventinnen und Absolventen sind bereit für den nationalen sowie internationalen Arbeitsmarkt", weiß Dekan Prof. Helmut Jakobs. "Mit ihrer im Studium geschulten Sensibilität für Entwicklungen sowie ihrer großen professionellen Flexibilität erkennen sie schnell, wie und wo innovative Gestaltung verantwortungsvolle Lösungen schaffen kann."

 

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Diploma Wintersemester 2016/2017

 

Designnachwuchs vereint Ästhetik mit Multifunktionalität 

Auf der DIPLOMA am 28. und 29. Juli haben die Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs ihre Abschlussprojekte aus den Bereichen Kommunikations- und Produktdesign der Öffentlichkeit präsentiert: Sowohl Familienangehörige und Freunde als auch die Presse und Designinteressierte besuchten die Ausstellung und ließen sich von den Abschlussarbeiten inspirieren und begeistern.

Dass Design heutzutage nicht mehr nur durch ein ästhetisches Äußeres, sondern zusätzlich durch Multifunktionalität überzeugt, haben unsere frisch gebackenen Designerinnen und Designer mit ihren Projekten verdeutlicht: Praktisch und arbeitserleichternd ist das Produkt von Ömer Ali Acar – er designte einen „Wearable Support“, der die Überkopfarbeit, beispielsweise auf Gerüstbauten, erleichtern soll, indem durch eine pneumatische Stütze Arme und Schultern entlastet werden. Absolventin Lina Fischer stellte „ALMA“ aus – ein Zweisitzer-Sofa, welches besonders gut für kleine Wohnungen geeignet ist und damit auf die veränderten Wohnraum­situationen in Großstädten eingeht. Auch Julien Gilliam kreierte ein Produkt, welches frischen Wind in jede Wohnung bringt: Seine kleine gewächshausartige Kuppel „åtfölja“ schafft Grün auf jede Fensterbank. Die kleinsten Besucher hatten auf der Ausstellung viel zu erkunden: Bei Kristina Mostovaia konnten sie durch eine Augmented-Reality-App Bilder im Märchenbuch „Die Schnee­königin“ zum Leben erwecken. Absolventin Elena Kirchner richtete ihren Fokus auf die Ordnung im Kinderzimmer: Ihr Produkt „DIOLIE.“ ist ein Spieluntergrund mit verschiedenen Themenoptionen und fungiert nach dem Spielen als Aufbewahrungsbox für die Spielzeuge. 

Um Musik geht es bei Masterabsolventin Nora Wippermann: Am 11. und 12. August war ihr Bühnenkonzept „Tapuya“ auf dem Festival „Electrisize“ in Erkelenz zu sehen. Die Bühne stellt eine bildnerische Übersetzung von traditioneller indigener Kultur einerseits und moderner Musik andererseits dar. Silja Buhl, Absolventin des Kommunikationsdesigns, hat sich auch mit Bildern beschäftigt. Ihre Abschlussarbeit „Illusionäre Bildräume“ stellt Virtual Reality in ein neues Licht: Sie wirft unter anderem auch einen kritischen Blick auf die Darstellungsweise und regt zur Reflektion von neuen Techniken an, die neben all ihren Vorzügen auch Gefahren mit sich bringen können. Eindrucksvolle Corporate-Design-Arbeiten – wie beispielsweise von Franziska Lerch – durften nicht fehlen: Die Absolventin redesignte ein Erscheinungsbild für einen Koi- und Bonsaihändler. Es ist ihr gelungen, sowohl den materiellen als auch den ideellen Wert der Koi und Bonsai als japanische Tradition widerzuspiegeln und mit Stereotypen zu brechen.

Mehr als 40 Arbeiten konnten von den Besucherinnen und Besuchern auf der DIPLOMA besichtigt werden. „Unsere Absolventinnen und Absolventen wirken aktiv an der Gestaltung innovativer Lösungen mit und vereinen dabei Ästhetik mit Multifunktionalität“, erklärt Helmut Jakobs, Dekan des Fachbereichs. „Mit ihren qualitativ hochwertigen Abschlussprojekten haben sie bewiesen, dass sie qualifiziert und bereit für den Arbeitsmarkt sind.“ 

 

 

Diploma Sommersemester 2016

Der Designnachwuchs ist bereit für den Arbeitsmarkt

Am 3. und 4. Februar präsentierten sich die Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudiengänge Produkt- und Kommunikationsdesign sowie eine Masterabsolventin mit ihren Abschlussarbeiten auf der DIPLOMA. Damit antworteten sie vielfach auf eine sich rasant entwickelnde Welt und zeigten kreative Lösungen für die Probleme von heute und morgen.

Das Ocean Cleaning System von Dave Rindo Rindo reinigt die Meere und verwertet den Müll zusätzlich. Der Absolvent verdeutlichte den faszinierten Besuchern, dass mit seinem System eine Meeresfläche so groß wie Aachen auf nachhaltige Weise von Müll befreit werden könnte. Der mitwachsende Schultisch SPRöSSLING von Masterabsolventin Anja Bührmann passt sich der Größe von Schulkindern der Grundschule an. Sie erklärte allen Interessierten, wie der Tisch mit einfachen Handgriffen verstellt wird. Ein von Marvin Stracke konzipiertes intelligentes Straßenverkehrssystem kommt ohne Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen aus und funktioniert rein digital. Mit vielen Designinteressierten tauschte der Absolvent sich über Chancen und die Umsetzbarkeit des Projekts aus. Der Stuhl inmotu von Lukas Eitelörge wird durch die Bewegungen des Nutzers in Balance gehalten und beugt dadurch monotonem Sitzen vor. Viele Besucherinnen und Besucher testeten das Produkt und konnten sich schnell für das Konzept begeistern.
Diese innovativen Ideen sind nur einige der zahlreichen spannenden und vielseitigen Abschlussarbeiten, die sich großer Beachtung auf der DIPLOMA erfreuen konnten. Kreativität bewiesen auch Projekte, wie die von Vladislav Salnikov erstellte biographische Graphic Novel Xatar – alles hat seinen Preis, dem mit seinen künstlerisch anspruchsvollen Zeichnungen vielfach Respekt gezollt wurde. Ebenso kreativ zeigte Marina Matschuk in ihrem Projekt Läuft – Wörter bis 25, was die Wörter der Jugendsprache von heute zu bedeuten haben und warum der Soziolekt nicht vorbehaltslos als Sprachverfall kritisiert werden sollte.

Die ehemaligen Studierenden konnten sich durch die Präsenz mit ihren Arbeiten auf der DIPLOMA neben vielen Gesprächen mit Studien- und Designinteressierten auch über eine entsprechende Berichterstattung freuen: „Bei der aktuellen Diploma-Ausstellung zeigte der Fachbereich Gestaltung der FH Aachen wieder einmal seine riesige Bandbreite an Ideen. […] An mangelnden frischen Ideen leiden die Studierenden in Aachen scheinbar nicht“, kommentierten die Aachener Nachrichten. Dass Design mit der Zeit geht und auf aktuelle relevante Themen in der Gesellschaft wie kaum eine andere Disziplin kreative und innovative Antworten liefert, haben die Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung bewiesen. „Ich glaube, was wir generieren, ist ein sehr elastisches und vielseitiges Denken“, erklärt Professor Clemens Stübner.

Wir wünschen den Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg auf dem Arbeitsmarkt!

Informationen über alle Abschlussprojekte finden Sie unter www.diploma-ac.de.

Diploma Wintersemester 2014/2015

Recap: Semesterausstellung und DIPLOMA

Zum Ende eines erfolgreichen Sommersemesters 2016 und pünktlich vor Start in die vorlesungsfreie Zeit lud der Fachbereich wieder alle Designinteressierten am Donnerstag den 07. Juli 2016 zur Semesterausstellung und am Freitag, den 16. Juli und Samstag den 17. Juli zur DIPLOMA ein.

Von 14 - 21 Uhr wurden hier die Arbeiten und Projekte von Studierenden aller Semester in unserer Heimat für Kreative, dem Boxgraben 100, ausgestellt. Zur Semesterausstellung zeigte sich wie immer wieder die volle Bandbreite unserer Studiengänge. Unter anderem  lassen sich kommende Design-Trends ablesen und fachbereichsinterne sowie -externe Kontakte rund um das Thema Gestaltung knüpfen.

Nur eine Woche später, am Freitag den 15. und Samstag den 16. Juli 2016 öffneten sich unsere Tore wieder zur DIPLOMA, ein mittlerweile in ganz Aachen und Umgebung weit bekanntes Highlight für Designinteressierte. Dort präsentierten die Absolventinnen und Absolventen unser Bachelor- und Master-Studiengänge ihre Abschlussarbeiten und standen bei Snacks, Getränken und feierlicher Stimmung zu Gesprächen zur Verfügung. Auch die Presse war zu diesem Event wieder zahlreich vertreten. 

Besonders für Studieninteressierte ist die DIPLOMA immer wieder eine tolle Möglichkeit, inspirierendes, funktionales und überzeugendes Jungdesign an unserem historischen Standort hautnah erleben zu können. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen!

Diploma Sommersemester 2014

Rückblick Diploma

Auf der Diploma des Wintersemester 2014/15 wurde bei der Präsentation der Abschlussarbeiten am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen wieder deutlich sichtbar, wie Designerinnen und Designer durch ihre Arbeit nachhaltig unsere Arbeitsräume beeinflussen, und Raum für Innovation und Fortschritt schaffen. 

Marina Brockhoff kreiert in ihrer Bachelorarbeit das Buch „Die Endlichkeit der Vielfalt“, welches die europäische Insektenwelt durch detaillierte Aquarellzeichungen und erzählerisch gehaltene Texte illustriert. 3D-Objektrahmen klären mit dem Buch zusätzlich auf ästhetische Weise auf, machen neugierig und schaffen Bewusstsein für die Gegenwärtigkeit dieser kleinen Lebewesen. In ihrem Bildband „Las Vegas - Die Verdrängung der Wüste“ macht Laura Weingarten auf die Ressourcen-angreifenden, dem Lebensstil angepassten Landschaften und den dabei entstehenden Wassermangel in der Wüstenmetropole fotografisch aufmerksam. In ihrem Projekt „Der Bulli“ widmet sich Lisa Wiedemann mit nicht inszenierten Fotografien dem ganz besonderen Charakter des berühmten VW-Busses Bulli. Christian Warstat kreiert eine Hommage an Jules Vernes, den Begründer des Science Fiction, in Form des interaktiven Bilderbuchs „Les voyages interactives de Jules Vernes“, indem er den Nutzer durch die Werke des französischen Schriftstellers führt und mit eigens dafür komponierter Musik in dessen fantastische Welten versetzt.

 Frederik Brückner hat mit „Kormoran“ ein ferngesteuertes Unterwasservehikel für professionelle digitale Filmkameras entwickelt welches neue Perspektiven und erhöhte Sicherheit für die Filmteams gewährleistet. Mathis Kretschmanns Projekt „Morph“ ist eine wandelbare Stuhlfamilie, die sich mit Hilfe ihres Materials individuell an ihren Einsatzbereich anpassen lässt

Tom Breuers Rätsel Adventure Game „Infected World“ handelt von Auseinanderbrechen der Erde, in welchem wir den Protagonisten in der seitlichen 2.5D-Ansicht folgen, welche es ermöglicht den Charme alter Plattformen mit modernen 3D-Grafiken zu verbinden. Bei CLUSE handelt es sich um ein von Anna Christina Ahlers entwickeltes Mehrwegverpackunsgssystem für verpackungsfreie Lebensmittelmärkte, das den Menschen zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag verhilft. Christoph Gerdesmeyer hat sich mit „The Third Wave Of Espresso Making“ intensiv mit  mit der Espressosiebträgermaschine beschäftigt. Er hat ihr eine neue Gestalt gegeben, die es dem Verbraucher ermöglicht hautnah die Zubereitung des Espressos mitzuerleben. So führt er zurück zum Ursprung des Espressos und verspricht ein wahres Geschmackserlebnis.

Mark-Jan Bludau konzentriert sich in seiner umfassenden infografischen Visualisierung auf die Metalle der seltenen Erden, eine Gruppe von Metallen mit technologischen und wirtschaftlichen Schlüsselrollen, deren Recyclingpotentiale immer wichtiger werden, und doch bisher kaum ausgeschöpft sind. Inga Sieberichs und Robert Balke erschaffen mit ihrem Projekt „Phänometrie des Unfassbaren“ eine Installation, in dem das menschliche Bewusstsein in Form von einer Visualisierung sichtbar gemacht wird. Damit geben sie dem abstrakten Bewusstseinsbegriff eine Gestalt und machen ihn greifbar.

Auch die Presse und eine Vielzahl designinteressierter Besucher zeigten sich begeistert von den Ergebnissen und der Atmosphäre der Ausstellung. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben ein weiteres Mal bewiesen, dass sie reif für den Arbeitsmarkt sind  um ihren Beitrag als Designerinnen und Designer in den verschiedensten Bereichen zu leisten.
Weitere Projekte vergangener und aktueller Semester finden Sie hier

Diploma Wintersemester 2013/2014

Designerinnen und Designer beeinflussen durch ihre Arbeit nachhaltig unsere Lebensräume und schaffen Raum für Innovation und Fortschritt. Auf der Diploma des Sommersemesters 2014 wurde dies bei der Präsentation der Abschlussarbeiten am FB Gestaltung der FH Aachen deutlich sichtbar. 

 

Mit zwei prominenten Aachener Institutionen beschäftigen sich Stefan Zimmermann im Projekt "Wasserzeichen" und Katharina Lüth mit ihrem Konzept für ein neues Gesicht des renommierten Suermondt-Ludwig-Museums. Stefan Zimmermann erfindet die Marke "Aachener Kaiserbrunnen" neu und konzipiert ein modernes Corporate Design, vom Logo bis zur neuen Flasche. "Das Konzept könnte sofort als Gesamtpaket umgesetzt werden und Aachen hätte wieder ein eigenes Mineralwasser - und das im Kaiserjahr" bemerkt der betreuende Professor Ralf Weißmantel.

Einige Studierende widmen sich komplexen politischen Themen: Gegen die Politikferne bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwirft Jaqueline Page ihr "Kommunikationsdesign für eine politische Einrichtung" - ein intelligentes Informationsdesign, das demokratisches Bewusstsein fördert und politische Sachverhalte verständlich vermittelt. Julia Roß klärt in ihrem Projekt "Dinge die da sind und dergleichen mehr" über die Problematik des Weltraummülls auf und stellt seine Risiken für die Raumfahrt dar. Clara Hüsch beschreibt die komplexen Zusammenhänge von "Entwicklung und Migration" mit Hilfe veranschaulichender Infografiken. Mit dem bislang ungenutzten Wirtschaftsfaktor des "Ekelhaften" setzen sich Melanie Böttcher und Hacky Hackhausen in ihrem Buch "What the kack - wie wir aus Scheiße Geld machten ..." auseinander. Der Film "Unbreakaboy" von Michael Hildebrandt orientiert sich an komödiantischen Klassikern der Filmgeschichte und stellt dar, wie zwischenmenschliche Beziehungen in einer von organisiertem Verbrechen dominierten Stadt auf die Probe gestellt werden.

Im Produktdesign hat Jonas Al Bermeni mit dem "Luftboten" ein unbemanntes Flugobjekt konstruiert, das Kurierdienste im urbanen Raum oder in unwegsamen ländlichen Gebieten ausführt und effektiv und zeitsparend agieren kann. Eine ganz andere Idee hingegen hatte Daniil Tsvetkov: Mit seinem W-Lan fähigen 3D-Drucker ermöglicht er die Herstellung von Objekten aus Speiseeis für Gastronomie und Privatgebrauch. Christian Ohlendorf erfindet mit seinem Hocker "lucky lug" das Sitzen neu, Marthe Nordmeyer kombiniert mit ihrer praktischen "HyBag" Rucksack und Handtasche. Die passende Ausstattung für den Sommer liefern Tobias Bast mit dem Holzkohlegrill "115°" und David Stankovic mit "Wildland Tyresta" - einem Dachzelt für PKW.

"Das hohe Gestaltungspotenzial unserer Absolventinnen und Absolventen führt immer wieder zu überraschenden und inspirierenden Ergebnissen im Produkt- und Kommunikationsdesign", so Prof. Helmut Jakobs, Dekan des Fachbereichs Gestaltung. "Der Bezug vieler Arbeiten zu aktuellen Themen in Gesellschaft, Politik und Kultur zeigt wie vielfältig die Anforderungen an das Arbeitsprofil des Designers sind."

Diploma Sommersemester 2013

Am 7. Febuar 2014 nutzten unsere Nachwuchstalente die Chance, bei der diesjährigen DIPLOMA WS 2013/14 ihre Abschlussarbeiten vor einem breit gefächerten Publikum zu demonstrieren, zu diskutieren und sich viele Inspirationen für zukünftige Projekte zu holen. Von fliegenden Kameras über Schmucklabel Corporate Design, bis hin Sagenreiseführern und  einem Hybrid aus Snow- und Skateboard wurden wiedermal außergewöhnliche, beeindruckende und spannende Arbeiten vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit konnten sich unsere Studierenden nicht nur weiter unter einander vernetzen, sie bekamen außerdem die Möglichkeit ihre Werke mit Freunden, Familie, Alumni und Designinteressierten zu besprechen. Dabei eröffnete sich gleichzeitig ein umfassender Einblick in die kreative Bandbreite und Entwicklungsmöglichkeiten, die Kommunikationsdesign und Produktdesign im Bachelor- und Masterstudium bieten.

Wir möchten herzlich allen Studierenden und Gästen der DIPLOMA für eine gelungene Veranstaltung danken und freuen uns darauf, Sie zur kommenden DIPLOMA im Sommersemester 2014 wieder in lockerer Atmosphäre begrüßen zu dürfen.

Diploma SS2013

Es ist wieder soweit: zum Ende des Sommersemesters 2013 lädt der Fachbereich Gestaltung der FH Aachen zur DIPLOMA ein. Über 60 Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge Kommunikations- und Produktdesign freuen sich, ihre Abschlussarbeiten präsentieren zu dürfen.
Die jungen Gestalterpersönlichkeiten stehen gerne zu Gesprächen zur Verfügung und gewähren potenziellen Arbeitgebern und der designinteressierten Öffentlichkeit Einblicke in ihre überzeugenden Designkonzepte – vom Kurzfilm bis zum Freeride- Fahrrad, von der Informationskampagne über ein Eventformat bis zum App-Konzept – die Kreativität zeigt sich in all ihren Facetten.

Eine Woche zuvor laden Studierende der unteren Semester während der Semesterabschlussausstellung zu einem Blick hinter die Kulissen ein und stellen ihre frischen Designansätze vor. Bei der Ausstellung mit Ateliercharakter gewinnen insbesondere Studieninteressierten und Schulklassen einen Eindruck, wie das Studium Kommunikationsdesign und Produktdesign am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen aussieht.

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