Semesterausstellung

Unsere Studierenden gewährten den interessierten Besuchern auf der Ausstellung Einblick in ihre entworfenen, geplanten und schließlich umgesetzten Semesterprojekte. Dabei haben sie gezeigt, dass bereits am Anfang des Studiums kreative Designresultate und innovative Ideen entstehen.

Semesterausstellung Wintersemester 2017/2018

Studierende präsentieren ihre kreativen Projekte einem großen Publikum 

Am 07. Februar stellten Studierende des Kommunikations- und Produktdesigns ihre Semesterprojekte am Fachbereich Gestaltung aus. Die Semesterausstellung hat dieses Mal besonders viele Besucher angelockt: Zahlreiche Schülergruppen, Studien- und Designinteressierte sowie Freunde und Angehörige der Ausstellenden besuchten den Fachbereich, um sich die kreativen Projekte aller Semester anzuschauen. Vor Ort bekamen die Interessierten spannende Einblicke in das Designstudium.

Studierende befassten sich unter anderem mit aktuell relevanten Themen, unserer gegenwärtigen Lebenswelt sowie unserer Zukunft: Eine Reise zum Mars, ein autonomes Elektrofahrzeug für Rollstuhlfahrer, ein Set aus den wichtigsten Operationsgeräten für unterwegs, eine Abfallwaage in Kombination mit einer App, die zum Nachdenken über den eigenen Müllkonsum anregt oder eine digitale To-Do Liste mit Prioritäteneinteilung für einen perfekt organisierten Alltag sind nur einige spannende Projekte, die auf der Semesterausstellung ausgestellt wurden. Außerdem zeigten Studierende ihre Arbeiten zu frischen Redesign-Konzepten, Ideen zu mehr lokaler Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch einen verpackungsfreien Supermarkt für Aachen; sie beschäftigten sich mit kritischen Themen, wie Tihange, oder ließen ihrer Kreativität freien Lauf, indem sie beispielsweise ein neues Smiley-Konzept für die alltägliche digitale Kommunikation entwarfen. Natürlich konnten die Besucher bei einigen Semesterprojekten auch wieder selbst aktiv werden: Verschiedene eigens konzipierte Spiele und Virtual-Reality Anwendungen luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. So konnten Interessierte eine Reise durch verschiedene Geschmackswelten unternehmen, zahlreiche Sounds in einer Virtual-Reality Disco anhören oder den menschlichen Körper unter die Lupe nehmen.

"Die ausgestellten Projekte liefern spannende und kreative Ansätze für unsere Zukunft und für ganz unterschiedliche Zielgruppen", weiß Dekan Prof. Helmut Jakobs. "Das zeigt besonders den vielen Studieninteressierten, die unsere Ausstellung besucht haben, auf welche unterschiedliche Weisen Design Probleme lösen und neue Möglichkeiten eröffnen kann."

Wir danken allen Gästen und Studierenden für eine inspirierende und spannende Ausstellung! 

 

 

Semesterausstellung Sommersemester 2017

 

Der Mensch im Fokus: Semesterausstellung Sommer 2017

Am 20. Juli stellten Studierende des Kommunikations- und Produktdesigns ihre Semesterprojekte am Fachbereich Gestaltung aus. Viele Interessierte besuchten die Ausstellung, um sich die frischen Designideen der unterschiedlichen Semester anzuschauen. Ein Trend: Der Mensch steht im Vordergrund – Funktional-ästhetisches Design nimmt dabei in alltäglichen wie besonderen Situationen die Rolle des Helfers und Unterstützers ein.

So auch in der Arbeit von Valentin Dorgeloh und Simon Neumann, Studenten des Kommunikationsdesigns. Im Seminar von Prof. Wolfgang Gauss entwickelten sie die App „Curata“ (curare = lat. Für pflegen + tracking) – ein Pflegemanagementsystem und Kommunikationstool, das wichtige Echtzeit-Informationen über den Gesundheitszustand eines Patienten liefert und über Notruffunktionen für den Ernstfall verfügt. Nicht den älteren Menschen, sondern den ganz jungen will Produktdesignstudentin Lyn Zwick helfen: Sie konzipierte im Zuge des Seminars „Robotik“ bei Prof. Christian Scholz einen didaktischen Roboter, der Kindern mit Gehbehinderung im Alter zwischen drei und neun Jahren die Fortbewegung ermöglicht und die korrekte Ausführung beibringt.

Der Ernstfall tritt auch bei einem „Blackout“ ein. Nach dem populären gleichnamigen Roman von Marc Elsberg haben Studierende im Seminar „I will survive“ unter der Leitung von Prof. Clemens Stübner Produkte geschaffen, die im Falle eines großflächigen Stromausfalls überlebenswichtig sein können: Kommunikationstools, Stromversorger oder Erste-Hilfe-Gadgets sind nur einige innovative Konzepte, die entstanden sind. Dramatisch ernst wird es in bestimmten Situationen auch für Menschen, die unter Angststörungen leiden, wie die Studierenden Janosch Bartsch, Lina Korsten, Katarina Nikolic und Taisiya Starostina (KD) im Zuge des Seminars „Energie & Auszeit“ unter der Leitung von Prof. Eva Vitting herausstellten. Krankheitsbilder wie Platz- oder Höhenangst wurden durch die VR-Installation der Studierenden auf der Semesterausstellung für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht.

Auch die Optimierung der schönen Dinge des Lebens wurde in vielen Semesterprojekten aufgegriffen: Lea Pahne entwickelte die App „Roomie“ für ein geregeltes WG-Leben. Es verbindet Chat-, Kalender-, Finanz- und Aufgabentools miteinander, schafft noch mehr Spaß und weniger Frust zwischen Mitbewohnerinnen und -bewohnern. Für ein entspanntes Relaxen im grünen (Vor-)Garten oder auf dem Balkon hat Pia Grube im Seminar von Prof. Matthias Rexforth gesorgt. Ihr Lounge Chair „Johto“ (finnisch für Schnur) schmiegt sich durch seine flexiblen PVC-Bänder an den Körper an und kehrt nach der Benutzung wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück.

„Die Semesterausstellung hat einmal mehr bewiesen, dass Design viel mehr als nur Ästhetik ist“, resümiert Prof. Helmut Jakobs, Dekan des Fachbereichs. „Die Semesterprojekte antworten auf akute Bedürfnisse und Wünsche in der Gesellschaft und liefern interessante Ansätze zur Lösung aktueller Problemstellungen.“

Semesterausstellung Wintersemester 2016/2017

Studierende stellen die Vielfalt von Design unter Beweis

Wie kann Musik Epileptikern helfen? Kaufen wir unbewusst mehr Plastik als wir denken? Schläft man besser, wenn man das Handy abends weglegt? Und wie können Wassermengen in Lebensmitteln erfasst werden? Das sind nur vier von vielen Fragen, die auf der vergangenen Semesterausstellung des Fachbereichs Gestaltung mit frischen Ideen von Studierenden beantwortet wurden. Die Veranstaltung hat vielen interessierten Besuchern gezeigt, wie spannend und zukunftsversiert Design ist. Am 26. Januar präsentierten Studierende der kreativen Studiengänge in den Bereichen Kommunikations- und Produktdesign ihre Semesterarbeiten am Boxgraben 100.

Einige Produktdesign-Studierende entwickelten in Zusammenarbeit mit der Agentur McCann Worldgroup für den Kunden Fresenius Alltagshelfer für Diabetiker. Es entstanden Konzepte von Messgeräten und speziellen Waagen, die Wassermengen in Lebensmitteln ermitteln und den Erkrankten somit genaue Einschätzungen für den täglichen Bedarf liefern. Auf eine ganz andere Krankheit richteten zwei Studierende im Seminar Music Lovers ihren Fokus. Carina Sing und Paul Sonderfeld entwickelten die Produkte Before the Attack und Bright Side, die Epileptikern einen stressfreien und unbeschwerten Alltag ermöglichen und im Ernstfall durch Musik Abhilfe schaffen. Ganz anders widmete sich Aminata Cisse dem Thema: Mit IMPULS hat sie Musikerleben neu definiert. Die Studentin entwarf eine Art Vibrationsweste, die Bässe auf den Körper überträgt - Feiern 2.0. Gesellschaftskritische Themen fanden auf der Semesterausstellung ebenso Eingang bei den angehenden Kommunikationsdesignern. Jara Reker fotografierte von der Gesellschaft ausgegrenzte Menschen, die durch ihr Aussehen auffallen. Viele Besucher blieben an den Fotografien aus ihrem Projekt Leben stehen und wurden zum Nachdenken angeregt. Im gleichen Raum stellte Helena Knoll ihr Informationsbuch Plastik aus. Sie zeigt darin auf anschauliche Weise, wieviel Kunststoff letztendlich gekauft wird, obwohl es gar nicht notwendig ist. Elisa Degen widmete sich einem Thema fernab von Politik und Gesellschaft: Sie stellte ihre fotografierten bunten, hübschen, skurrilen und gewöhnungsbedürften Toiletten auf großen Postern aus und sorgte damit für viel Aufmerksamkeit. Mit Farbe beschäftigten sich die Studierenden im Seminar Farbe bekennen von Eva Vitting. Interaktivität war ihnen besonders wichtig: Besucher konnten bei Kathrin Lange an einer Leinwand je nach Kleidungsstück die Farbveränderungen auf der Haut eines Oktopusses nachempfinden. An der Schlaf-gut-Station von Marco Bazelmans klickten sich Interessierte auf einer interaktiven mit Lichtbildern ausgestatteten Wand durch die Stationen des Einschlafens. Sie konnten beobachten was passiert, wenn das blaue Licht von Smartphones, Tablets und Co. vor dem Zubettgehen konsumiert wird - der Schlafrhythmus kommt aus dem Gleichgewicht.

Die genannten Beispiele aus den vielen spannenden Arbeiten zeigen: Die Semesterausstellung hat die volle Bandbreite der kreativen Studiengänge des Fachbereichs gezeigt. Das veranlasste neben Designinteressierten und der Presse, auch viele potentielle Studienanwärter vorbeizukommen. Dass man bereits in den frühen Semestern kreative Projekte mit zukunftsorientierter, gesellschaftskritischer, humorvoller oder gestalterisch innovativer Perspektive entwickeln kann, haben die jungen Kreativen anhand ihrer Semesterarbeiten beweisen können. Sie freuten sich über viele nationale und auch internationale Interessierte, die den Arbeiten große Beachtung schenkten.

 

Semesterausstellung Wintersemester 2014/2015

Rückblick Semesterausstellung

Die alljährliche Semesterausstellung am Boxgraben 100 war wieder ein voller Erfolg! Am 29.01. haben unsere Bachelor- und Master-Studierenden in den Räumen des Fachbereich Gestaltung ihre zahlreichen Semesterabschlussprojekte präsentiert.  

Katrin Ho hat sich in ihrem Projekt auf die Themenbereiche „Sign Painting“ und „Lettering“ konzentriert und dabei die Dashington Scriptfont entwickelt, welche in ihrer digitalen Realisierung den analogen Charme handgezeichneter Schriften behält. Außerdem hat sie mit dem Projekt Crossblends eine Webseite erstellt, auf der man nach persönlichen Bedürfnissen eigene Teekreationen anfertigen und sich anschließend zuliefern lassen kann. Mit Kupol hat Marcel Schultheiss ein Hybrid aus Klavier und Harfe erschaffen, welches sich durch einen bionischen Ansatz an Form und Haptik des Seeigels orientiert und durch Klangqualität, Originalität und Ergonomie überzeugt. Ihr Projekt I NEED CAFFEINE hat Jana Pahlkötter den sogenannten Hackerbrausen gewidmet, indem sie eine Plattform entwickelt hat, auf der neben dem Hipster-Getränk Club-Mate auch bisher unbekannte Brausen wie Flora Power und Premium Cola online erhältlich sind. Pia Bonnen und Sergej Spomer hatten die Idee, herkömmliches Verpackungsdesign mit Zusatznutzen auszustatten, um die Umwelt zu entlasten und dem Konsumenten Mehrwert zu bieten. Heraus gekommen ist dabei minimalistisches Verpackungsdesign für Gartengeräte aus recyclebarer, zweischichtiger Wellpappe und Samenpapier, in deren Mitte sich Blumen-, Kräuter-, und Pflanzensamen befinden. Die Entlastung der Umwelt hat sich auch Julia Kraus zur Aufgabe gemacht und mit ihrem Projekt Leporello ein nachhaltiges Verpackungssystem für Einmalkameras entwickelt. Die Verpackung lässt sich komplett auseinanderfalten, so dass sie als Leporello genutzt werden kann und lästiger Verpackungsmüll vermieden wird. Linda Nitsch und Lara Fischer entwickeln in ihrem Projekt Lomo eine Kameratasche aus robuster LKW-Plane, welche sich in Sekundenschnelle durch Reissverschlussfunktion in ein ultraleichtes Kameraband umwandeln lässt und Kameras der Kultmarke Lomography verpackt. Mit ENTFI entwickelt Shannon Hodshon eine übersichtliche Plattform, auf der man sich nach persönlichen Vorlieben Eventvorschläge generieren lassen kann. Anastasya Kislova kombiniert in ihrem Projekt die Elemente Wasser und Schwerkraft und lässt somit neue Geschichten entstehen: durch Drehung ihrer Fotografien um 90° wirken die Abbildungen mal majestätisch, mal surreal oder melancholisch, regen zum Nachdenken an und sorgen dafür, dass der Zuschauer sich bisweilen selbst in der Betrachtung verliert. Jeannette Bongartz sorgt mit ihren Infografiken zu Infektionskrankheiten wie Ebola für Aufklärung und informiert mit Animationen über ihren Ausbrauch sowie mögliche Ansteckungswege. Durch den hohen Grad an Information verhilft sie den Menschen zu mehr Sicherheit.

 

Auffallend ist, dass mit jedem Jahr eine größere Anzahl interessierter Schülerinnen und Schüler, und somit potentieller BewerberInnen und NachwuchsdesignerInnen die Semesterausstellung besuchen. Dies beweist ein weiteres Mal, dass sich hier eine großartige Möglichkeit bietet, Einblick in die verschiedenen Stadien des Designstudiums zu erhalten. 

 

Weitere Projekte vergangener und aktueller Semester finden Sie hier

Semesterausstellung Sommersemester 2014

Am 03. Juli 2014 haben unsere Studierenden des Produkt- und Kommunikationsdesigns bei der Semesterausstellung am Boxgraben 100 ihre Semesterabschlussprojekte bei strahlendem Sonnenschein präsentiert.

Viele Bewerberinnen, Bewerber und Designinteressierte nutzten die Chance, sich über den Fachbereich und die Leistungen der Studierenden einen Eindruck zu verschaffen. Die Vielseitigkeit der Ergebnisse war auch dieses Mal bemerkenswert und zeigt sich bereits durch einige wenige der zahlreichen, innovativen Projekte: Danielle Rosales thematisiert in ihrem Buch-Magazin das Thema Erinnerung als Art der Entschleunigung, während sich das News-Magazin "The Analyst" von Volker Hoffrichter der Restrukturierung individualisierter crossmedialer Nachrichtenportale widmet. Die beiden Corporate Designs "Janne Ibiza" und "Rovos" von Romina Patt und Eike Töllner verleihen einem Bikinilabel und einem Reiseunternehmen einen neuen Auftritt. Dagegen beschäftigt sich Caroline Opheys in ihrem Typographieprojekt "Transitionals" mit der Schnittmenge zwischen Garamond und Bodoni. Das Fotoprojekt "Nachtschicht" von Laura Weingarten dokumentiert eine Aluminiumgießerei bei Nacht. Marian Kritzky erschafft mit "OHNschirm" eine unikate Leuchte ohne Schirm und das Projekt "Ovid", eine interaktive Projektionsfläche von Lukas Brüggen, dient zur Visualisierung regenerativer Energien.

Von erfolgreich umgesetzten, klassischen Produkt- und Kommunikationsdesign-Konzepten hin zu Projekten, die sich mit Umweltschutz auseinandersetzen, politische Fragestellungen bearbeiten und zur vollwertigeren Ressourcennutzung animieren - wieder zeigte sich deutlich, dass Design nicht nur das Aussehen von Produkten und Kampagnen bestimmt, sondern auch ihre Funktionalität und ihren gesellschaftlichen Wert. Wir gratulieren allen Studierenden zu einer erfolgreichen Ausstellung und freuen uns, Sie im nächsten Semester (wieder) zu neuen, spannenden Projekten willkommen zu heißen!

Semesterausstellung Wintersemester 2013/2014

Am 30.01.2014 öffnete der Fachbereich Gestaltung an der FH Aachen zur diesjährigen Semesterausstellung wieder seine Pforten, und brachte bei dieser Gelegenheit Studierende des Produkt- und Kommunikationsdesigns mit Designinteressierten und -Passionierten zusammen. In den Seminarräumen und Ausstellungshallen wurden den Nachmittag über bis in den frühen Abend die Arbeiten und Projekte des Wintersemesters 2013/14 von Studierender aller Semester ausgestellt. 

In lockerer Atmosphäre bot sich hier den jungen Nachwuchsdesignerinnen und -Designern die Möglichkeit, ihre eigenen Arbeiten mit denen ihrer Kommilitonen zu vergleichen, sich gegenseitig zu inspirieren und Ideen für kommende Projekte zu sammeln. Somit eröffnete sich ein umfassender Einblick in das Designstudium an der FH Aachen, sowie in die individuellen Werdegänge der einzelnen Semester und in die Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die sich in diesem Fachbereich bieten. 

Wir danken allen Gästen und Ausstellern für eine inspirierende und spannende Ausstellung und freuen uns darauf, Sie zum Abschluss des kommenden Sommersemesters wieder begrüßen zu dürfen.

Weitere Bilder unserer Veranstaltungen finden Sie unter: galerie.design.fh-aachen.de

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