Aktuelles


Levity - Ein Raumfahrtstartup der FH Aachen
 

Raumfahrt studieren - Raumfahrt erleben. Das von Studierenden der FH gegründete Startup Levity erhält mehr und mehr Partner für die Entwicklung eines Kleinsatelliten zur kostengünstigen Erforschung des Weltraums. Wo Levity aktuell steht, woran sie arbeiten und wie Studierende daran teilhaben können, erfahren Sie im Text.

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Raumfahrt studieren – Raumfahrt erleben. Nach Abschluss des Luft- und Raumfahrttechnik Studiums am Fachbereich 6 verfolgte das Team von fünf Absolventen die Realisierung eines neuartigen Kleinsatelliten in Waschmaschinengröße, um zukünftig erdferne Missionen zu anderen Himmelskörpern wie den Mond und darüber hinaus, im sogenannten Deep Space, frequenter und kostengünstiger zu ermöglichen. Mithilfe der FH Aachen, des Fachbereichs 6 und der besonderen Unterstützung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Czupalla, konnte das Team das Förderprogramm „Startup Transfer NRW“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer Förderhöhe von 310.000€ für sich sichern. Seit dem erfolgreichen Abschluss des Förderprogramms im August 2020, konnte das Team mit den erarbeiteten Satelliten und dessen Missionsarchitektur sich für das Inkubationszentrum der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in Bremen bewerben. Unternehmen in einem Inkubationszentrum erhalten fachrelevante Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Produkts, Zugriff auf ein weites Kontaktnetzwerk an Zulieferern, Kunden oder Investoren sowie Kapital für weitere Produktentwicklungen. Das Team wurde offiziell im Juli 2021 im Inkubationszentrum der Europäischen Raumfahrtagentur in Bremen inkubiert und arbeitet nun an der weiteren Umsetzung des Satelliten – in Aachen und in Bremen – mit der Unterstützung der ESA. Weitere Informationen über aktuelle Entwicklungen findet man unter der Homepage www.levity.space und das Team freut sich auf motivierte Studenten, die an der Gestaltung der Raumfahrtzukunft mitwirken möchten.

 

 

 

Forschung für die Luftfahrt – natürlich auch am Boden:
neue Flugsimulatoren am Fachbereich für E-Flugzeuge und Belastungsstudien

Selbstverständlich ist das Fliegen selbst schöner, doch Flugstunden sind teuer – und nicht immer direkt vonnöten, wie die neuen Simulatoren von Herrn Prof. Dr. Dahmann und Herrn Prof. Dr. Janser zeigen.

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Einladung zum 2. SAIG-Webinar: DEVELOPMENT OF LOAD SEGMENTATION STRATEGY FOR ELECTRIC VEHICLES

Am 28.09.21 findet von 09:00-10:30 das zweite Webinar des Southeast Asia Automotive Interest Group (SAIG) Netzwerkes statt.

Das Thema ist die Entwicklung der load segmentation Strategy für Elektrofahrzeuge. Es wird von der University Putra Malaysia online auf Englisch durchgeführt. Referent ist Assoc. Prof. Ir. Dr. Mohd Khair Hassan,  Head of the Department of Electrical and Electronic Engineering. Die Veranstaltung ist kostenlos, erfordert aber die vorherige Registrierung im SAIG Netzwerk. Details gibt es hier_ 2nd UNITED-SAIG WEBINAR – Saig United (saig-united.com), der login link zur Veranstaltung wird hier aufgeschaltet: https://www.saig-united.com/webinar-link/.


    Neue Professur Fahrzeuginterieur am FB6: Dr. Andrea Upmann lehrt menschzentrierte Gestaltung von Fahrzeugen und Mobilität

    Zum 01.08.2021 übernimmt Dr. Upmann das Lehrgebiet Fahrzeuginterieur. Was sich im Lehrgebiet tut und welche Vorteile das für Bachelor-und Masterstudierende eröffnet erklärt die langjährige Ford-Entwicklerin hier im Interview.

    Dr. Upmann, alle reden vom autonomen Fahren und vom abflauenden Interesse am eigenen Auto. Verliert die Gestaltung des Fahrzeuginterieurs dann nicht an Bedeutung?

    Prof. Dr. Upmann (lacht): Das ist zu kurz gedacht. Vom Fahrzeuginterieur wird nicht nur das Kundenerlebnis gesteuert, sondern auch das Verständnis über das Fahrzeug selbst, also wie es zu nutzen ist. Das ist besonders beim (teil)autonomen Fahren und bei Car-Sharing-Fahrzeugen wichtig. Hinzu kommt der Nutzfahrzeugsektor, wo es nicht nur klassisch um LKWs, Busse, Traktoren und kleinere Lieferfahrzeuge geht, sondern auch um die neuen Mobilitätsformen und gemischte Systeme à la Pedelec. Und denken Sie daran, dass autonome Fahrzeuge künftig auch Menschen mit Einschränkungen transportieren sollen, die derzeit (noch) gar nicht als Fahrzeugnutzer auftreten! Fahrzeuginterieur beinhaltet zudem auch den Ein- und Ausstieg und die Beladungsfreundlichkeit eines Fahrzeugs und natürlich die Interaktion mit dem Fahrzeug an sich. Da gibt es viel zu tun. Der Bedarf an menschzentrierter und nachhaltiger Innenraumgestaltung wächst deshalb sehr, sehr stark. Dafür brauchen wir Ingenieure und Ingenieurinnen, die interdisziplinär arbeiten und das Fahrzeug als Ganzes sehen.

    Dem Lehrgebiet kommt also eine echte Scharnierfunktion zu. Welche Veranstaltungen werden Sie denn ab dem WS 2021/22 halten?

    Prof. Dr. Upmann: als Kernfächer lehre ich im Bachelorstudiengang Fahrzeug- und Antriebstechnik Fahrzeuginterieur 1 im 5. Semester und Fahrzeuginterieur 2 und Fahrzeugintegration im 6. Semester. Ab dem WS 2022/23 kommt für den Masterstudiengang International Automotive Engineering das Fach Vehicle Interieur - Simulation and Evaluation hinzu, und im SS 2023 Automotive User Interface Design. Parallel dazu möchte ich mit dem Aufbau des Fahrzeuginterieurlabors beginnen. Darin können Studierende Gelerntes u.a. in einer verstellbaren Sitzkiste anwenden, „erleben“ und Probandenstudien entwickeln und durchführen. In den CAX-Räumen im KMAC werden die Studierenden das Menschmodell RAMSIS zur Innenraumgestaltung und -bewertung anwenden. Nur wer die Auswirkung von eigenen Ideen sieht, fühlt, hört und riecht kann wirklich verstehen was passiert. Bei Ford hatten wir z.B. die Diskussion, die vorderen Säulen abzuflachen für ein sportlicheres Design und bessere Aerodynamik. Das würde aber die Sicht für die Nutzer beim Abbiegen, am Kreisverkehr und auf kurvigen Straßen reduzieren! Sowas muss man mitdenken.

    Man merkt, Sie brennen für Ihr Fach. Wie kommt man nach dem Maschinenbaustudium an der RWTH, der Promotion in Biomechanik und einer langen Karriere bei Ford zum Wunsch, an der FH Aachen zu lehren?

    Prof. Dr. Upmann: Ich begleite Menschen gerne und habe mich im Henry-Ford-Stipendium als Mentorin engagiert, das Women´s Engineering Panel geführt und Studierende betreut. Meine Überzeugung, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, führte auch zu meiner Promotion (Anm. d. Red.: Anwendung von digitalen Menschmodellen zur ergonomischen Bewertung von Handbremsen in PKWs, ausgezeichnet mit dem RAMSIS Excellence Award). Es macht mir Spaß, Menschen bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Da kam diese Professur einfach genau zur richtigen Zeit!

    Sie waren zuletzt bei Ford Vehicle Architecture Engineer und haben die Entwicklung eines komplett neuen Fahrzeugs von Beginn an erlebt. Haben Sie während Ihrer Karriere Veränderungen im Fachgebiet Fahrzeuginterieur gespürt?

    Prof. Dr. Upmann: absolut, das Fachgebiet verbreitert sich immer mehr. Das kann man auch an meinen Arbeitsinhalten bei Ford sehen: Zu Beginn habe ich mich mit Sicht und Komfort der Nutzer beschäftigt. Dann ging es darum, den Prozess der Evaluation von Gestaltungsänderungen bis hin zur Abnahme des Fahrzeugs zu begleiten und digitale Menschmodelle, auch in 3D, einzubinden. Bei vehicle harmony ging es dann um die Stimmigkeit aller Attribute. Es kamen Spezialisten der IT, der Psychologie und sogar ein Arzt hinzu, da es ja sehr um die menschliche Anatomie und Wahrnehmung geht. Da muss man sich reindenken können! In der Fahrzeugentwicklung muss der Trend zum reductive design mit den Bedürfnissen von älteren Kunden und auch von ganz neuen Nutzergruppen in Einklang gebracht werden. Diese verstehen Fahrzeuge eher als zweites Wohnzimmer. Das zieht entsprechende Anforderungen an Haptik und Bedienbarkeit nach sich. Und natürlich kommt der Nachhaltigkeit auch im Fachgebiet Fahrzeuginterieur immer größere Bedeutung zu. Das heißt: Wer im Fahrzeuginterieur tätig ist muss die Ingenieursgrundlagen haben und sich auf neue Akteure und Käufergruppen einstellen können, z.B. Start-Ups in der Mobilität oder IT-Firmen. Die Fähigkeit, mit Personen anderer Fachgebiete zu kommunizieren und Projekte zu koordinieren ist dabei wesentlich. Ich finde es wichtig, Ideen sowohl digital und in augmented und virtual reality abbilden zu können als auch an „echten“ Menschen zu evaluieren. Denn beides hat seine Vor- und Nachteile. Wie man die Optionen richtig verknüpft möchte ich in meiner Lehre vermitteln und dafür die Begeisterung wecken. Denn wie schon Henry Ford sagte „you can do anything if you have enthusiasm”.

    Prof. Upmann, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

    Absolut krisensicher: duales Studium mit Ausbildung als Berufshubschrauberpilot:in

    Unser duales Studium zum Bachelor of Engineering mit Verkehrspilotenausbildung gibt es nun auch mit der Lizenz zum Berufshubschrauberpiloten ATPL (H) IR. Kooperierende Flugschule ist Heli Transair European Air Services GmbH, die als einzige Flugschule die komprimierte, integrierte Ausbildung anbietet. Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für die Luftrettung und für Windparkbetreiber:  ihnen fehlt dringend der Nachwuchs an qualifizierten Piloten. Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation und auf die Zusammenarbeit!
    Zur Ankündigung auf der Website von Heli Transair
    Was die Ausbildung bei Heli Transair ausmacht erklärt Dirk Herr, Berufshubschrauberpilot und Geschäftsführer der Heli Transair hier im Interview.

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    Die zivile Luftfahrt erholt sich von Corona.  Wie sehen Sie die Lage in der Hubschrauberfliegerei?

    Dirk Herr (Heli Transair): Die Hubschrauberfliegerei unterscheidet sich in Klientele und Einsatzart zwar grundsätzlich von der restlichen Luftfahrt. Doch gab es auch hier viel weniger Flüge als sonst, vor allem in der Luftrettung und bei den Arbeitsflügen, etwa für dringende Ersatzteile der Industrie. Da wir auch Anbieter von Charter-und Cargo Flügen sind, Hubschrauber vertreiben und auch warten, haben wir das schon gespürt. Jetzt zieht alles wieder an und verschärft die Knappheit an ausgebildeten Piloten.

    Sie sehen eine Knappheit an Berufshubschrauberpiloten?

    Dirk Herr (Heli Transair): Es gibt tatsächlich zu wenige Berufshubschrauberpiloten der umfangreichsten Ausbildungsstufe, der Airline Transport Pilots License Helicopter ATPL (H) – IR. Wer beruflich mehrmotorige Hubschrauber im Instrumentenflug fliegen will, braucht diese Lizenz, deren Ausbildung rund zwei Jahre dauert. Früher kamen viele Piloten von der Bundeswehr. Mit der Verlängerung der Dienstzeiten kommen aber erheblich weniger Piloten aus der Bundeswehr. Aufgrund der Demografie gehen in naher Zukunft viele erfahrene Piloten in Pension und müssen ersetzt werden. Der Offshore-Bereich mit den Windparks wächst sehr stark und braucht Piloten mit Instrumentenflugberechtigung, zudem gibt es die Tendenz der Behörden, eine solche Berechtigung für alle Nachtflüge zu fordern. Dies ist übrigens in den Niederlanden, in Belgien und in Frankreich schon der Fall und könnte in Deutschland bald kommen. Das alles verschärft den Mangel. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert und für Flugschulen jetzt die Möglichkeit geschaffen, den ATPL (H)/IR durchgängig anzubieten. Als erste Flugschule Deutschlands hat Heli Transair die hohen Auflagen erfüllt und bietet den Integrated ATPL (H)/IR als durchgehende Ausbildung, also integrated, an. Wir helfen so mit, den Bedarf an qualifizierten Piloten zu decken.

    Der Mangel an Piloten erinnert an den noch immer enormen Mangel an qualifizierten Ingenieuren. Heli Transair ist Partner in zwei dualen Studiengängen zum Bachelor of Engineering. Worin unterscheiden sich die beiden?

    Dirk Herr (Heli Transair): In beiden Fällen erwirbt man neben der Berufspilotenlizenz den akademischen Grad des Bachelor of Engineering und kann im Fall von Fluguntauglichkeit, Lizenzverlust oder Arbeitslosigkeit einen international anerkannten Berufsabschluss vorweisen.  Mit der Hochschule Bremen  ist es ein Abschluss in Luftfahrtsystemtechnik und -Managementkombiniert mit der Berufspilotenlizenz CPL(H). Der Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung an der FH Aachen ist ein regulärer Ingenieursabschluss, mit dem man in allen Sparten der Technik arbeiten kann. Er wird mit dem ATPL (H)/IR kombiniert, also der umfangreichsten Flugausbildung. Die neue durchgehende ATPL (H)/IR  Ausbildung hat einen definierten Endzeitpunkt, ist komprimiert und daher günstiger als die modulare Variante. Die Flugausbildungen finden wahlweise in Egelsbach bei Frankfurt am Main oder Münster/Osnabrück statt.

    Sie sagen, die Hubschrauberfliegerei ist anders als die Flächenfliegerei. Welche Neigungen und Fähigkeiten sollte ein Mensch haben, um langfristig ein erfolgreicher und zufriedener Hubschrauberpilot zu sein?

    Dirk Herr (Heli Transair, lacht): Ja, das ist schon so: wer es einmal probiert hat, den lässt der Hubschrauber nicht mehr los. Hubschrauberpiloten sind weder Helden noch Draufgänger, sondern Menschen, denen es liegt, bei sich ständig ändernden Umständen immer die Sicherheit im Auge zu behalten. Flexibilität ist der Kernvorteil des Hubschraubers, deshalb muss der Pilot flexibles Denken beherrschen. Wir haben das z.B. während der Flutkatastrophe 2013 gemerkt. Da haben wir das ZDF-Team den Tag über kreuz und quer durch die betroffene Region geflogen und schnell noch eine Landung beim Studio München organisiert, damit die Zuschauer um 19 Uhr die Bilder zu sehen bekamen.

    „Der Hubschrauber ist das sicherste Fluggerät der Welt, wenn man richtig ausgebildet ist“ – aber wie bilden Sie Menschen in flexiblem Denken aus?

    Dirk Herr (Heli Transair): Indem unsere erfahrenen Instruktoren nicht nur aus ihrem Leben als Berufspilot erzählen, sondern unsere Flugschüler auch mit auf Einsätze gehen. Die Unwägbarkeiten des Berufs versteht man am besten, wenn man erlebt, was es z.B. bei einem Frachtflug bedeutet, wenn sich beim Fliegen im lower level plötzlich das Wetter ändert. Da gilt es äußerst sensibel zu reagieren und immer die Sicherheit im Blick zu behalten. Wir verstehen es als Mehrwert und praktische Berufsvorbereitung, wenn Flugschüler z.B. bei den Rundflügen am Samstag als Bodencrew mitarbeiten: Was bedeuten Änderungen auf Kundenseite oder Planänderungen für den Werftbetrieb? All das erfahren unsere Flugschüler hautnah.  Ergänzt wird das durch Simulator-Training über diverse Wetter- und Einsatzsituationen. Aus diesem Grund trainieren wir auch Notverfahren absichtlich dort, wo dem Flugschüler das Gelände unbekannt ist. Denn man muss an seine Grenzen gehen, um zu sehen ob man das kann.

    Die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten kostet mehr als die Ausbildung zum Verkehrspiloten. Wie können sich Interessenten bei Heli Transair informieren und welche Hilfestellungen gibt es zur Finanzierung?

    Dirk Herr (Heli Transair): Uns ist das persönliche Gespräch wichtig. Deshalb bieten wir neben Infotagen und vielen Informationen auf unserer Webseite monatlich Live-Schaltungen in Instagram an. Dort können gezielt Fragen gestellt und direkt beantwortet werden. Darüber hinaus sind wir immer gern für ein persönliches Gespräch zu erreichen und empfehlen unbedingt, mal persönlich zu uns zu kommen. Und da Finanzierungsangebote auch immer individuell sind, gehen wir gern vertraulich und im persönlichen Gespräch auf die Möglichkeiten ein. So findet sich eine passende Lösung.

    Vielen Dank für das Gespräch!

    Hinweis: Der Fachbereich 6 Luft – und Raumfahrttechnik kooperiert derzeit mit vier Flugschulen für den dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung: RWL German Flight Academy GmbH, FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH und TFC - Flugbetrieb und -technik Beratungsgesellschaft mbH. Zum 01.07.2021 kommt Heli Transair European Air Services GmbH als vierte Flugschule für die Hubschrauberpiloten hinzu. Falls Sie an einer anderen Flugschule Ihre Lizenz erwerben möchten oder bereits eine Lizenz haben, sprechen Sie uns gerne an: bachelor-fb6(at)fh-aachen.de.

    RWL German Flight Academy GmbH (www.rwl-flight.de)

    FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH (www.ffl-flighttraining.de)

    TFC - Flugbetrieb und -technik Beratungsgesellschaft mbH (www.tfc-kaeufer.de)

    Heli Transair European Air Services GmbH (www.helitransair.com )

    Informationen zum dualen Studiengang Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung gibt es auf fhac.de/flugbetriebstechnik . Für Fragen zum Studienablauf und zur Bewerbung steht gerne die Studiengangskoordination zur Verfügung: bachelor-fb6(at)fh-aachen.de  


    Erste Hochschule in Deutschland: FH Aachen wird mit FB6 Teil der ESA Science Mission PLATO

    Jetzt ist es raus: Der Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik hat den Zuwendungsbescheid für die Mitarbeit an der großen ESA Science Mission (M-Class Mission) PLATO bekommen. Das ist aussergewöhnlich und ein grosser Grund zum Feiern!

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    Für diese Mission liefert das DLR Institut für Optische Systeme die Kameras. Und für diese Kameras entwickeln wir Software zur Performancevorhersage und validieren diese (Structure-Thermo-Optical-Perfomance – STOP). Zusätzlich liefern wir Beiträge zur „on-Ground“ Verarbeitung der wissenschaftlichen Daten von PLATO und zur Kommunikation mit den Kameras (Ground Support Software – GSS).

    Damit sind wir mit zwei Personen über viereinhalb Jahre an einer großen ESA Science Mission (M-Class Mission) beteiligt, die Teil des Cosmic Vision Programms ist:

    Wir sind stolz und danken der K2 Kommission der Hochschule. für die Bereitstellung der Anschubfinanzierung für das SPOT Projekt, welches letztendlich zum PLATO Vorhaben geführt hat. Und natürlich sind wir sehr gespannt auf die kommenden Herausforderungen!


    Wir sind bundesweiter Pionier: ab Juli 2021 erforschen wir in Merzbrück die Pilotenausbildung mit E-Flugzeugen

    Im Projekt „Next Generation Electric-Flight Training“ (NEFT) erforschen der Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen und die Flugschule Westflug die Pilotinnen- und Pilotenausbildung mit voll elektrischen angetriebenen „Silent Air Trainer“-Flugzeugen. E-Flieger sind hierbei eine Neuheit: die Pilotenausbildung in Deutschland erfolgt bislang nur mit Flugzeugen mit Verbrennungsmotoren. Das Verkehrsmnisterium NRW fördert das Projekt mit 810.000 Euro. Es werden zwei moderne E-Flugzeuge sowie ein passender Flugsimulator angeschafft. Mit dabei sind neben dem Verkehrslandeplatz Aachen-Merzbrück der Flughafen Essen/Mülheim und der Flugplatz Bonn-Hangelar. Lernen, Anwenden, Forschen  - für die Technik von morgen!
    Zur Pressemitteilung der NRW-Landesregierung


    FH.AERO.SCIENCE: Neuer Hangar für die geplante Modellregion zur innovativen Mobilität

    Die Pressekonferenz der StädteRegion am 27.5.21 machte es öffentlich: Um den Flugplatz Würselen-Merzbrück wird mit 4 Millionen Euro Landesmitteln eine Modell- und Pilotregion für innovative Mobilität entstehen. Handlungsempfehlungen für Flugplatz, Gewerbegebiet und Infrastruktur stehen im „Masterplan Luftfahrt Rheinisches Revier“.
    Mit dabei und mittendrin: die FH Aachen mit dem Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik. Unter dem Namen FH.AERO.SCIENCE  entsteht ein Hangar für Forschungsflugzeuge mit Laboren, Simulatoren und Werkstätten. So können neue Systeme direkt ins Flugzeug integriert und getestet werden. Hintergründe gibt es in der Präsentation des Dekans Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmann.
    Ziel der Standortentwicklung ist es nämlich, innovative Mobilität zu entwickeln, zu testen und auch gleich zu produzieren – sozusagen alles am gleichen Ort. Es wird mit mehreren Tausend neuen Arbeitsplätzen gerechnet.
    Mit den Erkenntnissen des Masterplans geht man nun zügig in die konkreten Planungen. Zur Pressemitteilung der StädteRegion, zum Beitrag der Pressestelle der FH Aachen.


    Alle Filme auf einen Blick: Unsere Videogalerie ist jetzt online
    Was macht uns so besonders? Was lehren, woran forschen wir? Hier geht´s zur Videogalerie


    Auch 2021: Wieder Platz #1 im WirtschaftsWoche Hochschulranking
    Im aktuellen Ranking der Wirtschaftswoche landet die FH Aachen deutschlandweit auf Platz eins bei den Fachhochschulen bei den Fächern Elektrotechnik und Maschinenbau. Maschinenbau beinhaltet Luft- und Raumfahrt und Fahrzeug- und Antriebstechnik.  In diesem jährlichen Hochschulranking der Beratungsfirma Universum Communications werden Personalverantwortliche von Unternehmen mit zehn bis zu Tausenden Beschäftigten danach befragt, von welchen Hochschulen sie am liebsten Mitarbeiter rekrutieren – also welche Hochschule ihre Absolventinnen und Absolventen am besten auf Job und Karriere vorbereitet. Das Ranking der WirtschaftsWoche legt den Fokus auf Praxisrelevanz. Nach 2018, 2019, 2020 und 2021 ist das wieder ein Grund zum Feiern! Zu weiteren Details in der Pressemitteilung der FH Aachen


    Prof. Dr. Hartmann kommt zum FB6: Vorsprung durch Mess - und Regelungstechnik!
    Zum SS 2021 verstärkt Prof. Dr. Philipp Hartmann die Kompetenz des FB6 in der Mess - und Regelungstechnik. Wieso ohne sie keine Gestaltung von komplexen Systemen möglich ist und was er vorhat erklärt er hier im Interview.

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    Sie haben den Bachelor in Maschinenbau und den Master in Luft- und Raumfahrttechnik an der RWTH gemacht, dort promoviert und gelehrt. Was finden Sie jetzt an der FH Aachen spannend?

    Prof. Hartmann (lacht): Besonders meine Arbeit im Bereich Flugführung und UAV hat mir gezeigt, wie wichtig eine gute Forschungsinfrastruktur ist. Der FB6 hat diese schon und baut sie mit dem Forschungsflugplatz Merzbrück kräftig aus, das reizt mich. Als Entwicklungsleiter bei der flyXdrive GmbH habe ich zuletzt an Verfahren für die sichere Integration von unbemannten Luftfahrtsystemen gearbeitet, und auch in diesem Bereich tut sich am FB6 viel. Da will ich dabei sein!

    Was hat die Integration von UAVs (unmanned aerial vehicles) in den zivilen Luftraum mit Mess – und Regelungstechnik zu tun?

    Prof. Hartmann: Sehr viel! Damit kann man komplexe verkehrstechnische Systeme so führen, dass sie sicher, verläßlich und effizient sind. In unserem dichten Lebensraum sind das Mußkriterien. In der Mess- und Regelungstechnik lernt man abstrakte Methoden in einem Modell anzuwenden. Dann ermittelt man aus der praktischen Anwendung, um die es geht, die Anforderungen. Und spielt diese zurück ins Modell. Das macht man iterativ und bringt so ein System dazu, seine Eigenschaften zu offenbaren. Mit diesem –Vorgehen  kann man dann auch sehr komplexe Systeme überschauen und Menschen von lästiger Routinearbeit befreien. Es ist wie knifflige Detektivarbeit. Dabei muss man immer aufpassen, dass man das Modell nicht komplizierter macht als es sein muß.

    Das klingt sehr spannend. Wie werden Sie diese Spannung in der Lehre aufrechterhalten?

    Prof. Hartmann: Ich lehre Mess – und Versuchstechnik im 4. und Regelungs- und Simulationstechnik im 5. Semester der Bachelor sowie Advanced Control Technology und Advanced Measurement & Control Systems in den Masterstudiengängen. Die Spannung ist eben das Schöne: man lernt die Grundlagen, wendet diese praktisch an, findet Neues und führt das dann zurück und macht das Modell somit schlauer. So mache ich das auch in meiner Lehre: die Grundlagen werden in einzelnen Aerospace und Automotive-Anwendungen umgesetzt. Projektergebnisse werden wieder in die Lehre überführt. So ziehen wir auch eigenen Forschungsnachwuchs heran. Und den brauchen wir, um den stark steigenden Einfluß äußerer Faktoren wie den Klimawandel auf unsere Systeme zu berücksichtigen. Regelungstechnik ist dabei ebenso wichtig wie neue Antriebe oder Leichtbautechnologien, damit wir hier weiterkommen.

    Sie haben Industrieerfahrung im Bereich UAV. Hat das Ihren Blick auf Mess – und Regelungstechnik verändert?

    Prof. Hartmann: ja, es hat mich begeistert zu sehen wie man z.B. medizinische Produkte mit Drohnen transportieren kann (DHL Paketkopter während meiner Zeit an der RWTH) und wie unverzichtbar gute Messdaten sind, um autonome Fahrersysteme zu entwickeln: in einem Projekt bei der flyXdrive haben wir mit dem unbemannten Fluggerät den Verkehsfluß aufgenommen und mit KI ausgewertet. Nur mit dieser Außensicht sieht man überhaupt, was das (autonome) System hätte erkennen müssen! Oder wie man mit guter Mess – und Regelungstechnik die Spitzen der Böenlasten reduzieren kann denen ein Fluggerät ausgesetzt ist: das kann indirekt den Treibstoffverbrauch reduzieren! Ich habe aber auch gelernt dass die schönste Lösung nicht immer die beste ist. Die beste ist die, die pünktlich funktioniert.

    Der ideale Zeitpunkt: duales Studium und Ausbildung zum Verkehrspiloten
    Jens Küper, Geschäftsführer der Flugschule RWL German Flight Academy GmbH, erklärt im Interview wann der ideale Zeitpunkt für die Verkehrspilotenausbildung ist und was man beachten sollte.
    Hinweis: Der Fachbereich 6 Luft – und Raumfahrttechnik kooperiert derzeit mit drei Flugschulen für den dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung: RWL German Flight Academy GmbH, FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH und TFC - German Flight Camp

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    Die Luftfahrt leidet unter der Corona-Krise. Ist das auch eine Krise der Flugschulen?

    Jens Küper (RWL): Jede Krise in der Luftfahrt wirkt sich auch auf die Flugschulen aus. Wir sind allerdings immer mit Verzögerung betroffen. Insgesamt bin ich der Auffassung, dass eine Corona-Krise das Wirtschaftswachstum, also den Bedarf an Passagier- und Frachtflügen, nicht grundlegend verändert. An Frachtflughäfen wie Leipzig ist das Flugaufkommen der Paketdienste aktuell sogar enorm hoch. Und jedes Flugzeug, dass heute am Boden steht braucht in Zukunft ausgebildete Piloten, um zu fliegen. Dieser Bedarf wird bleiben und die Lage wird sich normalisieren.

     

    Die Luftfahrt hat schon einige Einbrüche erlebt. Wie sehen Sie die Entwicklung dieses Mal?

    Jens Küper (RWL): Ja, in der Luftfahrt sind Schwankungen nicht ungewöhnlich. Wie es nach einem Einbruch weitergeht haben wir ja zuletzt nach der Finanzkrise 2008 gesehen: die Wirtschaft normalisiert sich, das Flugaufkommen steigt wieder an, es werden schnell viele Piloten gebraucht. Schon vor Corona waren Piloten knapp, und wenn aufgrund der aktuellen Situation einige Piloten mehr in Pension gehen wird es schwer werden, diesen Bedarf schnell zu decken.

     

    Welchen Sinn macht es, jetzt mit der Ausbildung zum Verkehrspiloten oder mit dem dualen Studium zu beginnen?

    Jens Küper (RWL): Tatsächlich ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, um mit der Ausbildung oder dem Studium zu beginnen: die Ausbildung zum Verkehrspiloten dauert 20-22 Monate, ein duales Studium zum Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung dauert 4 Jahre. Und dann sieht die Lage voraussichtlich ganz anders aus. Dann haben diejenigen die Nase vorn, die jetzt mit der Ausbildung begonnen haben. Und, wenn sie sich für ein Studium entschieden haben, auch noch ein zweites Standbein.

     

    Welche Vorteile sehen Sie besonders in der aktuellen Situation im dualen Studium?

    Jens Küper (RWL): Alle drei dualen Studiengänge, bei denen wir Partner sind, verzahnen den Bachelor-Hochschulabschluss mit der Verkehrspilotenausbildung. So erwirbt man zwei Qualifikationen und kann dann als Verkehrspilot/in arbeiten - oder als Ingenieur bzw. Wirtschaftsabsolvent in quasi allen Unternehmen der Technikbranche. Diese Kombination gibt den Absolventen/innen die nötige Sicherheit für die Zukunft. Unser Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung an der FH Aachen ist ein regulärer Ingenieursabschluss – nur erwirbt man eben zwei Qualifikationen und spart damit Zeit. Heute gilt wie eh und je: wer besser ausgebildet ist hat mehr Auswahlmöglichkeiten. Und das die deutsche Industrie ganz dringend Ingenieure braucht ist ja auch kein Geheimnis.

     

    Welche Neigungen und welche Fähigkeiten sollte man mitbringen?

    Jens Küper (RWL): Die Ausbildung zum Verkehrspiloten ist eine Investition, und dafür sollte man sich mit dem späteren Beruf schon auseinandergesetzt haben. Wichtig ist die Affinität zur Fliegerei: das ist die Motivation und die Begeisterung, die man braucht, um sehr viel Stoff komprimiert in wenig Zeit zu verarbeiten. Das gilt für die Ausbildung und insbesondere für das Studium. Wie bei allen großen Lebensentscheidungen sollte man prüfen, ob das langfristig zur eigenen Persönlichkeit passt.

     

    Wie kann man sich in der aktuellen Situation über die Ausbildung informieren?

    Jens Küper (RWL): Erste Informationen gibt es auf unserer Website bzw. den Webseiten der Partnerhochschulen. Eine kostenpflichtige Ausbildung ist vor allem Vertrauenssache, deshalb ist es uns wichtig, dass sich jeder ein persönliches Bild machen kann. Dazu bieten wir ca. alle zwei Monate einen Infotag an und die Möglichkeit, mit Schülerinnen und Schülern zu sprechen. Individuelle Beratungsgespräche online oder präsent sind ebenfalls buchbar.  Natürlich sind wir auch auf der Messe AERO Friedrichshafen vom 14.-17.7.21 vertreten und nehmen an weiteren Berufsmessen teil, sobald diese wieder angeboten werden. Telefonisch sind wir für Fragen natürlich immer gerne erreichbar und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

     

    Welche Kriterien sollte man bei der Auswahl einer Flugschule prüfen?

    Jens Küper (RWL): Während der Ausbildung und dem Studium verbringt man viel Zeit vor Ort: wie gut ist das Team dort eingespielt und arbeitet miteinander, wie ist die Planungskompetenz der Flugschule? Wie ist die Qualifikation der Lehrer bzw. Dozierenden, und wie gut wird auf Planänderungen reagiert, damit der enge Zeitplan eingehalten werden kann? Diese wichtigen Fragen sollte man stellen und am besten mit aktuellen Schülerinnen und Schülern besprechen. Deshalb finden unsere Infotage oder Infogespräche während des Normalbetriebs statt und beinhalten eine Führung: so können sich Interessenten/innen ein eigenes Bild machen und Informationen einholen.

    Hinweis: Der Fachbereich 6 Luft – und Raumfahrttechnik der FH Aachen kooperiert derzeit mit drei Flugschulen für den dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung:

    RWL German Flight Academy GmbH (www.rwl-flight.de)

    FFL Fachschule für Luftfahrzeugführer GmbH (www.ffl-flighttraining.de)

    TFC - German Flight Camp (www.tfc-flightcamp.de)

    Informationen zum dualen Studiengang Flugbetriebstechnik mit Verkehrspilotenausbildung gibt es auf fhac.de/flugbetriebstechnik. Für Fragen zum Studienablauf und zur Bewerbung steht gerne die Studiengangskoordination zur Verfügung: bachelor-fb6(at)fh-aachen.de

    Hier das Interview als Datei


    3 Promotionen am FB6 von der EU gefördert: Weiterer Aufwind für unsere Forschung
    Unser bilaterales Promotionsprogramm mit RMIT University wird von der EU mit 9 Millionen Euro gefördert. Als einzige FH in Deutschland und eine von 24 europäischen Hochschulen heisst das: neue hochkarätige Ressourcen für unsere Forschung ab 2022! Mehr dazu gibt es hier




    Hier kommt die Zukunft: „Masterplan Luftfahrt“ bereitet Weg für 4.500 neue Arbeitsplätze am Forschungsflugplatz Merzbrück
    Die StädteRegion Aachen erhält Geld vom Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen für einen „Masterplan Luftfahrt“. Darin wird vorgedacht wie der Forschungsflugplatz ausgebaut werden soll. Es geht um eine zukunftsrelevante Produktions-, Entwicklungs-, Test- und Zulassungsinfrastruktur mit mehr als 4.500 Arbeitsplätzen.  Zum Bericht der Pressestelle


    Neues Masterstudienfach „Climate Change Impact on the Automotive Sector“
    Den Klimawandel weiter denken! Dies bieten wir ab dem Wintersemester 2020/21 im „Master in International Automotive Engineering“.  Das neue Studienfach„Climate Change Impact on the Automotive Sector“ ist ein neues, bundesweit einzigartiges Studienfach. Darin diskutieren Vortragende  aus Industrie, Behörden und Institutionen die Anpassung von Produkten, Arbeits- und Denkweisen an den Klimawandel. Da die Vorlesungsreihe in Präsenz stattfindet musste die Teilnehmerzahl beschränkt werden – Details und Ansprechpartner gibt es hier im pdf. Die Modulbeschreibung auf Englisch ist hier einzusehen.



    Forschungsflugplatz Merzbrück: Landebahn in Betrieb!

    Das Megaprojekt Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück kommt voran: Seit Samstag 5.9. ist die neue verlängerte Start-und Landeplan in Betrieb. RWTH und FH Aachen bekommen für die Erforschung des hybriden Fliegens Gebäude und Infrastruktur, die Ansiedlung von Partnerfirmen geht auf der 80 Hektar Gewerbe- und Industriefläche voran. Der Rektor der FH Aachen, Dr. Marcus Baumann: „Die FH ist traditionsgemäß schon lange in der Luft- und Raumfahrtforschung tätig. Mit unserem motorisierten Segelflugzeug Stemme können wir nicht nur Versuche durchführen, sondern auch auf höchstem Niveau forschen und lehren. Das sind hervorragende Voraussetzungen, um am Flugplatz Merzbrück mitzuarbeiten und hier zukunftsfähige Impulse für unsere Region zu setzen.“ Das Projekt ist ein bundesweiter Magnet und entspricht dem Anspruch des FB6, interdisziplinär an die großen Zukunftsthemen zu arbeiten. Zur Pressemitteilung der Städteregion Aachen und zum Beitrag auf der Homepage der FH Aachen.Zum Video auf dem facebook-Kanal der FH Aachen und zum Instagram-Post der FH Aachen.Im Bild: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Dahmann, Dekan FB6 (Foto: Andreas Schmitter)




    Trumpfkarte für Industrienähe und Lehre: Prof. Dr. Tobias Weber ist an Bord!

    Zum Wintersemester 2020/21 ist es soweit: Dr. Tobias Weber ist unser neuer Professor für Werkstoffkunde und Fertigungstechnik (2. Semester) und Faserverbundwerkstoffe (AFM, 5. Semester). Der FH-Alumnus ist passionierter Hubschrauberpilot und verrät, welche Potentiale er heben will.

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    Sie waren Simulationsingenieur bei Airbus für das Optimieren der Produktion von modernen Faserverbundwerkstoffen. Gibt es Wege, diese teure Fertigung effizienter zu machen?

    Absolut. Ein großes Problem ist der noch immer weit verbreitete Trial-and-Error-Ansatz, bei dem der Fertigungsprozess nur mit dem Rückspiegel auf alte Produkte und Projekte entwickelt wird. Anschließend müssen Schwachstellen mittels aufwendigen Fertigungsversuchen ausgemerzt werden. Dieses Vorgehen ist nicht mehr zeitgemäß. Sogenannte Herstellprozesssimulationen ermöglichen es, bereits in der Entwicklungsphase eines Bauteils, das beste Fertigungsverfahren zu ermitteln und Probleme frühzeitig zu erkennen und abzustellen. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit Fertigungsvorrichtungen gezielt auszulegen um einen stabilen Prozess zu erzeugen.

     

    Nach Bachelor und Master am FB6 kehren Sie zurück, um das zentrale Zukunftsfeld‚ Verbundwerkstoffe und Fertigungstechnik‘ zu lehren. Was bringt das den Studierenden?

    Die Industrie braucht Mitarbeiter die wissen, wie man mit Verbundwerkstoffen umgeht und diese kostengünstig und qualitativ verlässlich fertigt: was treibt die Qualität, wie interagieren Design und Fertigung? Dieses Wissen ist Mangelware, wird aber in vielen Branchen dringend gebraucht. Wer das kann wird immer ausgezeichnete Berufschancen haben.

     

    Dieses Feld entwickelt sich sehr schnell. Wie werden Sie das Wissen aktuell halten?

    Indem Industriekontakte für Praktika und Abschlußarbeiten genutzt werden und die Vernetzung mit Firmen künftig aktiver koordiniert und betrieben wird. Das ist mir sehr wichtig. Darüber hinaus engagiere ich mich im Composites United e.V., der in Arbeitsgruppen und Thementagen, Industrie und Forschung zusammenbringt, um die Faserverbundwelt voran zu treiben. (Hinweis: die erste Möglichkeit, hier ein Praktikum oder Traineeprogramm zu absolvieren steht auch schon hier auf unserem schwarzen Brett)

     

    Sie haben sich Ihre Hubschrauberlizenz durch die Mitarbeit in der Wartung finanziert und fliegen leidenschaftlich gern. Steckt hier etwas, das Sie weitergeben möchten?

    Unbedingt: rotary wing ist ein zukunftsträchtiger Bereich der Luftfahrttechnik! Denken Sie nur an neue Technologien wie Drohnen und Urban Air Mobility, in denen der FB6 schon sehr aktiv ist. Es paßt zum FB6, hier die Entwicklungen zu verfolgen und auch in die Lehre einzubringen.

     

    Sie haben einen zweiten Master in Aviation Management gemacht, verfügen also auch über Wirtschaftswissen. Wird das in Ihre Lehre einfliessen?

    Mit Sicherheit. Die beste Technik nützt nichts, wenn sie an der Wirtschaftlichkeit scheitert – gute Ingenieure müssen das wissen und auch berechnen können. Das gehört zu unserer praxisorientierten Lehre, und das will ich im Rahmen meiner Lehrveranstaltungen weitergeben.

     

    Einen guten Start und viel Erfolg!





    Mehr

    Die neuen Studiengangsfilme der Bachelorstudiengänge sind da!

    Wie es aussieht wenn man als Studierender an der Technik für Morgen arbeitet, seht Ihr in unserem neuen Studiengangsfilm zum Bachelor of Engineering in Luft- und Raumfahrttechnik.

    Als Student an der Technik für morgen bauen und fliegen lernen: das geht! Hier unser neuer Film zum dualen Studiengang Bachelor of Engineering in Flugbetriebstechnik.

    Bachelor of Engineering in Fahrzeug- und Antriebstechnik: Mache die Mobilität für Morgen.Wer Mobilitätssysteme für die Zukunft bauen will lernt bei uns die Grundlagen - und wendet diese gleich an. Zum Studiengangsfilm geht es hier.


    Homepage FB6: Es tut sich was!

    Schon vor dem anstehenden Relaunch der FH Aachen homepage waren wir fleißig und haben unsere FB6 Homepage umgestaltet.

    Die Änderungen an der Homepage:

    • Die „Semesterinfo für Studierende und Erstsemester“ ist nun hier: Direkteinstieg für Studierende
    • Endlich haben wir ein schwarzes Brett online! Im Direkteinstieg für Studierende werden wir künftig interne und externe Ausschreibungen zu Praxisprojekten, Abschlußarbeiten und zur studentischen Mitarbeit auflisten. Es wird noch gesammelt – einfach regelmässig reinschauen!
    • Die Studiengangsseiten der Bachelor haben nun Erfahrungsberichte, Details zu den Vertiefungsrichtungen und FAQs drauf: Übersichtsseite
    • Für den Guten Studienstart 2020 und für die FAQ Corona gibt es eigene Seiten.
    • Die Einstiegsseite zum Fachbereich ist ungestaltet und führt auf die drei Fachgebiete Luftfahrttechnik, Raumfahrttechnik und Fahrzeugtechnik (Fahrzeug-und Antriebstechnik). Dort gibt es neuen content und Infos zu den Laboren.
    • Der Punkt „Organisation“ ist nun in die neue Rubrik „Über uns“ gewandert. Dort gibt es die volle Liste der Labore und Einiges zur Reputation und zum Profil des Fachbereiches.  

    ...doch wir sind noch lange nicht fertig! Die Studiengangsseiten der Master fehlen noch und die Direkteinstiegs-Seiten für Alumni und für Unternehmen.

     

     

    Für Ideen, Anregungen und Kommentare sind wir immer dankbar:

    fachbereichsmarketingfb6(at)fh-aachen.de

     


    To boldly go…: Warum der Forschungspreis von Prof. Dr. Markus Czupalla nur der Anfang ist!

    Am 24.6.20 erhielt Prof. Dr. Markus Czupalla den Forschungspreis 2020 der FH Aachen für das Projekt ITS – Infused Thermal Solution.

    Das Interview mit Herrn Prof. Czupalla finden Sie hier:

    Was haben Sie gemacht als Sie von der Preisverleihung erfahren haben?
    Bei meiner Eingabe zur Nominierung dachte ich “ dann bin ich mal bei der Preisverleihung dabei und gebe die Kulisse für den Sieger/die Siegerin“. Bei der Preisverleihung wusste bis kurz vor Schluss ja noch keiner der Anwesenden wer gewonnen hat, das hat mich wirklich überrascht!

    Was bedeutet der Forschungspreis für Sie persönlich?
    Das ist ein unerwarteter Erfolg, weil ich mit 5 Jahren erst vergleichsweise kurz an der FH Aachen bin. Wie so oft in der Raumfahrt beginnt etwas klein und wird zu einer unglaublich spannenden Entwicklung: Das Projekt Infused Thermal Solution (ITS) haben wir 2017 als kleines internes K2-Projekt begonnen. 2018 kam eine große Auszeichnung durch das DLR, der Sieg bei der DLR Challenge der Innos Space Masters, und heute wird mit dem Forschungspreis erneut betont, wie nützlich und wichtig unsere Forschung weit über die Raumfahrt hinaus ist. Das macht mich sehr zufrieden.

    Worin liegt der Nutzen des Projekts - worum geht es?
    Es geht um den Ausgleich von Temperaturschwankungen bei Komponenten. Das können Teleskope sein, elektronische Komponenten oder auch Batterien. Durch unsere Lösung mit Wachs wird überschüssige Hitze abgeleitet und nutzbar gespeichert. Damit werden temperaturstabilisierende Komponenten erstmals auch dort möglich wo wenig Bauraum ist – denken Sie an den Automotive-Sektor! Wenn mit Wasser gekühlt wird, ist die überschüssige Wärme nicht nutzbar und benötigt viel Raum. Mit der ITS Lösung bleibt sie für eine spätere Nutzung, während kalter Phasen, gespeichert. Das alles kommt der Lebensdauer der Batterie zu Gute.  

    Also hat die Raumfahrttechnik einen ganz praktischen Nutzen?
    Absolut. Unser heutiges Leben ist ohne die Raumfahrttechnik undenkbar: 50% der Satelliten sind für unsere Alltagskommunikation im Einsatz. Daneben ermöglicht die Raumfahrttechnik Satellitennavigation und den ganzen Bereich der earth observation, also der Klimaforschung, die DAS Hauptthema der europäischen Raumfahrt ist. Und natürlich die Wetterprognosen, ohne die es heute nicht geht. Und für all diese Anwendungen brauchen wir Lösungen wie die thermo-opto-elastische Stabilisierung. Genau da setzen wir mit ITS an. Warum soll nicht aus unserer Arbeit ein spinoff entstehen, der temperaturstabilisierte Komponenten, also integrale ITS-Komponenten, vertreibt? Hier liegt ein hohes Potential für terrestrische Anwendungen, das hat auch das DLR gesehen.

    Und was haben unsere Studierende davon?
    Sie sind live dabei! Bei cutting edge Technologieentwicklung. Bei ITS geht es um die additive Fertigung mit dem 3D-Drucker, den wenig Studierende schon während des Studiums so nutzen und erleben können. Und wir nutzen diese Fertigungstechnologie fürs Thermalmanagement – das gibt es sonst nirgends. Dazu kommt natürlich noch das Arbeiten in Teams, Projektmanagement und die Mitarbeit in interdisziplinären Forschungsvorhaben. Damit ist der Einstieg ins Berufsleben oder in die weitere Forschung deutlich erleichtert.

    Klingt hervorragend. Wie würden Sie den Satz vervollständigen „Ich habe meine Sache an der FH Aachen gut gemacht, wenn…“
    …aus meiner Arbeit eine ganze Forschergruppe entsteht, die international vernetzt und anerkannt ist! Zusammen mit unseren Arbeiten zu Lebenserhaltungssystemen, die wir auch erforschen und simulieren. Wir wollen mit dem VIP2s Ansatz (virtual integrated plant people systems) die Forschung beschleunigen, indem wir sukzessive mehr Hardware einsetzen. Das hat praktische Relevanz für die Zukunft. Und warum soll die Forschergruppe nicht  an Nutzlasten für ESA Missionen mitarbeiten oder gar eine Mission aus Aachen begleiten? Das würde mich freuen.

     

    Man möchte dabei sein! Wie finden Sie bei diesen Vorhaben noch Zeit für die Betreuung von Gründerteams?
    Das hat angefangen, als ich für meine Studierenden Mentor beim Bau eines elektrischen Kleinsatelliten war. Daraus entstand, durch einen unglaublichen Einsatz der Studierenden, der eigentlichen Gründer, das Projekt LEVITY, das dann auch eine Startup-Förderung von €240.000 bekam. Ich sehe mich für die Gründer als Sparringpartner für technische Ideen aber auch zu weiteren Förder- und Bewerbungsmöglichkeiten – und einfach zur Unterstützung. Ich bin aber auch der größte Kritiker, wenn es mal zu „verrückt“ wird.


    Auf Eismondkurs - Das Studierendenprojekt µMoon

    Mit einer Rakete 80 Kilometer hoch fliegen, 120 Sekunden lang schwerelos sein und schließlich vollbepackt mit neuen Forschungsdaten an einem Fallschirm zurück nach Schweden schweben: Diese Reise wird ein Studierendenprojekt der FH Aachen erleben.
    Mit dem Projekt „MicroMoon“ will das Team aus 20 FH Studierenden sowie RWTH-Studierenden zum besseren Verständnis der sogenannten „Eismonde“ des Sonnensystems beitragen.
    Dazu erhielten die Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Dachwald und Fabian Baader
    vom Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen einen Platz im Forschungsprogramm REXUS (Rocket Experiments for University Students), einer gemeinsamen Initiative des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der Swedish National Space Agency.
    Hier wird es ihnen ermöglicht, ein Experiment auf einer Forschungsrakete ins All zu bringen. Im März 2021 soll die Rakete in der Nähe der schwedischen Stadt Kiruna starten.

    Den vollständigen Artikel finden Sie hier.


    Wirbeln bis zum Schluss: Forschungsflugzeug Stemme beendet den Einsatz auf den Kapverden

    Nach vier Wochen endete am 20.12.2019 der Einsatz unseres Forschungsflugzeuges Stemme S 10 VTX D- KNFH auf den Kapverdischen Inseln. Sie hatte bei der Suche nach Ozeanwirbeln im tropischen Atlantik unterstützt. Dabei war sie Teil des Helmholtz-Umweltbeobachtungsprogramms MOSES, in dem Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung vier Wochen lang mit dem Forschungsschiff METEOR und einer Vielzahl an autonomen Sensorplattformen unterwegs waren. Bilder von unserem Einsatz gibt es mit drei posts auf dem Instagram Kanal der FH Aachen . Mehr über die  MOSES-Eddy-Jagd gibt es auf der Website des Helmholtz-Zentrums Geesthacht https://hzg.de/public_relations_media/news/083879/index.php.de und in den Blogbeiträgen https://www.oceanblogs.org/capeverde/ .


    Aachen-Kiruna-Weltall und zurück: VIPER feiert Projektende

    Am 29.11.19 feierte das Team des Studierendenprojektes VIPER den Abschluss der Forschungsarbeit. Mucksmäuschenstill war es in der Flugzeughalle im Boxgraben, als der studentische Projektleiter Michael Bartsch und der Projektinitiator Fabian Baader in die tiefblaue Eiswelt von Kiruna entführten. Mehr


    Es geht los! Forschungsflugzeug Stemme auf den Kapverdischen Inseln

    Unser Forschungsflugzeug StemmeS 10 VTX D- KNFH ist wieder im Einsatz! Aktuell fliegt es über den Kapverdischen Inseln auf der Suche nach Meereswirbeln.Damit sind wir wichtiger Teil des Helmholtz-Umweltbeobachtungsprogramms MOSES, in dem das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung bis Weihnachten extrem sauerstoffarme Wirbel im tropischen Atlantik genau untersuchen werden. Hier geht es zur Pressemitteilung vom GEOMAR, hier geht es zum Programm MOSES. In Kürze starten wir auch unsere Berichterstattung auf dem Instagram Kanal der FH Aachen.




    Forschungsflugplatz Merzbrück: Umbau gestartet

    Forschungsflugplatz Merzbrück: Umbau gestartet


    Am 29.10.19 haben am Flugplatz Aachen-Merzbrück die Arbeiten zum Umbau in einen Forschungsflugplatz begonnen. Mehr dazu finden Sie hier...


    Royal Melbourne Institute of Technology: 20 Top – Promovenden besuchen die FH Aachen

    Mit mehr als 84.000 Studierenden ist das Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) eine der größten Universitäten in Australien. Sie ist auch Kooperationspartner des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen, der damit eine Promotion im Ingenieurwesen anbietet.

    20 der besten Doktorandinnen und Doktoranden der RMIT School of Science haben die FH Aachen während der „RMIT European Annual Study Tour“ besucht. 


    FB6 und die lokale Wirtschaft: Networking am Flugplatz Merzbrück

    Am 12.09.2019 luden die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH und der Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik die lokalen Unternehmen zum Networking.
    Was während des Events am künftigen Forschungsflugplatz zu sehen war lesen Sie hier...


    Umfrage: Studieren ist Herzenssache

    Das "Luftfahrt-Gen" bzw. "Fahrzeug-Gen" gibt´s wirklich! In der jüngsten Studierendenumfrage unter Zweit-und Viertsemestern des FB6 war für 83% das eigene Interesse für die Studienwahl entscheidend - und die Chance auf ein erfüllendes und - eben! - interessantes Berufsleben. Die Fakultät wird um mehr Information gebeten: Satte 61% der Befragten wünschen sich mehr über Beschäftigungsmöglichkeiten und Berufsstart auf unserer Webpage. Mehr über das Informationsverhalten und die kompletten Ergebnisse der Umfrage vom 19.6.19 aus dem Fachbereich 6 gibt es hier...


    WDR sendet Beitrag über FH-Projekt (FB6) zu innovativen Flugzeugkonzepten

    Bis zu 80 Prozent weniger Spritverbrauch

    Ein Team des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen, bestehend aus den Studenten René Rings, Jakob Roth, Nils Böhnisch, René Maasmeier und Christian Szepanski, hat im Rahmen der NASA/DLR Design Challenge ein innovatives Konzept für Passagierflugzeuge entwickelt, auf dessen Basis der Energieverbrauch im Luftverkehr um bis 80 Prozent gesenkt werden kann. Der WDR hat das Team der FH Aachen einen Tag lang begleitet und einen Fernsehbeitrag erstellt, der diese Woche in der Lokalzeit Aachen gesendet wurde. 

    Hier kann man den Beitrag ansehen:https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-flieger-der-zukunft-made-in-aachen-100.html

    Für das Team, das von Prof. Braun, Prof. Havermann und Prof. Janser beraten und von den Doktoranden Falk Götten und Felix Finger betreut wird, steht bei der Arbeit vor allem die Herausforderung im Vordergrund, neben dem Studium die erlernte Theorie in der Praxis anzuwenden und einen vorläufigen Designentwurf ausarbeiten zu können. Sie wollen alternative Technologien kennenlernen, die Einsetzbarkeit im Team diskutieren und eine gemeinsame Lösung für die Aufgabenstellung erarbeiten.

    (Team Pressestelle)



    Einblick

    Die Forschungsbereiche der FH Aachen sind vielfältig.
    Diese Broschüre erlaubt einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler, sie stellt die wichtigsten Personen und ihre Projekte vor.
    Einfach reinklicken und einen Einblick in die Forschung an der FH Aachen gewinnen.

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