Erfahrungsberichte

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Tina Sankul, 21, 5. Semester Luft- und Raumfahrttechnik, Flugzeugbau

 

Ich bin schon früh mit Flugzeugen in Kontakt gekommen. Ich konnte damals oft mit meinem Vater mitfliegen und ihm beim Schrauben an seinem Flugzeug zuschauen. Daraus entstand mein Interesse für Technik schon früh und für mich stand bereits lange vor dem Abitur fest, dass ich ein Studium an der FH Aachen beginnen möchte. Die Möglichkeit mich direkt auf die Luft- und Raumfahrttechnik zu spezialisieren ließ ich mir nicht entgehen.
Bis heute habe ich meine Entscheidung nicht bereut.
Das Beste an meinem Studiengang ist die Praxisnähe. Ich bin seit 2 Semestern Teil des Studierendenprojektes aero | race lab. Darin bringe ich SchülerInnen die Strömungslehre näher, indem wir mit mehreren Versuchen an Schulen fahren und dort die Grundlagen der Strömungsmechanik erklären. Seit ein paar Monaten bin ich auch in der Leitung des Projektes tätig. Ich kümmere mich mit einem Kommilitonen um die Termine und Organisation.
Später möchte ich mich in Richtung Flugzeugkonstruktion bewegen und gerne in der Entwicklung oder Forschung arbeiten.

Dezember 2019


Daniel Jansen, 20, 5. Semester Luft- und Raumfahrt, Flugzeugbau

 

Warum ich Flugzeugbau an der FH Aachen studiere? Naja, da gibt es einige gute Gründe für. Für mich stand Aachen generell als Ort meiner Hochschule schon lange vor meinem Abi fest. Ich interessiere mich seit ich denken kann für Wissenschaft und Technik von daher lag sowas sehr nahe. Aachen ist nicht weit von zu Hause weg, passt also auch deshalb. Naja, und warum die FH? Ganz einfach. Ich fliege seit ich 14 bin Segelflugzeuge, und diese riesigen, fliegenden Giganten faszinieren mich seit Jahren. Also, warum nicht direkt Flugzeugbau im Fachbereich 6 der FH Aachen studieren, und mich direkt spezialisieren? Warum erst ein normales Maschinenbaustudium, wenn ich direkt ab dem ersten Semester mit Fachwissen in Richtung Flugzeuge bestückt werden kann? Ich glaube, diese Fragen sind selbstredend.

Seit ich hier an der FH bin, werde ich jeden Tag aufs Neue erstaunt. Ich bin erstaunt darüber, wie offen die Professoren sind, genau wie ihre Mitarbeiter und jeder der in unserem Fachbereich umherläuft. Egal wann man eine Frage hat, man kann zu den Profs gehen, und erhält eine sehr gute Antwort.

Darüber hinaus fasziniert mich die Praxisnähe. In jedem Semester finden Praktika statt, die einem die Probleme des späteren Berufslebens versuchen nahe zu bringen. Ich finde, dass diese Praktika sehr sinnvoll sind, einen Lernerfolg bringen und vor allem viel Spaß machen. Wo hat man sonst schon mal die Möglichkeit in den Abgasstrahl eines Triebwerks zu fassen oder einen ganzen Modellflieger selber zu entwerfen und zu bauen.

Februar 2020

Karina Szych, 20, 5. Semester Luft- und Raumfahrttechnik, Raumfahrttechnik

 

Warum ich Raumfahrttechnik studiere? Weil der Weltraum faszinierend ist. An Dingen im Weltraum zu arbeiten ist eine besondere Herausforderung; fast alles was man macht besitzt eine gewisse Einzigartigkeit.
Schon als ich klein war, fand ich die Naturwissenschaften und Technik interessant. Ich habe immer gerne „Wissen macht Ah!“, geschaut. Meine Begeisterung hat sich so über die Schulzeit nur weiter ausgeprägt.
Auf die FH bin ich schließlich nach meinem Abi über die Website gestoßen. Ich habe nach Unis und Hochschulen gesucht, wo man sich von Beginn an im Studium in die Luft- und Raumfahrt bewegt und nicht erst in der Vertiefung oder gar dem Master.
Was mir an der FH nun gefällt ist die vergleichsweise geringe Größe unseres Fachbereiches. Man kann sich direkt an die Professoren wenden, wenn man Fragen, Anregungen oder Informationsbedarf hat, auch abseits der Veranstaltungen. Generell fühlt man sich nicht alleine gelassen; Man kennt Ansprechpartner, Dozenten sowie Fachtutoren und wenn man mal nicht Bescheid weiß oder Probleme hat kann man sich stets an den Fachschaftsrat wenden.
Ich selbst war einige Zeit Tutorin für Mathematik und habe anderen Studierenden beim Üben und der Klausurvorbereitung geholfen. Inzwischen bin ich Teil des Studierendenprojektes µMoon, in welchem wir ein Experimentmodul für eine Forschungsrakete selbst entwickeln. Das Studium an der FH ist nicht ohne, doch die Möglichkeiten, die einem geboten werden, sich auch abseits des Studiums zu entfalten, lohnen sich.
Nach dem Bachelor möchte ich definitiv noch den Master absolvieren, wahrscheinlich aber an einer anderen Hochschule oder Universität, um auch nochmal andere Eindrücke und Einflüsse sammeln zu können. Mit meinem Studium an der FH werde ich dafür eine mehr als gute Basis aufgebaut haben.

Dezember 2019


Ian Benecken, 28, 7. Semester Luft- und Raumfahrttechnik, Raumfahrttechnik

 

Die Raumfahrt ist meine Leidenschaft. Ist sie schon immer gewesen. Angefangen hat alles damit, dass mein Vater mir Filme wie „Apollo 13“ gezeigt hat. Auch das Verfolgen der Space-Shuttle-Missionen zur internationalen Raumstation im Fernsehen und Internet prägte mich soweit, dass ich beschloss, meine Berufslaufbahn der Raumfahrt zu widmen.

Nun, nach einem Praktikum im Europäischen Astronautenzentrum und nachdem ich nun einiges an Erfahrung auf dem Gebiet der Raumfahrt gesammelt habe, fühle ich mich in meiner Entscheidung gestärkt. Mir gefällt die internationale Zusammenarbeit, die gründlichen und präzisen Arbeitsweisen und besonders das Erforschen neuer Grenzen des menschlich Machbaren

Ich selbst, wie sicherlich auch viele andere, habe meine Hochschulzugangsberechtigung durch die Fachhochschulreife an einem Berufskolleg erlangt. So ist das Schöne am Studieren von Raumfahrttechnik an der FH Aachen, dass alle Studierenden, trotz unterschiedlicher Bildungswege, eine hohe Ausbildungsqualität genießen dürfen. Das hohe Niveau ist dabei nicht abschreckend, sondern wirkt anspornend.

Auch die Bandbreite unserer Dozenten am Fachbereich ist breit gefächert, sodass die verschiedensten Bereiche der Raumfahrttechnik, wie zum Beispiel die Entwicklung und der Zusammenbau von Satelliten bis hin zum Missionsbetrieb abgedeckt werden.

Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Studierendenprojekte, bei denen man sich schon früh im Studium engagieren kann. So bin ich bereits seit meinem ersten Semester Mitglied (mittlerweile Projektleiter) bei einem Studierendenprojekt mit dem Fokus auf Satellitenmissionsbetrieb. Dies war und ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum lernschweren Grundstudium.

Später möchte ich mich im Bereich astronautischen Missionsbetrieb weiterentwickeln und hoffe die guten Verbindungen unserer Hochschule zur ESA und zum DLR für meine berufliche Zukunft nutzen zu können.

Januar 2020

Annika Frantzen, 23, 9. Semester Fahrzeug- und Antriebstechnik, Antriebstechnik

 

Ich habe mich schon früh sehr für Technik interessiert; Mein Vater hat mir als Kind immer wieder seine Arbeit in der Autobranche gezeigt und so mein Interesse geweckt.
Ich interessiere mich sehr für die Zukunft alternativer Fahrzeugantriebe und würde später gerne selbst an der Entwicklung mitwirken.
Als ich mit der Schule fertig geworden bin, habe ich mir hier in Aachen mehrere Studiengänge mit Bezug zu Mobilität und Technik angeschaut und mich schließlich für die FH entschieden.
Hauptsächlich deshalb, weil hier innerhalb des Studiums Praxisnähe und Erfahrung sehr betont wurden, was sich dann in den wiederkehrenden Laborpraktika und Übungen auch gezeigt hat.
Inzwischen arbeite ich neben dem Studium, zusammen mit anderen Studierenden und einem unserer Professoren, im Bereich „Alternative Antriebe“, erhebe Umfragen und erstelle im Rahmen des Projektes COSTART Verbrauchsmodelle für die elektrisch betriebenen Busse in Aachen.
Später möchte ich definitiv noch das Masterstudium absolvieren, wahrscheinlich auch hier an der FH.

Dezember 2019

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