Einsatzgrenzen beim Strahlschmelzen von Glaswerkstoffen (EGS)

Zuwendungsgeber: BMWi, Programm: Zuwendung zur Förderung eines Einzelvorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung
Projektträger:
AIF Projekt GmbH
Förderkennzeichen:
AZ 19673N
Fördersumme:
340.650€
Projektdauer:
01.09.2017 - 29.02.2020
Betreuender Professor:
Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt (FB8)
Projektmanagement:
Laura Thurn, M.Eng.
Kooperationspartner:
Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH (IFW Jena)

Das GoetheLab des Fachbereichs hat ein neues Forschungsprojekt mit dem Gesamtziel, für Glaswerkstoffe eine qualifizierte und reproduzierbare Verarbeitung (Prozessentwicklung) mittels direktem Laserstrahlschmelzen in einem additiven Fertigungsprozess zu entwickeln. Im Vorhaben werden die wichtigsten Glasfamilien exemplarisch betrachtet: Quarz- bzw. Kieselglas, Borosilikatglas und eine Glaskeramik.

Potentielle Anwender sollen die Möglichkeit haben, für die angegebenen Glasfamilien die entwickelten Parameterfelder zu nutzen, die sie in einem definierten Vorgehen auf ihre Anlagen übertragen können. Dies führt dazu, dass die gewünschten Bauteileigenschaften vom Anwender definiert werden und dadurch die einzustellenden Parameter bekannt sind. Nach dem Projekt wird dem Anwender ein systematisches Vorgehen an die Hand gegeben, um weitere Materialien für den SLM Prozess zu qualifizieren. Neben der Prozessentwicklung bildet die Charakterisierung der resultierenden Eigenschaften den zweiten Schwerpunkt:

  • Ermittlung robuster Ausgangsbedingungen wie Pulvereigenschaften, Umgebungsbedingungen und Prozessparameter
  • Qualifizierung des Strahlschmelzprozesses in mehreren Stufen und der Eigenschaften gebauter Teile
  • Erzeugen von komplexen Geometrien