LeiMot – Gewichtsreduzierung eines Verbrennungsmotors durch Strukturoptimierung und Verwendung von Hybrid Metall- und Kunststoffkomponenten

Zuwendungsgeber: BMWI
Projektträger:
TüV Rheinland
Förderkennzeichen: 19│18002G
Fördersumme FH Aachen: 291.596,90 €
Projektdauer: 3 Jahre
Betreuender Professor: Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt
Wissenschaftlicher Bearbeiter: Florian Kellermann, M.Eng., SFI
Kooperationspartner: FEV Europe GmbH, RWTH Aachen University – Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen (VKA), Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (ICT & ILT), Volkswagen AG, INPECA GmbH, WFS

Ziel des Verbundprojektes LEIMOT ist die Entwicklung eines Verbrennungsmotors mit einer Verringerung des Motorgewichts von 30-40%, bei verbessertem Betriebswirkungsgrad, Betriebsverhalten, Thermomanagement und reduzierter Geräuschentwicklung.

Neue Konstruktions-, Auslegungs- und Herstellungsverfahren werden in Zukunft stärker auf den Produktentwicklungsprozess Einfluss nehmen. Ziel des vorliegenden Vorhabens ist es, den Verbrennungsmotor auf zukünftige Herstellungsverfahren auszurichten und neue Potentiale zu nutzen. Die heutigen konventionellen Herstellverfahren lassen mittelfristig kaum größere Entwicklungsschritte erwarten. Der Ansatz des Vorhabens ist, frei von Herstellungsristriktionen wie Gusskernen, Entformungen, usw., die einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung von z.B. Kurbelgehäuse und Zylinderkopf von Verbrennungsmotoren haben, neu auszurichten. Zur Erreichung dieses Ziels wird das selektives Laserstrahlschmelzen (SLM) für metallische Motorkomponenten, neben hochbelastbaren Kunststoffkomponenten aus Faserverbundwerkstoff (FVW) eingesetzt.

Ziel ist es, durch den intelligenten Einsatz von neuer Gestaltung und Auslegung den Verbrennungsmotor für zukünftige Entwicklungen auf ein neues Ausgangsniveau zu heben.