Girls' Day 2015

Am Donnerstag, den 23.04.15, führte der Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik von 8.30-14.15 Uhr den Girls´Day durch. In 5 Laboren des Fachbereichs fanden folgende Workshops statt:

  1. I-Phone als Wasserwaage – Wie funktioniert das?
  2. Humanoide Roboter programmieren!
  3. Embedded Systems - bringen Leben ins Spiel!
  4. Solitär - Von der Stahlplatte zum fertigen Spiel
  5. Herstellung eines Stimmungsbarometers aus Blech

I-Phone als Wasserwaage – Wie funktioniert das?

Im Labor für Mikrotechnische Komponenten und Systeme (Raum 03210) wurde der Workshop "I-Phone als Wasserwaage – Wie funktioniert das?" (Prof. Kämper/Gabriele Quester) angeboten für Schülerinnen ab der 5. Klasse: In diesem Workshop wurde ein mehrachsiger Beschleunigungssensor (wie im I-Phone eingebaut) untersucht, die Signale des Sensors für verschiedene Bewegungen mit Messgeräten gemessen und mit dem Computer erfasst. Es gab einen Einblick hinter die Kulisse des Computerprogramms und kleine Programme wurden selber geschrieben. Der Sensor wurde unter dem Mikroskop betrachtet.


Humanoide Roboter programmieren!

"Humanoide Roboter programmieren!" hieß der Workshop, den Prof. Kallweit und Patrick Wiesen vorbereitet hatten. In diesem Workshop ließen die Mädchen (ab Klasse 5) einen humanoiden (menschenähnlichen) Roboter tanzen und lernten so etwas über die Programmierung von Robotern. Sie hatten viel Spaß dabei und einige wagten zum Schluss sogar ein gemeinsames Tänzchen!


Embedded Systems - bringen Leben ins Spiel!

"Embedded Systems - bringen Leben ins Spiel!" (Prof. Wollert, Sebastian Rau) hieß der Workshop für Mädchen ab Klasse 9 im Labor für Mechatronik und Eingebettete Systeme (Raum 03206). In dem Workshop lernten sie, wie man kleine Steuerungen mit einem Arduino Uno aufbaut und programmiert - den ersten eignen Roboter. Sie brachten die Augen einer kleinen Drahtpuppe zum Leuchten und brachten sie zum Tanzen. Zugegeben, nicht mit einer umwerfenden Choreographie, aber die einfachen Bewegungen zeigten, wie Mechatronische Systeme die Welt verändern.


Solitär - Von der Stahlplatte zum fertigen Spiel

"Solitär - Von der Stahlplatte zum fertigen Spiel" hieß der Workshop, der in der Zentralwerkstatt des Fachbereichs stattfand (Karlo Lennertz, Udo Schnell, Sergej Schellenberg). Die Mädchen (ab Klasse 5) bekamen dort die Chance, das berühmte Solitär-Steckspiel selber herzustellen.  Eingebettet in ein tolles Programm lernten sie in der Werkstatt alles über die Maschinen, die zur Herstellung eines solchen Spieles benötigt werden und bearbeiteten das Material für das Spiel selber.


Herstellung eines Stimmungsbarometers aus Blech

Im Schweisstechnischen Labor (Raum 00101) widmeten sich die Mädchen (ab Klasse 5) der "Herstellung eines Stimmungsbarometers aus Blech" unter der Anleitung von Andreas Vollmann. Das Stimmungsbarometer ist zum Aufhängen an der der Tür gedacht und wird mit einem persönlichen Konterfei versehen - einmal grimmig, einmal lächelnd. In der Mitte befindet sich eine durch Anschweißen befestigte Drehachse für den Stimmungspfeil. Dieser wurde von den Mädchen selber angeschweißt (mittels Bolzenschweißen) und anschließend verschraubt. Im Rahmen der Veranstaltung lernten die Mädchen die unterschiedlichen Füge- und Fertigungsverfahren in der Blechfertigung kennen (Zuschneiden, Biegen, Stanzen, Schweißen).