Studentische Projekte

Studentische Projekte

pro8-1 (Projekt 1)

Im Semesterprojekt "pro8" an der FH Aachen arbeiten Studierende des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik an realen Problemen aus der Praxis - und arbeiten damit den Unternehmen direkt zu.

Ein ganzer Jahrgang Studenten (ab dem vierten Semester) arbeitet in konkurrierenden Teams an der selben Aufgabenstellung. Die jeweilige Aufgabe wird von einem Industriebetrieb gestellt, das die Ergebnisse im Anschluss auch selbst mit bewertet und den Studenten so Rückmeldung gibt.

Zur Unterstützung der Teams stehen Studierende höherer Semester und "Fachcoaches" zur Verfügung. Die Professoren unterstützen bei Bedarf, bleiben jedoch grundsätzlich bewusst im Hintergrund. | mehr Informationen

pro8-2 (Projekt 2)

"Nach dem Projekt ist vor dem Projekt"
pro8-2 im Bachelor Maschinenbau und Mechatronik

Nach dem erfolgreichen Abschluss von pro8-1 im 4. Semester ist von den Studierenden ein weiteres Projekt in einem Team von drei bis sechs Teammitgliedern durchzuführen. (Verpflichtend für Studierende des Studienganges Mechatronik B.Eng. sowie für Studierende des Studienganges Maschinenbau B.Eng., die das Mobilitätsfenster an der FH Aachen absolvieren.)

Die Zusammensetzung der Teams kann durch die Studierenden selbst erfolgen. Hierfür gibt es keine gesonderten Vorgaben.

Das Projekt kann als Industrie- oder Hochschulprojekt durchgeführt werden.

Das Projekt wird in der Regel im Wintersemester durchgeführt. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Bearbeitung auch im Sommersemester möglich. |mehr Informationen

Produktwerkstatt (PW8)

Die Produktwerkstatt (PW8) ist keine Werkstatt im räumlichen Sinne, sondern vielmehr eine Vernetzung aller Labore des Fachbereichs zu einem produzierenden Unternehmen. Sie begleitet in Zukunft die Studierenden als "roter Faden" durch das gesamte Studium. Anhand eines Produkts wird das erlernte theoretische Wissen in der Praxis angewendet.

Die PW8 findet kontinuierlich während des laufenden Semesters statt sowie als einwöchiger Workshop am Semesteranfang, der folgende Inhalte hat:

  • Ausarbeitung einer Aufgabenstellung im Team
  • Verbesserung des Produkts
  • Arbeiten mit dem Produkt

Mehr Informationen darüber, siehe Artikel über die Produktwerkstatt (veröffentlicht in der Zeitschrift Dimensionen Nr. 01/2013).

Vertriebsprojekt

Das Vertriebsprojekt wird im 6. Semester verpflichtend für Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen angeboten, die die Vertiefungsrichtung Vertriebsingenieur gewählt haben.

In diesem Modul lernen die Studierenden die praktischen Aufgaben, Aktivitäten und Ergebnisse kennen, die mit dem Vertrieb eines konkreten Pakets von Industriegütern und Dienstleistungen verbunden sind. Dabei werden sie mit den spezifischen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen des Vertriebsprozesses sowie Interaktionen unterschiedlicher Interessensgruppen konfrontiert. Der Ausbau der analytischen und kommunikativen Fähigkeiten der Projektteilnehmer findet sowohl am Einzelnen als auch im Team statt. Sie lernen das bisher erworbene Grundwissen und die weiterführenden Kenntnisse auf eine unbekannte Aufgabe anzuwenden und eignen sich selbständig neues technisches und vertriebsorientiertes Fachwissen an, um gemeinsam die Aufgabenstellung zu bewältigen.

Mechatronic Project

The Mechatronic Project is an integrated part of the study program for the Master of Science in Mechatronics. Each project is to be performed in groups of 5 - 6 students and is running during the complete 2nd and 3rd semester. Each project team will be supervised by the professor that contributed the project topic.

Master Mechatronics students are asked to form teams and select a project topic that suits their interests. Of course each project can be only performed by one team.

Please keep the following sequence for project registration:

  1. Contact the professor responsible for the selected project as soon as possible.
  2. After a positive reply from this professor for team membership -> send an email to Prof. Kämper.
    Let him know the name of the selected project + the names of the members of your team + their email addresses.
    Please note: Before Prof. Kämper has not received this email you are not registered for the project!

The projects can start immediately or at least directly at the beginning of the summer semester.

A large selection of different mechatronic projects is listed here.

Aixtreme Racing

Während des Sommersemesters 2007 fanden sich eine Hand voll Studenten zusammen, um ein Formula Student Team an der Fachhochschule Aachen zu etablieren.
Nachdem alle organisatorischen Voraussetzungen geschaffen waren, wurde am 22.03.2007 das studentische Projekt gegründet, welches eine Woche später seinen Namen erhielt: Aixtreme Racing.
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Emma <3 J.I.M.

Ein Lokomotivrennen - klingt verrückt? Im Jahr 2017 nahmen Studierende des Studienganges Schienenfahrzeugtechnik des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen als erstes Team einer nicht-britischen Hochschule an dem Lokomotivrennen Mechanical Engineers’ Railway Challenge in Leicestershire (Großbritannien) teil. Bei dieser Challenge haben die wettstreitenden Teams die Aufgabe, eine Lok zu bauen, mit der dann gewisse Prüfungen bestanden werden müssen. Die Prüfungen gliedern sich in folgende 2 Bereiche:

Track-based Challenge

  • Lärm (leise Loks gewinnen)
  • Fahrkomfort
  • Beschleunigung (bergauf mit 1,2 Tonnen Zuggewicht)
  • Energierückgewinnung beim Bremsen
  • Zuverlässigkeit (Keine planmäßige Abfahrt verzögert sich)

Dokument-based Challenge:

  • Konstruktionspreis
  • Business Case (einschließlich Präsentation)
  • Innovation Challenge (wissenschaftliches Paper)

Unter der Leitung von Studiengangleiter Prof. Dr. Raphael Pfaff M.Sc. entwickelten die Studierenden die Parkbahn Emma, die sie erstmalig 2017 ins Rennen schickten. Neben dem neunten Platz gab es den Special Award für Teamwork!

Emma in Fahrt:

MBZIRC

Die Mohamed Bin Zayed International Robotics Challenge (MBZIRC) ist ein internationaler Robotik-Wettbewerb, der alle zwei Jahre an der KHALIFA University in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) stattfindet und für den ein Preisgeld und ein Team-Sponsoring in Höhe von insgesamt 5 Mio. USD ausgeschrieben ist.

Nachdem das Robotik-Team des MASKOR-Institutes der FH Aachen sich 2015 aus 143 Bewerbern für die Teilnahme am Robotik-Wettbewerb qualifiziert hatte und auch erfolgreich die zwei Vorrunden des Wettbewerbs gemeistert und sich somit für die Endteilnahme weiterqualifiziert hatte, machte sich unser Robotik-Team mit viel Gepäck und jeder Menge Kampfgeist im März 2017 auf den Weg nach Abu Dhabi. Dort belegte es beim MBZIRC den letzten Platz, was ein beachtlicher Erfolg ist, denn im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Teams war unser Team ein verhältnismäßig kleines und dazu noch ein Newcomer beim MBZIRC. Unser Team bestand aus Studierenden, Mitarbeitern und Professoren des Fachbereichs 5 (Elektrotechnik und Informationstechnik) und 8 (Maschinenbau und Mechatronik).

Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik, freut sich sehr darüber, dass es unser Team überhaupt so weit geschafft hat: "Unsere Roboter-Jungs haben in Abu Dhabi Platz 14 erreicht. Das ist angesichts der Klasse der Veranstaltung, die einer Weltmeisterschaft gleichkommt, eine Super Leistung!"

Bericht von Patrick Wiesen (M.Sc.) über die Grand Challenge 2017

Bau deinen eigenen 3D-Drucker

Das Projekt „Bau deinen eigenen 3D-Drucker“ ermöglicht es 15 Bachelorstudenten im Zuge eines Workshops fünf kleine 3D-Drucker aufzubauen, in Betrieb zu nehmen und zu optimieren.

Grundlage des Workshops ist die Vorlesung Rapid Prototyping am Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik. In Dreier-Teams werden basierend auf dem durch die Vorlesung erhaltenen Grundverständnis die ausgewählten Drucker analysiert und verglichen, um mögliche Fehlerquellen aufzuzeigen und zu beseitigen. Die fünf Drucker werden dann aufgebaut und in Betrieb genommen.
Das anschließende Drucken ausgewählter Bauteile wird den Studierenden helfen, die unterschiedlichen Drucker zu verstehen und ein Verständnis für Problemfelder zu entwickeln.
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ATLAS PhysioTeC

2013 fand der vom VDE ausgerichtete Studierendenwettbewerb COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications) statt. Bei diesem Wettbewerb kamen von insgesamt 5 Teams zwei Teams von unserem Fachbereich, neben Teilnehmern von der TU Darmstadt, von der RWTH und von der TU Illmenau. "Unser" Team PhysioTeC, das aus 5 Mechatronik-Studenten besteht, hat sogar zusammen mit den Darmstädtern den ersten Preis gewonnen! Beide Teams vom FB 8 haben eine Superleistung hingelegt! Das Gewinnerteam nahm 2014 auf Kosten des VDE an einem vergleichbaren internationalen Wettbewerb in Sendai / Japan teil. Hier die Pressemitteilung vom 13. Nov. 2013 und der kleine ATLAS PhysioTeC-Flyer.

Am 17. März 2015 gab es wieder eine Pressemitteilung der FH Aachen, aus der hervorgeht, dass unser studentisches Projekt „ATLAS PhysioTeC“ weiterhin sehr erfolgreich ist. Von den 5 Mechatronik-Studenten des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik, die das Projekt initiierten, haben drei inzwischen ihr FH-Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen, einer ist noch dabei und einer ist inzwischen im FB8 im Masterstudiengang Mechatronics eingeschrieben.

Das Projektteam PhysioTeC wurde 2014 in Japan zur Teilnahme an der CES 2015 (die größte Konsumgütermesse der Welt) in Las Vegas eingeladen. Dank der großzügigen Unterstützung der Fachhochschule Aachen konnten die Reise- und Messekosten aufgebracht werden und so reiste das Team Anfang Januar in die USA. Im Rahmen der iCAN-CES-Show nahmen insgesamt 15 Teams aus China, Japan und Deutschland teil. Die vorgestellten Projekte reichten von einem Hilfsroboter für Katastrophenfälle bis zu einer chinesischen Version von Facebook. Die Veranstaltung selbst fand im Venetian Hotel in Las Vegas statt. Am Ende der Show wurde unserem PhysioTeC-Team der „iCAN-IEEE GlobalYouth Innovator Award“ verliehen.

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Das AtlasPhysioTeC-Team: Tian Eu Lau, Tobias Rink, Tim Host, Steffen Müller und Niklas Loosen.

Racelog - Schräglagensensor

2013 fand der vom VDE ausgerichtete Studierendenwettbewerb COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications) statt, an dem "unser" Team Racelog erfolgreich teilnahm und den Sonderpreis für das Projekt mit dem höchsten Potential zur baldigen Markteinführung erhielt.

Der Racelog basiert auf einer Kombination aus einem Drehratensensor und einem Beschleunigungssensor sowie einem Wegmesssystem. Der Sensor zur Schräglagenermittlung ist in einem kompakten Gehäuse verpackt und bietet sowohl im professionellen Rennsport als auch im Privatbereich seinen Nutzen. Während der Fahrt mit dem Motorrad werden Messdaten aufgenommen und die aktuelle sowie maximal erreichte Schräglage auf einem Display angezeigt. Die Daten werden zusätzlich gespeichert und können später am Computer ausgewertet werden. Im Rennbereich dient das Datalog-System einer optimierten Fahrwerksabstimmung. Hierbei hilft zusätzlich die Erfassung des Federweges (wird ebenfalls auf Display angezeigt). Im Privatbereich werden die Messdaten für Sicherheitselemente genutzt. Dazu zählt neben einer dynamischen Blinkerabschaltung auch eine automatische Motorabschaltung nach einem Unfall. Hier die Pressemitteilung.

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