Mobilitätsfenster bei CIDESI in Querétaro, Mexiko (10.8.2014 - 28.1.2015)

Wir sind Juri Kopp (23) und Bengü Sivit (26) und studieren Maschinenbau im 5. Semester an der FH Aachen. Maschinenbau-Studierende haben im 5. Semester ein Mobilitätsfenster als festen Bestandteil ihres Studiums, das die Möglichkeit bietet, ein Auslandssemester oder ein Auslands- oder Inlandspraktikum zu absolvieren.
Dank des Vortrags im April 2014, den Herr Prof. Buchkremer und Herr Prof. Kämper gehalten haben, erfuhren wir von der Kooperation zwischen der FH Aachen und Cidesi, dem mexikanischen Forschungs- und Entwicklungszentrum. Nach einer Bewerbung und kurzer Wartezeit erhielten wir eine Zusage und konnten mit dem Planen und Packen loslegen. An dieser Stelle möchten wir Prof. Dr. rer. nat. Klaus-Peter Kämper, Prodekan des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik, und Prof. Hermann-Josef Buchkremer, Direktor des Freshman Institutes, für ihre Unterstützung danken, die es uns ermöglicht hat, dieses Praktikum zu absolvieren.
Das Mobilitätsfenster machte uns mobil und nun sind wir vom 10. August 2014 bis 28. Januar 2015 unterwegs… Nach 5 Tagen Aufenthalt in New York und einem kleinen zweiwöchigen Trip nach Quintana Roo und Yucatan (Mexiko), kamen wir endlich in Mexiko in Querétaro an. Dank Herrn Salvador Perez Arce Silva, unserer Ansprechperson vor Ort, hatten wir auch schon eine angenehme Unterkunft.
Querétaro selbst ist eine Industriestadt mit vielen internationalen Firmen. Es hat eine wunderschöne, historische Innenstadt und gerade die Weihnachtszeit mit Sonnenschein machte diese Stadt noch faszinierender. Cidesi ist ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mitten in Mexiko auf einer großen und grünbewachsenen Anlage, die sehr gepflegt ist. Hier wird den Ingenieuren angeboten, ihre Qualifikationen zu erweitern. Es gibt Masterstudenten, Doktoranten, Doktoren… Alle arbeiten zusammen und unterstützen sich gegenseitig – auch uns war man in allen Situationen behilflich.

Juri Kopps Projekt bestand darin, ein ferngesteuertes Unterwasserboot zu entwerfen und entwickeln, welches das ungefähre Maß von 400 mm Länge nicht überschreiten soll. Bengü Sivits Projekt bestand darin, ein ferngesteuertes Transportboot für das Unterwasserboot zu entwerfen und entwickeln, welches die Länge von 1500 mm aufweisen soll. Beide Prokjekte verbindet der Aspekt, dass ohne menschliche Hilfe das U- Boot ein- und ausgeladen werden muss. Da zudem die Prototypen im September 2015 gefertigt werden, sollten wir uns schon auf bestehende Projekte beruhen, jedoch das Nützlichste verwenden. Mit Hilfe von Doktoren, Ingenieuren und weiteren Studenten aus den Bereichen Maschinenbau, Mechatronik und Elektronik, sieht unser Ergebnis folgendermaßen aus:

Nach 18 Wochen Praktikum und 7 Wochen Auslandsaufenthalt freuen wir uns zwar auf zu Hause, verlassen Mexiko aber auch mit einem weinenden Auge, da wir hier nicht nur tolle Orte gesehen haben, sondern auch neue Freunde und liebevolle Menschen ins Herz geschlossen haben. Dank der vielen Freunde, einer guten Zeitplanung und eines spontanen Urlaubs während der Weihnachtszeit) konnten wir viele Orte bereisen und kennen lernen: New York, Cancun, Playa del Carmen, Tulum, Isla Mujeres, Holbox, Merida, Mexicocity, San Francisco, Yosemite und Sequoia Nationalpark, Las Vegas, Grand Canyon, San Diego, Los Angeles, Mikos, Tamasopo, Tamuin, Leon, Guanajuato, San Miguel de Allende und natürlich Querétaro.

Juri Kopp und Bengü Sivit

New York- Sicht aus Brooklyn
© Juri Kopp, Bengü Sivit / FH Aachen
San Francisco- Golden Gate Bridge
San Luis Potosi- Puente de Dios
Tamasopo
Tulum- Cabañas
Guanajuato
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