Neuer Professor für Wirtschaftsrecht, insbesondere Recht der Digitalisierung

Wichtige Stationen Ihrer Ausbildung und Ihres beruflichen Werdegangs:

seit 2022: Professor für Wirtschaftsrecht, insbesondere Recht der Digitalisierung

seit 2020: Lehrbeauftragter für Datenschutzrecht an der FernUniversität in Hagen

seit 2019: Schriftleitung der Fachzeitschrift "Datenschutz-Berater"

2018-2021: Rechtsanwalt und Prokurist im Bereich "IT, IP & Data Protection", PricewaterhouseCoopers Legal, Düsseldorf

2018: Promotion an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema "Datenverarbeitung in sozialen Netzwerken"

2016-2018: Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Hamm mit Stationen u.a. bei der Deutschen Botschaft in Washington, D.C., und der Europäischen Kommission in Brüssel

2015-2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich "Privacy & Cybersecurity", Hogan Lovells, Düsseldorf

2014-2015: Geschäftsführer der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3), Bochum

2013-2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht, insb. IT-Recht, Ruhr-Universität Bochum

2008-2013: Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum

Was hat Ihnen an Ihrem vorherigen Job besonders viel Freude bereitet?

Es hat mich begeistert, auf hohem Niveau das Datenschutzrecht in Theorie und Praxis voranzutreiben. Es ist schön, wenn eigene Überlegungen bei innovativen Geschäftsmodellen umgesetzt werden und so die technische und rechtliche Entwicklung künftiger Produkte und Dienstleistungen beeinflussen. Wir werden morgens geweckt von unserem Smartphone, verbringen unseren Arbeitstag mit Diensten aus der Cloud, chatten mit Freunden und schlafen abends beim Serienstream ein. Unser Leben ist hochgradig digital, und es ist faszinierend, wenn man den Alltag von Millionen von Menschen mitgestalten kann.

Welche praktischen Erfahrungen können Sie in Ihre Lehre integrieren?

Neben den theoretischen Kenntnissen ist die richtige Aufbereitung wichtig: Das juristische Wissen mag fundiert sein – je nach Situation sind die Adressatinnen und Adressaten und die unternehmerischen Hintergründe aber unterschiedlich, das zu erzielende Ergebnis hat dann völlig anders auszusehen. Diese Szenarien lassen sich gut anhand echter Fälle aus der Praxis darstellen und mit den Studierenden erarbeiten.

Welche Lehrveranstaltungen bieten Sie an? (Winter- und Sommersemester)

Sommersemester:
> Wettbewerbs- und Kartellrecht
> Datenschutzrecht
> Immaterialgüterrecht (Bestandteil von Handels- und Gesellschaftsrecht I)

Wintersemester:
> Juristische Arbeitstechnik und Präsentation
> Recht der Digitalisierung
> Vertragsgestaltung, Mediation, Verhandlungstechnik und Konfliktmanagement
> Wirtschaftsrecht für Wirtschaftsinformatiker

Worauf freuen Sie sich bei Ihrer neuen Tätigkeit am meisten?

Das Recht der Digitalisierung ist eine Schnittmengenmaterie: Man benötigt neben Kenntnissen der juristischen Grundlagen auch ein gutes Verständnis von unternehmensinternen Prozessen sowie – in der heutigen Zeit ohnehin unverzichtbar – ein gewisses technisches Know-how. Hier hat jeder seine eigenen Stärken, und ich freue mich darauf, diese Stärken bei den Studierenden zu identifizieren und zu fördern.

Was wünschen Sie sich von den Studierenden?

Ich wünsche mir von den Studierenden vor allem die Bereitschaft, Erlerntes in neuen Zusammenhängen anzuwenden, es zu hinterfragen und durch aktive Mitgestaltung der Veranstaltungen einen Mehrwert für sich und andere Studierende zu schaffen.

Wie würden Sie sich beschreiben?

Vielseitig interessiert, ehrlich und direkt.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Nicht digital, sondern ganz analog: Mit Freunden, Brettspielen, gutem Essen und einem Glas Wein. Smartphone aus.

 

Wir wünschen einen guten Start!