Prof. Dr.-Ing. Tim Höhne MBA

Neuer Professor für "BWL, insbes. Supply Chain- und Prozessmanagement "

Wichtige Stationen Ihrer Ausbildung und Ihres beruflichen Werdegangs:


2010 - 2018:     Logistik Manager, Leiter Logistik und Leiter Value Chain Management bei der ABB AG Calor Emag Mittelspannungsprodukte, Ratingen

2014 - 2017:     
Lehrbeauftragter für das Fach Logistics im englisch-sprachigen Bachelor-Studiengang Industrial Engineering an der Hochschule Rhein-Waal, Kleve

2008 - 2010:     
Executive MBA für Technologiemanager an der RWTH Aachen mit der Fraunhofer Academy und der Universität St. Gallen

2010:     
Promotion zum Thema „Einflüsse von Make or Buy-Entscheidungen auf die Termintreue“ am Lehrstuhl für Produktionssystematik der RWTH Aachen

2003 - 2010:     
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektleiter in Forschungs- und Beratungsprojekten sowie Gruppenleiter Produktionslogistik am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

1997 - 2003:     
Diplomstudium Maschinenbau an der RWTH Aachen und dem Massachusetts Institute of Technology (Cambridge, USA)

1997 - 2002:     
Praktika bei Porsche Consulting, Stuttgart und bei den Ford-Werken, Köln

 

Was hat Ihnen an Ihrem vorherigen Job besonders viel Freude bereitet?

Prozessoptimierung findet heute vor allem an den Schnittstellen statt. Dadurch hatte ich oft die Freude Workshops veranstalten zu können, bei denen Spezialisten ihre unterschiedlichen Expertisen zusammengebracht und gemeinsam neue Lösungen entwickelt haben, mit denen die Prozesse anschließend qualitativ besser oder kostengünstiger gestaltet werden konnten. (In solchen Diskussionen neue Impulse zu setzen und querzudenken hat mir immer besonders viel Spaß gemacht.) Besonders interessiert mich schon immer die Implementierung moderner IT-Lösungen und deren Abstimmung auf die menschlichen Arbeitsabläufe (SAP, RFID-Tracking, Fertigungssteuerungs-Software, cloudbasierte Auftragsplanung über mehrere Werke in der Supply Chain).

Welche praktischen Erfahrungen können Sie in Ihre Lehre integrieren?

In meiner „Instituts-Zeit“ habe ich eine Reihe von Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilzulieferer bei der Logistik- und Fabrikplanung sowie der Optimierung ihrer Produktionsplanung und –steuerung beraten. Mit dem Wechsel in die Industrie kamen dann neue Erfahrungen hinzu: Was ist entscheidend, damit ein gutes Konzept auch langfristig verlässlich funktioniert? Wie gewinnt man die Mitarbeiter für nötige Veränderungen? Wie agiert man geschickt in der Konzern-Politik?

Welche Lehrveranstaltungen bieten Sie an?

Im Sommersemester:
    BWL für Ingenieure, Operations Management
    und Unternehmensführung mit Planspiel

Im Wintersemester:
    voraussichtlich Supply Chain Management,    
      Management von Geschäftsprozessen und
      Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitssicherheit

Worauf freuen Sie sich bei Ihrer neuen Tätigkeit am meisten?

Ich freue mich darauf, Praxisprobleme aus der Wirtschaft mit den Studierenden zu diskutieren und herauszuarbeiten, welche Lösungsansätzen sich mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden aber auch mit Praxiserfahrung und gesundem Menschenverstand entwickeln lassen.

Was wünschen Sie sich von den Studierenden?

Die Studierenden sollten an ihren eigenen Praxiserfahrungen spiegeln, welche Relevanz die Lerninhalte für sie persönlich haben, und dann mit ihren Fragen und Anregungen die Veranstaltungen aktiv mitgestalten.

Wie würden Sie sich beschreiben?

Interessiert, strukturiert, differenziert.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Zukünftig noch intensiver mit meiner Familie, denn die Geburt unseres ersten Kindes steht kurz bevor.

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