Verhalten in Prüfungen

Bitte berücksichtigen Sie vor und während Prüfungen folgende Regeln:

Pünktliches Erscheinen

Pünktliches Erscheinen

Sie allein sind für Ihr pünktliches Erscheinen bei Prüfungen verantwortlich. Auch wenn Sie wetterbedingt oder aufgrund von Verspätungen öffentlicher Verkehrsmittel zu spät zu einer Prüfung erscheinen, geht die verstrichene Prüfungszeit zu Ihren Lasten. Die Aufsicht im Prüfungsraum wird Ihnen weder eine Verlängerung der Bearbeitungszeit zugestehen noch werden wir Ihre Prüfungsanmeldung annullieren. 

Ausweispflicht

Ausweispflicht

Zu Beginn der Prüfung wird Ihre Identität kontrolliert. Dafür benötigen Sie einen amtlichen Ausweis mit Lichtbild und einen gültigen Studierendenausweis. Bitte legen Sie beide Ausweise vor Beginn Ihrer Klausur bereit. Die Identitätskontrolle erfolgt nach Bearbeitungsbeginn am Sitzplatz.

Hilfsmittel

Hilfsmittel

Es sind nur die als zulässig angekündigten Hilfsmittel mitzuführen und zu benutzen. Über die zugelassenen Hilfsmittel entscheiden die Prüfer. Sonstige Hilfs­mittel, insbe­son­dere Handys, dürfen weder benutzt noch in den Prü­fungs­raum mitgebracht werden. Bei Verstoß kann ein Täuschungsversuch angerechnet werden.

Es dürfen nur die bereitliegenden, von der Hochschule zur Verfügung gestellten Prüfungspapiere verwendet werden. Die Verwendung eigenen Papiers wird als Täuschungsversuch gewertet.

Wenn Taschenrechner als Hilfsmittel erlaubt sind, gilt i.d.R. :

Zugelassen sind einfache, nicht programmierbare wissenschaftliche Taschenrechner mit vier Grundrechenarten, Prozentrechnungsfunktionen, Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, trigonometrische Funk­tionen,  einfache statistische Funktionen, Konstantenspeicher. Nicht zugelassen sind Taschenrechner, die folgende Möglichkeiten bie­ten: Programmierbarkeit, graphi­sche Darstellungen, Textspeicherungen, festinstallierte oder über externe Datenträger zuschaltbare sonsti­ge mathematische, ökonomische oder alphanumerische Funk­tionen. 

Handys, Smartwatches, internetfähige Uhren etc.

Handys, Smartwatches, internetfähige Uhren etc.

Ein Handy, ein Smartphone, eine internetfähige Uhr oder eine Uhr, die mit einem Smartphone verbunden werden kann, gehören zu den nicht erlaubten Hilfsmitteln bei Prüfungen. Die Nutzung ist strengstens untersagt. Das Prüfungsrecht spricht neben der tatsächlich unternommenen Täuschung, die entdeckt wurde, auch vom Täuschungs­versuch. Dies bedeutet, dass das Mitführen z.B. des Handys schon als Täuschungsversuch gewertet werden kann. Deshalb die dringende Aufforderung an alle Prüfungs­teilnehmer: Lassen Sie Ihr Handy etc. zu Hause.

Sollten Sie nicht auf die Mitnahme z.B. des Handys verzichten können, stellen Sie mindestens sicher, dass das Gerät ausgeschaltet ist (Lautlos ist nicht ausreichend, manche Handys geben zum Beispiel trotz der Einstellung „lautlos“ ein akustisches Signal). Tragen Sie das Handy keinesfalls bei sich, sondern verstauen Sie es in Ihrer Tasche und deponieren Sie die Tasche im Prüfungsraum weit außerhalb Ihres Zugriffs.

Jeder, der ein Handy bei sich trägt, muss dafür sorgen, dass durch plötzliche akustische Signale niemand gestört wird. Der Prüfungsausschuss zieht aus einem Handyklingeln, gleichgültig, wie lange es dauert, keinerlei Konsequenzen (weder Anrechnung eines Fehlversuches für den Handybesitzer noch Verbesserungs­versuch oder Nichtwertung der Prüfung für weitere Prüfungsteilnehmer). 

Täuschung

Täuschung

Wer vorsätzlich gegen eine Regelung (z.B. Nutzung unerlaubter Hilfsmittel) verstößt, handelt ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Im Falle eines mehrfachen oder sonstigen schwerwiegenden Täuschungsversuches kann der Prüfling zudem exmatrikuliert werden. 

Verhalten während der Durchführung von Prüfungen

Verhalten während der Durchführung von Prüfungen

Nachdem Ihnen die aufsichtführende Person die Klausurunterlagen ausgehändigt hat, überprüfen Sie deren Vollständigkeit bitte anhand der Angaben auf dem Deckblatt.

Bitte tragen Sie auf dem Deckblatt und ggfs. auf den Lösungsbögen Ihre Matrikelnummer sowie Ihren Name und Vornamen ein.

Lesen Sie bitte die Hinweise zur Klausur durch, bevor Sie mit der Bearbeitung der Aufgabenstellungen beginnen und stellen Sie fest, welche Hilfsmittel erlaubt sind. Bitte verstauen Sie nicht zugelassene Hilfsmittel in Ihrer Tasche und legen Sie diese außerhalb Ihrer Reichweite ab.

Achten Sie genau auf die Anweisungen der aufsichtführenden Person und kom­mu­nizieren Sie ausschließlich mit ihr. Stört ein Prüfling den ordnungsgemäßen Ablauf einer Prüfung, z.B. durch lautes Reden oder anderer Verhaltensauffälligkeiten, kann er von der aufsichtführenden Person nach Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschlossen werden. In diesem Fall wird die Prüfung/Studienleistung mit der Note "nicht ausreichend" bewertet.

Verlassen des Prüfungsraums

Verlassen des Prüfungsraums

Während der Klausur darf der Prüfungsraum nicht verlassen werden (auch nicht zum Aufsuchen der Toilette), ohne die Prü­fungsunterlagen abzugeben und in der Teilnehmerliste zu unter­schreiben. Wer die Prü­fungsunterlagen abgegeben hat, darf an diesem Prüfungsteil nicht mehr teil­nehmen.

Sollten Sie die Bearbeitung der Prüfung vor dem Abgabezeitpunkt abgeschlossen haben, können Sie Ihre Prüfungsunterlagen abgegeben und den Klausurraum leise verlassen. Achten Sie dabei auf die vollständige Abgabe Ihrer Prüfungsunterlagen. Wer die ausgeteilten Prüfungsunterlagen mitnimmt, abschreibt oder fotografiert, unternimmt einen Täuschungsversuch.

Prüfungsabbruch aus akut aufgetretenen Krankheitsgründen

Prüfungsabbruch aus akut aufgetretenen Krankheitsgründen

Sollte eine Prüfung aus Krankheits­gründen abgebrochen werden (Rücktritt nach Beginn der Prüfung), kann dieser Prüfungsver­such nur dann nicht als Fehlversuch gewertet werden, wenn folgende Be­dingungen erfüllt sind:

> Der Kandidat informiert unverzüglich die aufsichtführende Person, gibt die
   Prüfungsunterlagen ab und lässt sich das Formular für den Krankheitsnachweis vom Aufsichtführenden oder vom Prüfungssekretariat aushändigen.

> Der Kandidat begibt sich unmittelbar in ärztliche Behandlung.

> Der behandelnde Arzt attestiert eine akut aufgetretene Prüfungsunfähigkeit.

> Das ärztliche Attest mit der Beschreibung der akut durch die Krankheit hervorgerufenen körperlichen bzw. psychischen Auswirkungen wird unverzüglich beim Prüfungsausschuss eingereicht, damit hier geprüft werden kann, ob Prüfungsunfähigkeit vorliegt.

> Das vom Arzt und vom Studierenden ausgefüllte Formular für den Krankheitsnachweis wird unverzüglich dem Prüfungsausschuss vorgelegt.

> Der Prüfungsausschuss akzeptiert die vorgetragenen Gründe (Schwankungen in der Tagesform, Examensangst, Prüfungsstress u. ä. sind keine rechtlich erheblichen Beeinträchtigungen).

Wenn ein Student in Kenntnis einer Erkrankung eine Prüfung beginnt, so übernimmt er nach der Rechtsprechung das damit verbundene Risiko und kann einen Fehlversuch nicht dadurch vermeiden, dass er sich auf die ihm im Vorhinein bekannte Erkrankung beruft.

Falls durch das Prüfungssekretariat weitere Prüfungen festgestellt erden, die in den o.g. Zeitraum fallen, werden auch diese durch das zuständige Prüfungssekretariat mit diesem Attest abgemeldet.

Hier finden Sie das Formular für den Nachweis krankheitsbedingter Prüfungsunfähigkeit (Ärztliches Attest)