Projekte

Nachfolgend finden Sie einige beispielhafte Projekte.

Richtlinie Stahlbau

Insgesamt hat der Eurocode 3 mit seinen Teilen für den Stahlbau ein Gesamtvolumen von etwa 1.700 Seiten. Zusätzlich werden für die Bemessung noch mindestens die Teile für Lastannahmen und i.d.R. die Teile für die Bemessung von Gründungsbauteilen erforderlich. Dieser Regelungsumfang ist in der täglichen Anwendung kaum zu überblicken und zu händeln. Außerdem führen die unzureichende Übersichtlichkeit und Konsistenz zu mangelhafter Anwenderfreundlichkeit.

Ziel des Projektes ist es, zusammen mit dem Institut für Stahlbau und Leichtmetallbau der RWTH Aachen von Prof. Dr.-Ing. Markus Feldmann eine auf die wesentlichen erforderlichen Bemessungsregeln für die Berechnung von üblichen Stahlhochbauten komprimierte Richtlinie für die tägliche Anwendung zu erarbeiten. Dabei soll eine wirtschaftliche und übersichtliche Bemessung im Vordergrund stehen.

Das Hauptaugenmerk für die Inhalte der Richtlinie liegt dabei in der Überarbeitung von Eurocode 3 Teil 1-1 für die allgemeinen Bemessungsregeln des Hochbaus und Teil 1-8 für Verbindungen, da diese die für übliche Hochbauten wesentlichen Normenteile darstellen. Des Weiteren ist teilweise Teil 1-2 für den Brandschutz, Teil 1-5 für beulgefährdete Querschnitte sowie anteilig Teil 1-9 und Teil 3-6 für die Bemessung von Kranbahnträgern von Bedeutung.

Auftraggeber:
Ingenieurkammer-Bau NRW,
Zollhof 2, 40221 Düsseldorf;
bauforumstahl e. V.,
Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf;
Landesvereinigung der Prüfingenieure für Baustatik NRW e.V., Hohenstaufenring 48-54, 50674 Köln

Projektzeitraum:
01.01.2017 – 30.09.2017

Projektpartner:
RWTH Aachen, Institut für Stahlbau und Leichtmetallbau, Prof. Dr.-Ing. Markus Feldmann,

Mies-van-der-Rohe-Str. 1, 52074 Aachen

 

Nachhaltige Standardbrücken in Holzbauweise

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

In den letzten Jahren wurden häufig Rad- und Gehwegbrücken aus Holz durch vorgefertigte Konstruktionen aus Stahl oder Aluminium ersetzt. In einigen Fällen handelt es ich um Brücken aus den 1980er und 1990er Jahren, die aufgrund eines mangelhaften konstruktiven Holzschutzes oder vernachlässigter Wartung die ursprünglich geplante Lebensdauer nicht erreicht haben. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, Standardbrückentypen in Holzbauweise zu entwickeln, die eine lange Lebensdauer aufweisen, wirtschaftlich zu produzieren und mit geringen Kosten zu unterhalten sind. Erreicht wird das Ziel durch den Einsatz neuer Materialien, durch die Entwicklung neuartiger Verbindungen sowie durch innovative Lösungen für den konstruktiven Holzschutz.

Zu Beginn des Forschungsprojektes werden im Rahmen einer Bestandsanalyse möglichst viele bestehende Holzbrücken in NRW untersucht. Hierzu werden vorhandene Dokumentationen von den Bauherren angefordert und ausgewertet. Außerdem werden Brücken vor Ort begutachtet. Die erfassten Daten werden statistisch aufbereitet und analysiert, sodass Stärken und Schwächen bestehender Konstruktionen katalogisiert werden können.

 

 

Projektleitung:

Prof. Dr.-Ing. Thomas Uibel
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Moorkamp

Mitarbeitende:
Christian Bedbur M.Eng.
Jonas Thull M.Eng.

Förderlinie:
EFRE EnergieUmweltwirtschaft.NRW

Projektzeitraum:
15.11.2016 – 14.11.2019

Projektpartner:
Ingenieurbüro Miebach,
Haus Sülz 7, 53797 Lohmar;
A.Conrads Ingenieurbüro und Holzbaubetrieb e.K.,
Industriestraße 14, 52224 Stolberg;
Landesbetrieb Wald & Holz NRW, Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde,
Römerplatz 12, 53947 Nettersheim;

Stadt Mechernich,
Bergstraße 1, 53894 Mechernich

LoCaL - Low Carbon Lifecycle

Das gemeinsame Forschungsprojekt der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG und der FH Aachen soll herausstellen, welche Potenziale der Umgang mit Bestandsgebäuden für den zukünftigen Fertighaus-Wohnungsbau bietet.

Dazu werden anhand von drei Bauprojekten die baulichen Maßnahmen Energetische Sanierung (LowTec), Energetische Modernisierung (High-Tec), sowie Abbruch und Neubau durchgeführt, untersucht und einander gegenübergestellt.

Ein interdisziplinäres Team der Fachhochschule Aachen aus Architekten, Bauingenieuren, Elektro- und Energietechnikern wird das Forschungsvorhaben im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der DFH AG bearbeiten.

Aus einem interaktiven Planungsprozess, aus der intensiven Begleitung der drei Bauprojekte während der Bau- und Nutzungsphasen, sowie aus der Entwicklung und direkten Anwendung eines innovativen Außenwandsystems sollen breit gefächerte Forschungsergebnisse generiert werden, auf deren Grundlage die FH Aachen eine Handlungsempfehlung für die ökologische und ökonomisch effiziente Umsetzung von zukunftsfähigen Hauskonzepten im Gebäudebestand erstellt.

Teilprojektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Thomas Uibel
Prof. Dr.-Ing. Leif Arne Peterson
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Moorkamp
Prof. Dr.-Ing. Bernd Döring

Mitarbeitende:
Markus Duffner
Matthias Krupinski
Elif Yilmaz

Auftraggeber und Projektpartner:
DFH Holding AG,
Argenthaler Straße 7, 55469 Simmern

Projektlaufzeit:
01.04.2015 – 31.3.2018

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