Schmuckgrafik

Erasmus+ Lehraufenthalt (STA)

Erasmus+ bietet Lehrkräften der FH Aachen die Chance, für einen kurzen Zeitraum an einer Partnerhochschule im europäischen Ausland zu unterrichten.

Auf dieser Seite haben wir Ihnen die Informationen zum Programm Erasmus+ zusammengestellt.

Regelungen für die Erasmus+ Teaching Staff Mobility ab dem Hochschuljahr 2019/2020

Voraussetzungen

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) besitzen. Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.

Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen. Auch Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden.

Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule (ausgenommen Incoming-Mobilität, s. u.) und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.

Zu Lehrzwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE gefördert (Outgoing-Mobilität) werden.

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten); das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche.

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:

  • Professorinnen/Professoren und Dozentinnen/Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Dozentinnen/Dozenten ohne Dotierung
  • Lehrbeauftrage mit Werkverträgen
  • Emeritierte Professorinnen/Professoren und pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
  • Unternehmenspersonal

Für FH-Angehörige gilt:

Die Förderleistung beginnt mit dem ersten Tag, der laut Vereinbarung der erste mit Anwesenheitspflicht an der Gasthochschule ist und von der Gasthochschule bestätigt wird. Tage, die nur der An- oder Abreise dienen, fallen somit nicht in den zu fördernden Zeitraum. 

 

 

Beantragung | Dokumente

Folgende Dokumente sind zur Beantragung bzw. Förderung des Erasmus+ Lehraufenthaltes einzureichen:

1. zur Beantragung:

2. vor Abreise:

3. nach Durchführung des Erasmus+ Lehraufenthaltes:

  • Bestätigung der Gasthochschule über die durchgeführte Lehre (Original)
  • Bericht über den Lehraufenthalt: Sie erhalten nach Rückkehr per E-Mail eine Aufforderung, einen elektronischen Bericht im  "Mobility Tool +" der Europäischen Kommission abzugeben. Hierzu haben Sie 30 Tage Zeit.

Mobilitätszuschuss

Generell gilt, dass eine parallele Förderung gleichartiger Kosten durch andere EU-Programme ausgeschlossen ist. Die Mobilitätszuschüsse werden nicht mehr nach dem Bundesreisekostengesetz berechnet, sondern nach von der EU vorgegebenen Stückkosten für Fahrt und Aufenthalt. Mögliche Überschüsse verbleiben beim Zuwendungsempfänger und sind gegebenenfalls steuerpflichtig.

Sie erhalten eine Reisekostenpauschale und eine Aufenthaltspauschale pro Tag.

Von der FH Aachen wird i. d. Regel eine Aufenthaltsdauer zwischen 2 und 5 Tagen gefördert.

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

Im Projektjahr 2019/2020 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Gruppe 1: 180 Euro am Tag
Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

Gruppe 2: 160 Euro am Tag
Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

Gruppe 3: 140 Euro am Tag
Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische  Republik, Türkei, Ungarn

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

100 km bis 499 km: 180 Euro 
500 km bis 1.999 km: 275 Euro 
2.000 km bis 2.999 km: 360 Euro 
3.000 km bis 3.999 km: 530 Euro 
4.000 km bis 7.999 km: 820 Euro 
8.000 km und mehr: 1.500 Euro 

Wichtig: Sie müssen die von uns errechneten Pauschalen in voller Höhe annehmen. Übersteigt die Pauschale Ihre Kosten, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrem Auslandsaufenthalt entstanden sind, müssen Sie die Differenz privatrechtlich versteuern.

Deckt der errechnete Betrag Ihre Kosten nicht, stellen Sie bitte einen Antrag auf Erstattung der Differenz in Ihrem Fachbereich. 

Sonderförderung

Im Rahmen des Erasmus+ können Sonderfördermittel gezahlt werden. Dies betrifft bezogen auf das STA-Mobilitätsprogramm Alleinerziehende, Teilnehmerinnen/Teilnehmer mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 und generell Personen mit besonderen Bedürfnissen.

Versicherung

Da der Stipendiengeber nicht für Schäden haftet, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigungen von Sachen im Zusammenhang mit dem ERASMUS-Auslandsaufenthalt entstehen, empfiehlt es sich generell, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes folgende Versicherungen abzuschließen:

  • Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport aus dem Ausland (auch im Todesfall)
  • Unfallversicherung mit Auslandsschutz
  • Haftpflichtversicherung mit Auslandsschutz

Ansprechpartnerin

Julia von Schwartz M.A.
Bayernallee 11
52066 Aachen
Raum 01002
von-schwartz(at)fh-aachen.de
T: +49.241.6009 51342
F: +49.241.6009 52829
x