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Erasmus+ Studienförderung

Auf dieser Seite haben wir Ihnen die Informationen zum Programm Erasmus+ Studienförderung  zusammengestellt.

 

 

Regelungen für die Erasmus+ Studienförderung ab dem Hochschuljahr 2019/2020 (Programmländer)

Erasmus+ Neuerungen seit dem Projektjahr 2019

  • Die finanzielle Förderung im Förderjahr 2019/2020 beträgt derzeit aus Budgetgründen maximal 4 Monate bei einem Aufenthalt von 1 Semester bzw. maximal 8 Monate bei einem Aufenthalt von 2 Semestern. Bleiben Sie länger als 4 bzw. 8 Monate gelten alle weitere Tage als Zero Grant-Tage ohne finanzielle Förderung. ACHTUNG: ein Monat wird auf 30 Tage abgerundet. 
  • Mehrfachförderung möglich in Studium und Praktikum: Jeweils bis zu 12 Monaten in Bachelor und Master
  • Mobilitäten in die bzw. aus der Schweiz sind grundsätzlich möglich, jedoch muss die Stipendienvergabe mit den entsprechenden Schweizer Hochschulen geklärt werden.
  • Studienaufenthalte in Großbritannien können vorerst bis zum 31.10.2019 weiterhin gefördert werden..
  • Für Studierende mit Behinderung (Grad der Behinderung mindestens 30) besteht die Möglichkeit, Sonderförderung zu beantragen.
  • Studierenden mit Kind können ebenfalls zusätzliche Mittel gewährt werden.
  • Erasmus+ Förderung: 300 € auf BAföG anrechnungsfrei.
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.

Vorteile eines Studiums im Ausland

  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen Outgoing

Wer wird gefördert?

  • Bewerben können sich Studierende aller Studienrichtungen ab dem 3. Semester, die einen festen Wohnsitz in Deutschland haben und für einen Studiengang mit Abschluss an der FH Aachen eingeschrieben sind. 
  • Mindeststudiendauer an der Gasthochschule: 3 Monate (= 90 Tage).
  • Verfügbares ERASMUS+ Mobilitätskontingent (max. 12 Monate je Studienlevel).
  • Studierende können je Studienzyklus insgesamt zwölf Monate über Erasmus gefördert werden, wobei Erasmus Auslandsstudienaufenthalte und Erasmus Auslandspraktika zusammengerechnet werden. Hierbei kann das Zielland variieren. Sie können während eines Bachelor-Studiums also zum Beispiel 5 Monate an einer Hochschule in Frankreich und 5 Monate an einer Hochschule in Polen studieren und noch 2 Monate ein über Erasmus+ gefördertes Praktikum in Schweden absolvieren.
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die FH Aachen eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (Inter-Institutional Agreement) abgeschlossen hat.
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE).
  • BAföG-berechtigte Studierende können für ihren Auslandsaufenthalt mit ERASMUS+ auch BAföG in Anspruch nehmen. Mit der BAföG-Regelung seit 2011 bleiben (EU-)Zuschüsse bis maximal 300 Euro pro Monat anrechnungsfrei. Das bedeutet, dass nur der Betrag, der über 300 Euro liegt, auf das BAföG angerechnet wird. Gegebenenfalls kann das zuständige BAföG-Amt Auskunft darüber erteilen, ob und in welcher Höhe das BAföG reduziert wird.

Welche Auslandsstudienaufenthalte werden gefördert?

Erasmus+ fördert Auslandsstudienaufenthalte ab drei Monaten Dauer (90 Tagen) bis zu zwölf Monaten.

Auswahlkriterien

Zu den Auswahlkriterien zählen:

  • formale Kriterien wie Einhaltung der Fristen, Vollständigkeit und Qualität der Bewerbungsunterlagen, Förderberechtigung gemäß Richtlinien, Sprachkenntnisse etc.
  • akademische Leistung, insbesondere Note, Studienfortschritt, vorangegangenes Studium
  • Qualität des Vorhabens, insbesondere Sinnhaftigkeit und Nutzen für das Studium bzw. den Berufswunsch
  • individuelle Merkmale wie z.B. Persönlichkeitsbild, Werdegang, politische, soziale, kulturelle oder gesellschaftliche Interessen und entsprechendes Engagement

Zielländer nach Ländergruppen und Förderhöhe

Fördersätze Studierendenmobilität (SM)

Die Förderraten wurden erstmals national, d.h. für alle deutschen Hochschulen, festgelegt. Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). 

  • Gruppe 1 (monatlich 450 Euro,): Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Großbritannien.
  • Gruppe 2 (monatlich 390 Euro,): Belgien, Frankreich, Italien, Griechenland, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 330 Euro,): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Republik Nordmazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

Für Studierende der FH Aachen gilt:

Die Förderung wird für einen Studienaufenthalt von einem Semester auf maximal 4 Monate und bei einem Studienaufenthalt von zwei Semestern auf maximal 8 Monate begrenzt.

Die erste Rate in Höhe von 70% Ihres Zuschusses, erhalten Sie bei Antritt des Studiums. Die restlichen 30% erhalten Sie nach Abschluss des Studiums und Eingang der erforderlichen Nachweise und Berichte.

Ein Monat entspricht 30 Tagen. Die Aufenthaltsdauer wird nicht gerundet.

Beantragung | Dokumente Outgoings

Die Bewerbung für ein Studium an einer europäischen Partnerhochschule erfolgt online.

Der Link zur Online-Bewerbung wird Ihnen vom Akademischen Auslandsamt an Ihre Alumni-Adresse gesendet.

1. Bewerbungsunterlagen:

Folgende Dokumente sind zur Beantragung bzw. Förderung des Erasmus+ Studiums hochzuladen:

Alle Unterlagen finden Sie im Downloadbereich des Akademischen Auslandsamts.

Die englischsprachige Übersetzung Ihres Notenspiegels, „Transcript of Records“, wird Ihnen in den meisten Fällen direkt beim Prüfungsamt ausgedruckt. Falls dies nicht möglich ist, müssen Sie die Fächer selbst ins Englische übersetzen. Anschließend lassen Sie die Übersetzungen bitte vom Prüfungsamt Ihres Fachbereichs abstempeln und unterschreiben.

Die Bewerbungstermine sind:

  • für das Wintersemester der 30. März 
  • für das Sommersemester der 30. September

2. Während des Studiums an der Partnerhochschule:

  • Sollte das Studium verlängert werden, muss die Verlängerung mindestens 1 Monat vor Ende des laufenden Aufenthalts beantragt werden.

3. Nach dem Studium an der Partnerhochschule:

  • Nach Ihrem Aufenthalt werden Sie eine E-Mail der EU mit der Aufforderung zur Erstellung eines elektronischen Abschlussberichts erhalten. Folgen Sie bitte dem enthaltenen Link und erstellen Sie Ihren Erfahrungsbericht online.
  • Der Abschnitt des Learning Agreements -after mobility ist durch die Gasthochschule spätestens 5 Wochen nach Ende des Studienaufenthalts auszufüllen und an die Heimathochschule zu schicken.

Sollten der Abschlussbericht und die zugehörigen Unterlagen nicht fristgerecht eingereicht werden, muss die Erasmus+ Förderung zurückgefordert werden.

Verpflichtende Sprachtests OLS

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die Sprachen (BG, CS, DA, DE, ET, EL, EN, ES, FR, HR, GA, IT, LV, LT, HU, MT, NL, PL, PT, RO, SK, SL, FI & SV) zur Verfügung gestellt. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in Inter-Institutional Agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Sonderförderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale (nur SMS)

Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen. Dies gilt nicht für SMP-Geförderte.

Versicherung

Da der Stipendiengeber nicht für Schäden haftet, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigungen von Sachen im Zusammenhang mit dem ERASMUS-Auslandsaufenthalt entstehen, empfiehlt es sich generell, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes folgende Versicherungen abzuschließen:

  • Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport aus dem Ausland (auch im Todesfall)
  • Unfallversicherung mit Auslandsschutz
  • Haftpflichtversicherung mit Auslandsschutz

Ansprechpartnerin

Linda Weller
Bayernallee 11
52066 Aachen
Raum 01002
weller(at)fh-aachen.de
T: +49.241.6009 52839
F: +49.241.6009 52829
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