Hilfe zur Suche

 

Auch wenn es banal klingt: Informationen - sprich Adressen - sind die wichtigste Grundvoraussetzung, um an einen Job im Ausland zu kommen. Die Frage ist nur, wie komme ich an die Informationen und wer hilft mir bei der Suche? 

Eigenengagement, Fantasie und Durchhaltevermögen sind vonnöten! Die erforderlichen Informationen sind vorhanden, nur leider sind sie nicht fertig aufbereitet und in einem Paket zusammengeschnürt.

Ein sehr umfassender Überblick "Wege ins Auslandspraktikum" wird als Gemeinschaftswerk von DAAD, IAESTE, IJAB, EURODESK, GiZ und ZAV herausgegeben.

Das Akademische Auslandsamt

Das Akademische Auslandsamt der FH Aachen (AAA) kann zwar keine Praktikumsplätze vermitteln, aber hier gibt es Infoblätter mit nützlichen Internetadressen, zum Beispiel zu Förderprogrammen, Länderinformationen oder Bewerbungstipps. Das AAA leitet internationale Praktikumangebote an die Fachbereiche zum Aushang weiter oder veröffentlicht sie auf seiner eigenen Praktikums-Angebotsseite.

Der eigene Fachbereich

Viele Fachbereiche verfügen über eigene Stellenpools, viele Professoren über eigene Kontakte im Rahmen von Projekten. Man kann sich bei seinen Professoren, beim Beauftragten für Praxissemester und beim Auslandsbeauftragten des Fachbereichs erkundigen, ob es Möglichkeiten gibt.

Die diplomatische Vertretung des Ziellandes

Die meisten diplomatischen Vertretungen (Botschaften etc.) verfügen über Wirtschaftsabteilungen und Abteilungen für Bildung und Ausbildung. Sie geben mitunter Firmenadressen heraus oder zumindest die Adressen entsprechender Wirtschaftsverbände im Zielland. Zum Teil haben sie auch öffentlich zugängliche Bibliotheken, in denen man Firmenverzeichnisse und Zeitschriften des Ziellandes einsehen kann. Einige Botschaften haben auch eigene Stipendienprogramme. Die ausländischen Vertretungen in der Bundesrepublik Deutschland findet man auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Die deutsche Botschaft

Manchmal kann auch die deutsche Botschaft oder ein Konsulat im Zielland weiterhelfen. Viele geben Listen mit Organisationen oder Wirtschaftsverbänden heraus, an die man sich wenden kann. Die Adressen findet man ebenfalls auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Organisationen, die einen Praktikumsplatz vermitteln

Nicht-kommerzielle Organisationen, die einen Praktikumsplatz vermitteln, gibt es leider nur wenige. Studierende, die ein Praktikum in Ostasien suchen, können sich bei KOPRA (https://www.kopra.org/) nach einer geeigneten Stelle umschauen. Für Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften kommt im Wesentlichen die beiden Programme RISE (https://www.daad.de/rise/de/rise-weltweit/) und IAESTE in Frage, für Studierende  in den Bereichen Management, IT, Soziales oder im Bildungsbereich die Studierendenorganisation AIESEC. Für RISE und IAESTE ist das AAA der FH Aachen der richtige Ansprechpartner. AIESEC-Interessierte wenden sich an AIESEC-Aachen.

Für kommerzielle Organisationen bietet der DAAD Qualitätskriterien für kommerzielle Praktikumsvermittler.

Die Industrie- und Handelskammern

Eine gute Empfehlung sind auch die Industrie- und Handelskammern (IHK), da es zu ihren Aufgaben gehört, über ihre Mitgliedsfirmen zu informieren. Alle IHKs in Deutschland sind im Dachverband DIHT (Deutscher Industrie- und Handelstag) zusammengeschlossen. Zum einen kann man bei der IHK des eigenen Wohnortes eine Firmenselektion in Auftrag geben, z.B. nach den Kriterien Niederlassungen oder Geschäftskontakte im Zielland. Diese Listen sind zwar in der Regel kostenpflichtig aber nicht unerschwinglich. 

 

Auslandshandelskammern (AHK) sind IHKs, die gemeinsam von Deutschland (DIHT) und dem jeweiligen Partnerland betrieben werden. Die meisten AHKs geben Mitgliederverzeichnisse heraus, aus denen man sich die Adressen von deutschen Firmen in dem jeweiligen Land heraussuchen kann. Aber auch einheimische Mitglieder, die ein Interesse an Geschäftsbeziehungen zu Deutschland haben, sind dort verzeichnet. Zudem bieten viele AHKs auch die Vermittlung von Praktikumsplätzen an, häufig gegen eine geringe Gebühr, die zumeist nur im Erfolgsfall zu entrichten ist. Viele AHKs geben Mitgliederzeitschriften heraus, die z.T. auch Stellenanzeigen enthalten. Hier könnte man ein Inserat schalten. Manchmal kann man auch Informationen bekommen, welche deutschen Firmen ein Engagement im Zielland planen und sich dann mit diesen Firmen in Verbindung setzen. Viele dieser AHKs haben auch Zweigstellen in Deutschland (z.B. die Deutsch-Indische Handelskammer in Düsseldorf).

 

Weiter kommen die IHKs des Ziellandes und Zielortes in Frage ("Chambers of Industry and Commerce"). Die Adressen der nationalen IHKs oder des jeweiligen Dachverbandes erhält man meist über die Wirtschaftsabteilungen der Botschaft des Ziellandes oder über die Ableger der ausländischen Handelskammern in Deutschland. Wer die Möglichkeit eines Vorabbesuches im Zielland hat, kann, soweit vorhanden, die hausinterne Bibliothek nutzen, um Firmenverzeichnisse und Zielland-Zeitungen einzusehen. Einige Chambers bieten sogar eine z.T. kostenlose Danenbankabfrage an.

Die berufsständigen Verbände

Die berufsständigen Verbände, wie zum Beispiel der VDE (Verband der Elektrotechnik), sind ebenfalls gut geeignet, um an Kontaktadressen im Ausland heranzukommen. Selbst wenn es einem nur gelingt, die Adresse des Partnerverbandes im Ausland zu bekommen, ist einem meist schon geholfen. Oft gibt es bei diesen Verbänden aber auch berufs- oder jobrelevante Informationen (Statistiken, Gehaltsreports, Stellenausschreibungen etc.) oder sogar einen Beratungsservice.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) koordiniert die meisten Aktivitäten der deutschen Industrie, darunter auch die im Ausland. Auch wenn dort keine konkreten Informationen über Praktikumsmöglichkeiten abzurufen sind, so gewinnt man doch einen Überblick darüber, wie die deutsche Industrie im Ausland repräsentiert und organisiert ist und welche Beratungsstellen es gibt. Außerdem kann man sich erkundigen, welche Organisationen bzw. Verbände ziellandorientierte Fach- oder Arbeitsgruppen unterhalten.

Die Europainformationen der Bundesagentur für Arbeit

In den Berufsberatungszentren (BIZ) vieler lokaler Arbeitsagenturen gibt es so genannte "Europa-Ecken" mit einer Fülle von Informationen über Bildungswesen, Berufspraktika, Arbeitswelt, Institutionen/Beratungsdienste sowie Berufs- und bildungsrelevante Einrichtungen in den Ländern der EU, des EWR und assoziierten Staaten. Sie sind in blauen Info-Mappen, so genannten Europa-Mappen, zusammengefasst. Sie haben eine einheitliche thematische Gliederung und bis zu 150 Seiten Umfang. Zudem beinhalten sie ein Lexikon bzw. Stichwortverzeichnis mit Übersetzungen und Erläuterungen feststehender Begriffe oder Abkürzungen. In den einführenden Kurzüberblicken werden Vergleiche zu den deutschen Verhältnissen gezogen. Auch gibt es dort die Broschüre "Europa kommt - gehen wir hin", die auf ca. 200 Seiten einen ausführlichen Überblick über Studium und Praktikum in Europa gibt und z.B. Adressen der nationalen Arbeitsämter und Praktikumsvermittlungsstellen enthält.

Europäische Beratungszentren der Bundesagentur für Arbeit

Jedes der bundesweit 24 Europäischen Berufsberatungszentren (EBZ) EBZ ist einem Partnerland der Europäischen Union (EU) bzw. des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) zugeordnet und kooperiert dort mit einer oder mehreren Beratungsstellen. Die Arbeitsagentur Aachen ist zum Beispiel auf Belgien spezialisiert. In den Ämtern, die als EBZ fungieren, werden in den BIZ auch fremdsprachige Informationsmaterialien angeboten - wie auch in größeren und grenznahen BIZ. Mit einigen Nachbarländern wurde in Kooperation und in Abstimmung mit den Landesarbeitsämtern und den EBZ ein regelmäßiger Austausch von Print- und zum Teil auch von elektronischen Medien vereinbart, die über den EURO PC genutzt werden. 

 

Die EBZ betreiben allerdings keine Arbeits- oder Praktikumsvermittlung. Wer sich für Stellenangebote einzelner EU/EWR-Länder interessiert, der kann sich an die Arbeitsvermittlung seiner örtlichen Arbeitsagentur wenden bzw. sich direkt über sis - den Stellen-Informations-Service des Arbeitsamtes (unter "Wirtschaftsraum" und "Ausland") oder über die EURES-Stellendatenbank einen Überblick verschaffen (siehe weiter unten). Die gefundenen Firmenadressen könnte man für seine weitere Suche nutzen.

 

Jobs und Praktika im Ausland werden über die Abteilung für Internationale Arbeitsvermittlung der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) vermittelt, die hierzu auch diverse Informationsmaterialien veröffentlicht hat, z.B. die Broschüre "Praktika im Ausland", die im AAA ausliegt. Studenten, die sich selbst einen Job oder Praktikumsplatz beschafft haben, können u.U. in einigen Ländern durch die ZAV oder ihre Partnerstellen bei der Beantragung der Arbeitserlaubnis unterstützt werden. Besonders gilt dies für USA und Kanada sowie für Länder, mit denen ein Gastarbeiteraustausch vereinbart ist.

European Employment Services der Bundesagentur für Arbeit

Die europäische Arbeitsvermittlung ist in den European Employment Services (EURES) der Arbeitsagenturen zusammengefasst. Das EURES-Netz zielt darauf ab, die Mobilität von Arbeitnehmern in europäischen Ländern zu erleichtern. Zu den Partnern im Netz gehören die öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen. Über 500 EURES Berater im europäischen Raum informieren und beraten u.a. über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa, unterstützen Arbeitgeber bei der Rekrutierung von Arbeitskräften. Dem EURES Berater-Netz stehen zwei Datenbanken zur Verfügung: eine Datenbank mit Stellenangeboten in Europa und eine Datenbank mit allgemeinen Informationen über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den einzelnen Ländern. Damit bietet EURES jedem, der eine Beschäftigung in einem anderen Land aufnehmen möchte oder zumindest an diese Möglichkeit denkt, die Gelegenheit, sich zuvor in seinem Heimatland aktuelle Informationen zu beschaffen.

Wirtschaftsförderorganisationen

Deutsche Wirtschaftsförderorganisationen verfolgen das Ziel, deutschen Produkten und Firmen den Weg ins Ausland zu erleichtern. An die Wirtschaftsförderungsorganisationen kommt man über den DIHT, die IHKs oder den "Oeckl" (Taschenbuch des öffentlichen Lebens). Dort kann man sich erkundigen, wo es eine solche Organisation gibt, die deutsches Engagement im Zielland fördert. Häufig werden auch Mitgliederverzeichnisse herausgegeben, so dass man u.U. mit geeigneten Firmen direkt in Kontakt treten kann. Darüber kann man wieder einige Informationen über das bestehende Engagement im Zielland bekommen (z.B. Filialen, Joint-Ventures etc.).

Firmenzusammenschlüsse

Weiter gibt es Zusammenschlüsse von ausländischen Firmen in Deutschland, wie z.B. die Vereinigung Japanischer Unternehmen in Frankfurt, oder von deutschen Firmen im Ausland, wie z.B. die German Business Association (GBA) in Hongkong. Falls so ein Verband in Deutschland oder im Ausland existiert, sollte man das über die AHKs oder "Chambers " des Ziellandes herausbekommen können.

Niederlassungen deutscher Firmen

Niederlassungen deutscher Firmen im Ausland kann man über die Homepage der Firma, deren Pressestelle oder das Personalbüro der Muttergesellschaft in Erfahrung bringen.

Recruitment Agencies

Hier in Deutschland gibt es immer noch weitgehend das Monopol der Arbeitsagentur. In vielen Ländern, insbesondere Niederlande, Großbritannien, Irland und USA existiert jedoch ein gut funktionierender Markt privater Jobvermittler. Adressen sollten von den oben genannten Stellen zu bekommen oder in den Zeitungen des Ziellandes zu finden sein. Auch aus der FAZ kann man sich Adressen von Personalberatern heraussuchen, die Niederlassungen im Zielland haben. Wichtig zu wissen ist, dass Personalberater und Recruitment Agencies in der Regel von den Firmen beauftragt und auch von diesen bezahlt werden. Sollte man von Ihnen einen Betrag verlangen, wäre dies zumindest ungewöhnlich.

Deutsch-Ausländische Gesellschaften, Kulturvereine

Häufig können einem auch die Vereine zur Förderung der Beziehungen zwischen Deutschland und dem jeweiligen Zielland weiterhelfen. Diese Vereinigungen werden oft von Auswanderen, ehemaligen Auslandsmitarbeitern oder landeskundlich interessierten Personen gegründet und getragen. Viele geben eigene Newsletter heraus, in denen man inserieren oder Tipps bekommen kann. Teilweise geben sie auch Adressen von entsprechenden Organisationen im Zielland weiter, oder man könnte dort nachfragen, welche Zeitungen gute Stellenausschreibungen haben oder ob es deutsch- oder europäischsprachige Zeitungen gibt. Namen und Adressen solcher Vereine und Organisationen hat z.B. der "Oeckl" (Taschenbuch des öffentlichen Lebens) zusammengefasst. Der "Oeckl" dürfte in jeder öffentlichen Bibliothek oder Hochschulbibliothek einsehbar sein.

Tipps für die Praktikums- und Wohnungssuche in Frankreich

Messen

Auf Bonding-Messen kann man Beauftragte meist größerer Firmen für Hochschulkontakte treffen. Meistens können die Vertreter zumindest sagen, ob die Firma überhaupt Praktika im Ausland anbietet. Ein Besuch der einschlägigen Messen und Kongresse kann helfen, persönliche Kontakte zu knüpfen. Bereiten Sie solch ein Gespräch gut vor! Erläutern Sie Ihr Bestreben und Ihre Fähigkeiten präzise. Sammeln Sie Visitenkarten, an deren Inhaber Sie später Ihre Anschreiben adressieren können.

ASA-Programm von Engagement Global

Praktika in Projekten der Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern bietet auch das ASA Programm der Engagement Global.

Zeitungen und Zeitschriften

Falls das Zielland nicht zu exotisch ist, sollte man an größeren deutschen Bahnhöfen ohne größere Probleme Ziellandzeitschriften bekommen. Hier kann man sich einen Überblick verschaffen über freie Stellen (=> Firmenadressen!) und deren Bezahlung. Weiter gibt es Magazine über das Zielland, wie z.B. Japan aktuell, Japan Magazin oder andere, die aber meist nur in großen Buchhandlungen erhältlich sind. "The European" ist eine englischsprachige Wochenzeitung, die in ganz Europa vertrieben wird. Der "International Herald Tribune" ist eine der wenigen Tageszeitungen, die international erscheint. "The Economist" ist eine englischsprachige wöchentliche Wirtschaftszeitung. Auch in deutschen Wirtschaftsmagazinen (Handelsblatt, Wirtschaftswoche etc.) kann man Kontaktstellen im Ausland finden.

Bücher und Nachschlagewerke

Der "Oeckel" (Handbuch des öffentlichen Lebens) listet alle öffentlichen Vereinigungen, Organisationen, Verbände, staatlichen Stellen usw. in Deutschland auf. Er hat auch einen Länderteil mit deutschen Organisationen im Ausland; demnächst soll eine europäische Ausgabe herauskommen.

Das Auswärtige Amt gibt ein deutsch-britisches, deutsch-französisches und deutsch-amerikanisches Adressbuch heraus. Man kann sie bei der Literaturstelle bzw. Stelle für Öffentlichkeitsarbeit anrufen anfordern.

Das Bundesverwaltungsamt in Köln gibt die "Merkblätter für Auslandstätige" heraus, die so ziemlich alle Informationen enthalten, die man so braucht: Gehaltsdurchschnitt, Mieten, Steuern, Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Schulen, Ansprechpartner etc.

Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) informiert über die aktuelle Situation auf ausländischen Märkten. Als Servicestelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit unterstützt sie seit über 50 Jahren deutsche Unternehmen auf dem Weg ins Auslandsgeschäft. Die weltweit eingesetzten Korrespondenten liefern täglich Informationen über ausländische Märkte, Investitionen und Entwicklungsvorhaben und Geschäftswünsche ausländischer Unternehmen. Die bfai stellt u.a. auch Adressen von Auskunfts- und Kontaktstellen zur Verfügung. Neben einer eigenen Datenbank gibt sie annähernd 7.000 Publikationen heraus mit Informationen aus rund 200 Ländern.

Publikationen der FAZ: (Katalog anfordern!) Buchreihe "Im Ausland arbeiten", Allgemeiner Hochschulanzeiger, Schriftenreihen Nachbar Frankreich, Großbritannien, Go British, Erfolgreich arbeiten bei US Gesellschaften in Europa, Länderanalysen etc.

Publikationen des VDI: Kurt H. Setz, "Für ein paar Jahre ins Ausland (econ Verlag) sowie die "How to..." Books (Buchreihe, die sich um Jobsuche im Ausland dreht)

Firmenverzeichnisse (Business Directories) des Ziellandes: Gelbe Seiten (Yellow Pages), "Wer liefert was", Hoppenstedt . Diese Firmen- oder Branchenverzeichnisse kann man sich entweder aus dem Zielland beschaffen (z.B. über die Fernleihe der Hochschulbibliotheken) oder man kann in den Dokumentationszentren der Botschaften, Konsulate, Chambers oder Kulturorganisationen Einsicht nehmen. Im Grenzland findet man sie auch bei den IHKs oder bei den EBZ (siehe weiter oben). Neben Firmenadressen findet man hier häufig auch die Wirtschafts-, Kultur-, Freundschaftsorganisationen und berufsständigen Vereinigungen. Die "Yellow Pages" aus dem Ausland kann man beim Fernmeldeamt Giessen - Austauschstelle für ATB (Werda), Zur Kaute 7c, 35041 Marburg, Tel. 06421-81054 beziehen und kosten ca. 20 EUR. Die Adressen zur Bestellung von Business Directories sollte man von der Wirtschaftsabteilung der Botschaft/des Konsulates oder den Chambers bekommen können. Die meisten Verzeichnisse gibt es inzwischen auch auf CD-ROM, die bei vielen Hochschulbibliotheken im Bestand sind. Die Kulturinstitute und ziellandbezogenen Organisationen unterhalten häufig eigene Präsenzbibliotheken, wie z.B. Amerikahäuser, British Council, Japan Foundation etc.

x