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Überweisungen

Bankverbindung

Unsere Bankverbindung für Überweisungen von Gebühren wegen Leihfristüberschreitung, Buchersatz, Verwaltungsgebühr und Kosten für Ausdrucke ab einem Gesamtbetrag von 5 Euro: 

Empfänger: FH Aachen
IBAN: DE11 3905 0000 1070 8591 43 
BIC: AACSDE 33 

1. Zeile Verwendungszweck: #Benutzernummer# 
2. Zeile Verwendungszweck: #Vorname# #Nachname#

Zu viel gezahlte Kleinbeträge werden nicht erstattet. Gutschriften auf Ihr Bibliothekskonto sind ebenfalls nicht vorgesehen. 

Umfrage 2017

Umfrage 2017

Wir haben in der Zeit vom 24.04. bis 05.05.2017 Studierende und Beschäftigte der FH Aachen befragt und sie gebeten, unsere Dienste zu bewerten. Die Umfrage wurde elektronisch über ILIAS durchgeführt. Insgesamt haben sich 1227 Studierende an der Bewertung beteiligt. Bei den Beschäftigten haben sich 210 Personen (77 Professorinnen/Professoren, 92 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter, 17 Lehrbeauftragte und 24 ohne Angabe) beteiligt. 

Sie haben uns mit einer Durchschnittsnote von 1,99 (Vergleich Umfrage 2015: 2,09) bewertet. Von den Beschäftigten erhielten wir die Gesamtnote 1,45 (Vergleich Umfrage 2015: 1,76). 

Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen, die Kritik und die gute Bewertung in allen Bereichsbibliotheken. 


Sehr gut haben Sie uns bei der Beratungskompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bei der Serviceorientierung bewertet. Wir sind sehr stolz darauf und sehen uns bestätigt in unserer Arbeit.

Nichtsdestotrotz waren auch etliche kritische Stimmen dabei. Besonders kritisch haben Sie uns bei der Anzahl und Ausstattung der Arbeitsplätze, bei der mangelnden Ruhe in den Lesesälen, der schlechten Klimatisierung sowie bei den PC-Arbeitsplätzen bewertet.  
Die fehlenden Arbeitsplätze und die Problematik um die Ruhe in den Lesesälen war uns bewusst. An der Raumsituation können wir kurzfristig nicht viel tun. Im Bereich Eupener Str. wird ein Anbau mit 150 weiteren Arbeitsplätzen geplant.

Die mangelnde Arbeitsruhe wurde in allen Bereichsbibliotheken schlecht bewertet und heftig kritisiert.
Wir möchten, dass Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre vorfinden. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf andere Nutzerinnen und Nutzer in allen Bibliotheksräumen. Bitte verhalten Sie sich ruhig und telefonieren Sie nicht innerhalb der Lern- und Arbeitsräume. Schalten Sie Ihr Mobiltelefon bitte lautlos. Wir werden in allen Bereichsbibliotheken verstärkt auf die Einhaltung der Arbeitsruhe achten. Dazu gehört auch, dass wir bei Bedarf von unserem Hausrecht Gebrauch machen werden. Unser Bibliotheks- und Wachpersonal ist aufgefordert, Personen, die sich nicht angemessen verhalten, von der Benutzung der Bibliotheksräume auszuschließen.

Überraschend ist die relativ schlechte Bewertung der PC-Arbeitsplätze. Wir werden in diesem Bereich nachbessern und PCs der älteren Generation austauschen. Wenn Sie möchten, können Sie sich an den Ausleihtheken Reinigungstücher für die Tastaturen und Mäuse abholen. 

Bereits während der Umfrage haben wir bei den Druckstationen nachgebessert. Die PDF-Upload-Funktion wurde vereinfacht.

Die Homepage wurde schlecht bewertet. Der Web-Auftritt der FH wird (hoffentlich in absehbarer Zeit) überarbeitet. Wir erhoffen uns davon eine deutliche Verbesserung der Usability.

Die zahlreichen Anregungen hinsichtlich fehlender Bestände, werden von den Kolleginnen und Kollegen in den Bereichsbibliotheken bearbeit. Wir haben jeden Kommentar gelesen und werden Ihren Anregungen und Ihrer Kritik nachgehen.

Die Umfrage-Ergebnisse:


Studierendenbefragung: Gesamtauswertung  Ihre Kommentare [61 S. PDF]
Auswertung nach Bereichsbibliotheken Bayernallee | Boxgraben | Eupener Str. | Jülich


Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Professorinnen und Professoren sowie der Lehrbeauftragten: Gesamtauswertung Ihre Kommentare [14 S. PDF]

Auswertung nach Bereichsbibliotheken: Bayernallee | Boxgraben | Eupener Str. | Jülich 


Umfrage 2015

Umfrage 2015

Es haben sich 1175 Studierende an der Umfrage beteiligt. 
Bei den Beschäftigten haben sich 262 Personen (59 Professorinnen/Professoren, 130 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter, 23 Lehrbeauftragte und 50 ohne Angabe) beteiligt. 

Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen, die Kritik und die gute Bewertung in allen Bereichsbibliotheken.

Sie haben uns mit einer Durchschnittsnote von 2,09 bewertet. Von den Beschäftigten erhielten wir die Gesamtnote 1,76. 

Besondere kritisch haben Sie uns bei der Anzahl der Arbeitsplätze, bei der mangelnden Ruhe in den Lesesälen und bei den Druckstationen bewertet. 
Wir haben an einzelnen Punkten bereits gehandelt z.B. in der Eupener Str. neue Arbeitsplätze geschaffen und weitere Drucker angeschafft. Weitere Punkte werden abgearbeitet.
Die gute Nachricht hat sich bestimmt schon verbreitet: In der Eupener Str. planen wir einen Anbau mit rund 150 neuen Arbeitsplätzen!

In der vorlesungsfreien Zeit werden die Prüfziffern in den Signaturen entfernt. Die unterschiedliche Anzeige im Katalog PLUS und in den Regalen entfällt künftig.

Sehr gut haben Sie uns bei der Beratungskompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bei der Serviceorientierung bewertet. Das freut uns und wir nehmen es als Ansporn gemäß unserem Motto: 
Ihre Literatur ist unsere Aufgabe

Die Umfrage-Ergebnisse:

Studierendenbefragung
Auswertung   Diagramme   Kommentare

Auswertung nach Bereichsbibliotheken: 
Bayernallee     Auswertung Diagramme 
Boxgraben       Auswertung Diagramme
Eupener Str.   Auswertung Diagramme
Jülich              Auswertung Diagramme

 

Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Professorinnen und Professoren sowie der Lehrbeauftragten
Auswertung   Diagramme 

Auswertung nach Bereichsbibliotheken
Bayernallee     Auswertung Diagramme 
Boxgraben       Auswertung Diagramme
Eupener Str.   Auswertung Diagramme
Jülich              Auswertung Diagramme

Umfrage 2013

Umfrage 2013

Auswertung der Online-Befragungen der Studierenden und Beschäftigten

Im April 2013 haben wir Sie wieder gebeten, unsere Dienstleistungen zu bewerten. Die Benutzerinnen und Benutzer aller Bereichsbibliotheken haben das überwiegend positiv gesehen. In den meisten Bereichen konnten die sehr guten Umfragewerte der vergangenen Jahre bestätigt werden. Die Beteiligung war gegenüber den Befragungen der Vorjahre etwas rückläufig.

1210 Studierende und 196 Beschäftigte haben sich an den Umfragen beteiligt. Insgesamt haben uns die Studierenden mit einer Durchschnittsnote von 2,11  bewertet (2011: 2,09). Die Beschäftigten bewerteten ihre Bibliotheken mit einer 1,54 (2011: 1,84)
Vielen Dank für Ihre tollen Bewertungen, Ihre Anmerkungen und Ihre Kritik!

Die Umfrage 2013 wurde mit der eLearning-Plattform ILIAS der FH Aachen durchgeführt. An den Umfragen konnten sich alle Benutzerinnen und Benutzer der Hochschulbibliothek vom 08.04. bis 19.04.2013 beteiligen. 

Traumnoten: 
Besonders gut bewerteten Sie die Online-Verlängerung, die Sauberkeit sowie Beratungskompetenz und Serviceorientierung. Erfreulich, dass auch das Angebot an Büchern Zufriedenheitswerte bis 90 % erreicht hat. 

Hauptkritikpunkte: Platzmangel und Lärm 

Je nach Bereichsbibliothek waren die räumlichen Bedingungen und die Ausstattung, teilweise aber auch die mangelnde Ruhe in den Lesesälen Anlaß zur Kritik. Insbesondere in den Klausurvorbereitungszeiten fehlt es an geeigneten Lernräumen. Besonders deutlich wurde diese Kritik in Jülich geäußert - trotz zusätzlicher Leseplätze im frisch bezogenen Anbau. Aber auch die Studierenden in den anderen Gebäuden klagten über mangelnden Lernraum.

Viel Kritik wurde an den technischen Ausstattungen geäußert. Angefangen bei zu langsamen PCs, über Probleme bei Druckern, Kopierern und Scannern. Fehlende Schließfächer waren nun eher ein Problem im Gebäude Bayernallee.

Verbessert:
Entgegen der Umfrage von 2009 wurden jetzt auch die Öffnungszeiten überwiegend positiv bewertet. Die Umfragewerte lagen im Durchschnitt bei einer Zufriedenheit von über 80 %.  

Maßnahmen: 
Wir haben Ihre Kritik zum Anlass genommen und bereits einige Dinge geändert:

  • Startprozedur der Bibliotheks-PCs deutlich schneller
  • PCs erneuert
  • neue Drucker für die Druckstation in Jülich
  • Leihfristkalender für Smartphones
    Leihfristen der Medien können in persönlichen Kalender eingetragen werden und aktualisieren sich. Damit kann man sich individuell an das Ende der Leihfrist erinnern lassen.
  • Übersichtlichere Gestaltung der Mahnschreiben 
  • diverse Anschaffungen (vielen Dank für die Hinweise ... wir haben auch ein Anschaffungsformular, das jederzeit bedient werden kann)

Einige Maßnahmen sind in Vorbereitung:

  • Zusätzliche Leseplätze in Jülich
    Wir haben die Zeitschriftenbände in einem Magazin in Aachen untergebracht und werden Teile der Diplomarbeiten aussondern. Dadurch entstehen voraussichtlich weitere 33 Leseplätze im Anbau.
  • Lärmschutz-Maßnahmen Bibliothek Jülich
    Im Technikbereich (Kopierer, Druckstation, Scanner) werden Lärmschutzelemente eingebaut, die den Lärmpegel deutlich senken sollen
  • Überprüfung der Klimatisierung in Jülich
  • Regalflächen in der Eupener Str. 
    Zeitschriftenbände wurden in ein Magazin im Hörsaalgebäude ausgelagert. Dadurch gibt es mehr Platz für die Bücher. In der vorlesungsfreien Zeit wird gerückt. 
  • Die Bibliothek hat für die Bibliothek Boxgraben und Eupener Str. weitere Flächen u.a. für neue Leseplätze beantragt. 

 

Die Gesamtbewertung aller Bibliotheken:
Durchschnittsnote 2,11 [Studierendenbefragung]

Die Einzelauswertung nach Bereichsbibliotheken: 
Bayernallee: Durchschnittsnote 2,06 [2011: 2,19] [2009: 2,24] 
[Diagramme] [Tabellen]  

Boxgraben: Durchschnittsnote 1,52 [2011: 1,94] [2009: 1,9]
[Diagramme] [Tabellen

Eupener Str.: Durchschnittsnote 2,07  [2011: 2,01] [2009: 2,01]  
[Diagramme] [Tabellen

Jülich: Durchschnittsnote 2,29 [2011: 2,24] [2009: 2,13]  
[Diagramme] [Tabellen

Die Auswertung der Beschäftigten-Befragung:
Durchschnittsnote 1,54 [Beschäftigtenbefragung]

[Diagramme] [Tabellen

Umfrage 2011

Umfrage 2011

Wieder sehr gute Umfragewerte in allen Bereichsbibliotheken

Im Mai 2011 haben wir Sie wieder gebeten, unsere Dienstleistungen zu bewerten. Die Benutzerinnen und Benutzer aller Bereichsbibliotheken haben das überwiegend positiv gesehen. In den meisten Bereichen konnten die sehr guten Umfragewerte der vergangenen Jahre bestätigt werden.

1348 Studierende und 321 Beschäftigte haben sich an den Umfragen beteiligt. Insgesamt haben Sie uns mit einer Durchschnittsnote von 2,09 bewertet. 
Vielen Dank für Ihre tollen Bewertungen, Ihre Anmerkungen und Ihre Kritik!

Die Umfrage 2011 wurde mit der eLearning-Plattform ILIAS der FH Aachen durchgeführt. An den Umfragen konnten sich alle Benutzerinnen und Benutzer der Hochschulbibliothek vom 29. April  bis 15. Mai 2011 beteiligen. 

Traumnoten: 
Besonders gut bewerteten Sie die Online-Verlängerung, die Sauberkeit sowie Beratungskompetenz und Serviceorientierung. Erfreulich (dank Ihrer Studienbeiträge), dass auch das Angebot an Büchern Zufriedenheitswerte bis 90 % erreicht hat. 

Hauptkritikpunkte:

Je nach Bereichsbibliothek waren die räumlichen Bedingungen und die Ausstattung, teilweise aber auch die mangelnde Ruhe in den Lesesälen Anlaß zur Kritik. Insbesondere in den Klausurvorbereitungszeiten fehlt es an geeigneten Lernräumen. Besonders deutlich wurde diese Kritik in Jülich geäußert - trotz zusätzlicher Leseplätze im frisch bezogenen Anbau. Aber auch die Studierenden in den anderen Gebäuden klagten über mangelnden Lernraum.

Viel Kritik wurde an den technischen Ausstattungen geäußert. Angefangen bei zu langsamen PCs, über Probleme bei Druckern, Kopierern und Scannern. Fehlende Schließfächer waren nun eher ein Problem im Gebäude Bayernallee.

Verbessert:
Entgegen der Umfrage von 2009 wurden jetzt auch die Öffnungszeiten überwiegend positiv bewertet. Die Umfragewerte lagen im Durchschnitt bei einer Zufriedenheit von über 80 %.  

Die Einzelauswertung nach Bereichsbibliotheken: 

Bayernallee: Durchschnittsnote 2,19 [2009: 2,24] [Diagramme]* [Kommentare]
Boxgraben: Durchschnittsnote 1,94 [2009: 1,9] [Diagramme]* [Kommentare]  
Eupener Str.: Durchschnittsnote 2,01 [2009: 2,01]  [Diagramme]* [Kommentare
Jülich: Durchschnittsnote 2,24 [2009: 2,13]   [Diagramme]* [Kommentare

* Bei den Umfragen wurde erstmalig nach der Ausstattung der Lese- und Arbeitsplätze sowie nach Selbstverbucher und Scanner gefragt. Deshalb fehlen bei diesen Fragen die Vergleichswerte zur Umfrage 2009. 
 

Umfrage 2009

Umfrage 2009

Zufriedene Benutzerinnen und Benutzer in allen Bereichsbibliotheken

Wir hatten im Mai wieder alle Benutzerinnen und Benutzer um Ihre Meinung gefragt. Vielen Dank für die vielen Stimmen und Ihr positives Echo. Insgesamt konnten wir 1377 Fragebogen auswerten. Mit der Gesamtnote 2,07 haben wir uns im Vergleich zur Umfrage 2007 leicht verbessert. 2007 gaben Sie uns eine Durchschnittsnote von 2,15. Die Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden separat befragt und auch dort bekam die Bibliothek sehr gute Bewertungen! 

Die Umfrage 2009 wurde mit der eLearning-Plattform ILIAS der FH Aachen durchgeführt. An der Umfrage konnten sich alle Benutzerinnen und Benutzer der Hochschulbibliothek vom 24. April bis 15. Mai beteiligen. 

Besonders gut bewerteten Sie die Online-Verlängerung, die Beratungskompetenz und Serviceorientierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Sauberkeit in den Bibliotheken. Verbessern konnten wir uns bei der Bewertung unseres Buchangebots. Trotz erheblicher Zukäufe wurde die Zufriedenheit mit dem Buchangebot in der Eupener Str. nicht besser bewertet. Hier besteht noch Nachholbedarf. Hauptkritikpunkte waren die räumlichen Bedingungen und die Ausstattung. Besonders deutlich artikulierten Sie Ihren Bedarf an weiteren Lernplätzen sowie den Wunsch nach Schließfächern und nach längeren Öffnungszeiten. Schließfächer wurden in der Bayernallee bereits aufgestellt. In der Eupener Str. haben die Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik und Wirtschaftswissenschaften bereits Schließfächer bestellt, die in Kürze geliefert werden. Die Schlüsselverwaltung wird die Bibliothek übernehmen. 

Wir haben Ihren Wunsch nach längeren Öffnungszeiten am Wochenende gehört. Wir werden bereits ab September die Bibliotheken Eupener Str. und Jülich samstags und sonntags zugänglich machen. Die Gebäude Bayernallee und Boxgraben waren bisher am Wochenende nicht zugänglich. Wir werden Ihren Wunsch an die beteiligten Fachbereiche weitergeben. Bereits ab Juli werden die Bereichsbibliotheken Bayernallee und Boxgraben für den Einsatz mit Selbstverbuchungsautomaten vorbereitet. 

In Jülich wird die Bibliothek einen Anbau erhalten, der im Frühjahr 2010 bezugsfertig sein wird. Damit wird sich die räumliche Situation erheblich verbessern. In der Bibliothek Eupener Str. werden wir im August neu möblieren und hoffentlich den ?Wohlfühlfaktor? verbessern. 

Die Einzelauswertung nach Bereichsbibliotheken: 

Bayernallee [Kommentare]
Boxgraben [Kommentare]
Eupener Str. [Kommentare]
Jülich [Kommentare

Urheberrecht

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Die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Teilen aus veröffentlichten Werken anderer Autoren (zum Beispiel als Zitat in einem eigenen Vorlesungsskript) ist in § 52a des Urheberrechtsgesetzes geregelt. Zulässig ist, "veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nicht gewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern" zugänglich zu machen. Wir empfehlen daher, Vorlesungsskripte, die in OPUS eingestellt werden, durch ein Passwort zu schützen, wenn sie Teile aus urheberrechtlich geschützten Werken (auch Abbildungen, Diagramme etc.) enthalten.

Weiterführende Links:

  • Sherpa
    Das Projekt Sherpa (Securing a Hybrid Environment for Research Preservation and Access) veröffentlicht eine Verlagsliste, aus der die Copyrightpolitik verschiedener Verlage ersichtlich ist.
  • http://www.dissonline.de/
    Ausführliche Informationen der Deutschen Bibliothek zum Urheberrecht und Online-Publikationen.
  • Projekt VirtUOS der Universität Osnabrück FAQs zur Verwendung und Meldung von Lehr-/Lernmaterialien gemäß § 52 a UrhG

  • Urheberrechtsgesetz
    Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte.
    Ein Service des Bundesministeriums der Justiz in Zusammenarbeit mit der uris GmbH
  • Urheberrechtsbündnis
    Verschiedene Wissenschaftsorganisationen haben sich zu einem Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" zusammengeschlossen und geben ausführliche Informationen zum Thema

Urheberrecht für Lehrende

Vorwort

Seit 1. März 2018 ist das neue Urheberrechtsgesetz (UrhG) in Kraft, das in den §§ 60a-h UrhWissG neue Nutzungsberechtigungen u.a. für Lehre und Forschung festlegt.
Die Arbeitsgruppe Urheberrecht der FH Aachen hat die wichtigsten Änderungen zusammengestellt und versucht, die Fragen zur Nutzung von urheberrechtlichem Material in Lehre und Forschung zu veranschaulichen.

Die Diskussionen aus dem Jahr 2016 um den drohenden Einzelnachweis von verwendetem Material nach §52a UrhG (Intranetnutzung) hat viele Fragen zur Nutzung von urheberrechtlichem Material in Lehre und Forschung aufgeworfen. Die FH Aachen hat daher eine Arbeitsgruppe Urheberrecht ins Leben gerufen. Mitglieder dieser AG sind der Justitiar, der Kanzler, die Leiterin der Bibliothek und der Leiter der DVZ.

Die Arbeitsgruppe ist bestrebt, die wichtigsten Informationen zusammen zu stellen und Sie zu unterstützen. Die Zusammenstellung der hier vorliegenden Informationen erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen auf der Basis von Fachpublikationen und Gesetzestexten. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann keine abschließende Gewähr gegeben werden, da sachverständige Juristen in konkreten Einzelfällen und mit Kenntnis konkreter Fallangaben zu abweichenden Auffassungen kommen können. Diese Informationen ist als Orientierungshilfe zu verstehen und ersetzt keine Rechtsberatung. Änderungen vorbehalten.

Ihre Fragen und Anmerkungen senden Sie bitte an urheber(at)fh-aachen.de


Aktuelles

März 2018

  • Ab 1. März treten neue Regelungen im Urheberrecht in Kraft. Eine sehr empfehlenswerte Zusammenfassung liefert der Elan e.V.:
    Informationen zu § 60a UrhG. Neue Nutzungserlaubnisse bzgl. urheberrechtlich geschützer Werke für Lehrende & Lernende. https://www.elan-ev.de/themen_p60.php (zuletzt gesehen am 1.3.2018)

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Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien in der Lehre

Sie dürfen urheberrechtlich geschütztes Material unter bestimmten Voraussetzungen öffentlich zugänglich machen, d.h. für Ihre Lehre sowie die Erstellung von Lehrmaterialien nutzen und auf ILIAS einstellen. Diese Voraussetzungen sind seit dem 1. März 2018 im Paragraphen § 60a UrhG geregelt.

  •  Was | Diese Norm betrifft veröffentlichte Texte, Bilder, Abbildungen, Musik, Filme, Noteneditionen. Unveröffentlichte Werke z.B. Abschlussarbeiten von Studierenden oder Entwürf, werden nicht davon  erfasst; hierfür müssen die jeweiligen Rechteinhaber um Genehmigung gebeten werden.


Nicht mehr erlaubt ist das Einstellen von Artikeln aus Zeitungen und Publikumszeitschriften. 

§ 60a (3) Nicht nach den Absätzen 1 und 2 erlaubt sind folgende Nutzungen:
 [1.] [...]
2. Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines Werkes, das ausschließlich für den Unterricht an Schulen geeignet, bestimmt und entsprechend gekennzeichnet ist, an Schulen [...]

  • Wie | Die Nennung des Urhebers und Quellenangabe sind stets erforderlich.

  • Wozu | Zur Veranschaulichung in der Lehre
    "wenn der Lehrstoff dadurch verständlicher dargestellt und leichter erfassbar wird".
     
  • Wie viel | Nur veröffentlichte kleine Teile eines Werkes
    • höchstens 15 % eines Buches (dazu werden alle Seiten mit überwiegend Text gezählt inkl. Inhalts- und Stichwortverzeichnis)
    • Abbildungen dürfen vollständig genutzt werden
    • Werke geringen Umfangs (kleiner 25 S.) vollständig
    • Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften: es darf jeweils ein einzelner Artikel vollständig entnommen werden
    • maximal 5 Minuten eines Films, der älter als 2 Jahre ist. Youtube-Filme unterliegen seit dem 1.1.2016 standardmäßig der Creative Commons-Lizenz und können daher genutzt werden.
    • maximal 5 Minuten Musik
    • maximal 6 Seiten Noteneditionen

  • Für wen | Die Regelungen gelten für Lehrende und Teilnehmende der jeweiligen Veranstaltung. Die Zugriffe auf ILIAS sollten daher unbedingt nur für die Teilnehmenden Ihrer Veranstaltung zugänglich sein.

  • Vergütungspflicht | Diese Nutzung ist vergütungspflichtig. Nach § 60h wird eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung vereinbart. Der Anspruch auf angemessene Vergütung kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden.

Die nachfolgende Grafik der E-Learning-Arbeitsgruppe der TU Darmstadt  veranschaulicht, welche Materialien nach §§ 60a ff UrhG verwendet werden können.

Zitieren

Das Urheberrecht erlaubt nach § 51 Zitate. Ohne Einwilligung der Urheberin oder des Urhebers darf fremdes Material in Unterrichtsmaterialien zitiert werden. Solche Skripte oder Vorlesungsfolien dürfen dann auch inkl. dem zitierten Material auf elektronischem Wege (z.B. in ILIAS) den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Beachten Sie wichtige Bedingungen für das Zitat:

  • Die Nutzung des Zitats muss für die Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk erforderlich sein (Zitatzweck). Eine Auseinandersetzung mit dem Zitierten ist unabdingbar. Ein Zitatzweck liegt nicht vor, wenn das Zitat die eigenen Ausführungen ersetzt.
  • Der Umfang des Zitats muss durch dessen Zweck gerechtfertigt sein. "So viel wie nötig, so wenig wie möglich".
  • Zitate dürfen keinesfalls verändert werden, das gilt insbesondere für Bilder oder Abbildungen. Sollte dies notwendig sein, müssen Sie die Bearbeitung kenntlich machen, z. B. „der rote Pfeil ist von mir als Hinweis eingefügt“.
  • Gem. § 63 UrhG ist zwingend die Quelle und die Verfasserin oder der Verfasser anzugeben. Dies entspricht ohnehin guter wissenschaftlicher Praxis.

Die Zitierweise ist von Fach zu Fach sehr unterschiedlich. In dem von der FH Aachen angebotenen Literaturverwaltungsprogramm Citavi sind Zitationsregeln einzelner Fachbereiche bereits hinterlegt. Internetpublikationen sollten in Anlehnung an das für das Zitieren gedruckter Veröffentlichungen gewählte Muster (Autor, Titel, Jahr) mit der URL und dem Datum des letzten Aufrufs zitiert werden. 


Verlinken statt verbreiten

In vielen Fällen hat die Bibliothek bereits Lizenzen zur Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material für die FH Aachen erworben. Dazu gehören z.B. Zeitschriften und E-Books großer deutscher und internationaler Verlage, Normen (wie z.B. DIN-Normen, VDE-Vorschriften und VDI-Richtlinien) sowie fächerspezifische Datenbanken (Engineering Source, RSWB, TEMA, Wiso ...).

Lizenzierte Inhalte stehen nur Angehörigen der FH Aachen (campusweit oder per VPN) im Rahmen von Studium, Lehre und Forschung zur Verfügung. Eine gewerbliche Nutzung ist ausgeschlossen.
 
Wenn eine Campus-Lizenz vorliegt, sollten Sie auf diese Inhalte verlinken und keinesfalls deren Inhalte in Form von PDFs nochmals komplett einstellen. Damit sind Sie urheberrechtlich auf der sicheren Seite.

 


Nutzung freier Materialien in der Lehre

Frei verwenden dürfen Sie Material, das…

  • von Ihnen persönlich stammt und deren Nutzungsrechte Sie nicht einem Verlag oder anderen Verwertern übertragen haben. D.h. eigene veröffentlichte Lehrbücher müssen Sie – wenn Sie in ihrem Verlagsvertrag alle Rechte an den Verlag abgetreten haben - genau wie fremde Werke nach den geltenden Urheberrechtsgesetzen behandeln.
  • gemeinfrei ist. Gemeinfrei sind Werke von Urhebern 70 Jahre nach deren Tod (§ 64 UrhG).
  • amtlich veröffentlicht ist, z.B. Gesetze und Urteile, Verordnungen, amtliche Erlasse, veröffentlichte Texte und Bilder aus dem Bundesgesetzblatt, aus der Patent- und Markenrolle etc. (§ 5 UrhG)
  • nicht urheberrechtsfähig ist. Das sind z.B. mathematische Formeln.
  • unter freien Lizenzen veröffentlicht wurde, wie z. B. Open Access, Open Source, Creative Commons Lizenzen.

Creative Commons

Creative Commons

Creative Commons ist eine Non-Profit-Organisation, die verschiedene Lizenzmodelle zur Verfügung stellt.

  • CC-BY
    Namensnennung
  • CC-BY-SA
    Namensnennung - share alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen
  • CC-BY-ND
    Namensnennung - no derivatives = keine Bearbeitung
  • CC-BY-NC
    Namensnennung - non-commercial = keine kommerzielle Verwendung
  • CC-BY-NC-SA
    Namensnennung - non-commercial - Share alike
  • CC-BY-NC-ND
    Namensnennung - non-commerical - no derivatives

Material, das mit diesen CC-Lizenzen versehen ist, kann von Ihnen - unter Einhaltung der genannten Bedingungen - genutzt werden.
Umgekehrt können auch Sie Ihre Werke entsprechend kennzeichnen. 

Literatur: 

Sehr hilfreich ist der Film mit einer Checkliste zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen beim Verwenden von Medien unter freien Lizenzen auf der folgenden Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons [zuletzt gesehen 18.10.2017]

Kreutzer, Till : Open Content Lizenzen : Ein Leitfaden für die Praxis (PDF 2,6 MB). Deutsche UNESCO-Kommission e. V. http://irights.info/userfiles/DUK_opencontent_FINAL.pdf [zuletzt gesehen 16.08.2017]

 



Nutzung von Fotos und Bildern aus dem Internet

Schnell verfügbares Bildmaterial aus dem Internet ist keineswegs urheberrechtsfrei! Auch Darstellungen wissenschaftlicher und technischer Art wie Pläne, Skizzen, Tabellen, AGBs, Mietspiegel, Kartenwerke sind geschützt. Abmahnkosten für einfache, nicht gestalterische Lichtbilder und Lichtbildwerke mit hoher gestalterischer Schöpfungshöhe können zwischen 500 und 3.500 Euro kosten.

Bilder können Sie zitieren, dann dürfen keinerlei Veränderungen angebracht werde, der Zitatzweck muss erfüllt sein und es gehört die genaue Quellenangabe dazu. Beispiele für Bildzitate finden Sie hier:
https://www3.elearning.rwth-aachen.de/l2p/start/SiteAssets/SitePages/Anleitungen/Beispielsammlung%20zum%20Merkblatt%20UrhG.pdf [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020].

Verwenden Sie also eigene Bilder oder Bilder, die von Ihnen geprüft lizenzfrei sind. Daher sind bei der Bildersuche freie Quellen zu nutzen, z. B. können Sie bei der erweiterten Google-Bildersuche die Suche auf freie Lizenzen eingrenzen.

Unter dem nachfolgenden Link findet man Infos und Links zu den entsprechenden Angeboten 
https://www.bildersuche.org/kostenlose-bilder-lizenzfreie-fotos.php [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020].


Nützliche Links

Urheberrechtsblog und Materialien

Der Rechtsanwalt Dr. Till Kreutzer betreibt mit anderen zusammen  einen Blog, der sich dem Thema Urheberrecht in der digitalen Welt widmet: http://irights.info/ [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020]

Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre. Praxisleitfaden zum Recht bei E-Learning, OER und Open Content. Von Rechtsanwalt Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche. Stand Oktober 2017 [Ausführungen zu §60a sind enthalten]

Materialien zum Internetrecht vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht – Zivilrechtliche Abteilung – - Prof. Dr. Thomas Hoeren (Universität Münster) Prof. Hoeren ist auch der „Social-Media-Berater“ der FH Aachen. Stand März 2018. http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/itm/wp-content/uploads/Skript-Internetrecht-Maerz-2018.pdf [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020] 

Podcast zur Online-Lehre vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht – Zivilrechtliche Abteilung – Prof. Dr. Thomas Hoeren. https://www.itm.nrw/jcast-urheber-und-datenschutzrechtliche-fragen-in-der-online-lehre/ [zuletzt aufgerufen am 25.05.2021]

RWTH: Informationen zum Urheberrecht https://www3.elearning.rwth-aachen.de/l2p/start/SitePages/Anleitungen.aspx [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020]

Arbeitsgruppe Urheberrecht der Ruhr-Universität Bochum. Fortlaufend aktualisierte Seiten in Zusammenarbeit mehrerer Universitäten im Ruhrgebiet. http://www.urheberrecht.uamr.de/lehre/index.html [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020]

Universität Freiburg: https://www.rz.uni-freiburg.de/services/elearning/legal [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020]

 

Urheberrechts-FAQ Hochschullehre von Achim Förster (FH Würzburg-Schweinfurt) [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020]

Die Rechtsinformationsstelle der Digitalen Hochschule NRW bietet einen Newsletter mit immer wieder aktuellen Gutachten an. https://www.listserv.dfn.de/sympa/info/rechtsinformationsstelle [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020].

Auf der Homepage des Ministeriums für Bildung und Forschung gibt es einen Bereich "Urheberrecht in der Wissenschaft: Was Forschende und Lehrende wissen sollten
https://www.bmbf.de/de/was-forschende-und-lehrende-wissen-sollten-9523.html [zuletzt aufgerufen am 03.09.2020] 

Dort steht eine Broschüre Urheberrecht in der Wissenschaft zum Download bereit: https://www.bmbf.de/upload_filestore/pub/Handreichung_UrhWissG.pdf [1,66 MB, zuletzt aufgerufen am 03.09.2020].

Das Video 'Digitale Lehre & Urheberrecht. § 60a UrhG, Zitate, OER & Co.' informiert Hochschullehrende, die ihre Lehrinhalte digital vermitteln möchten, über die relevanten urheberrechtlichen Rahmenbedingungen. Autorinnen: Dorothée Wagner, Andrea Schlotfeldt, Julia Bieck [Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg]. Lizenz: CC BY
https://www.hoou.de/materials/digitale-lehre-urheberrecht-60a-urhg-zitate-oer-co-was-darf-ich-im-rahmen-meiner-lehre-nutzen-5 [zuletzt aufgerufen am 02.10.2020]


Papiergebundene Kopien

Gemäß § 60a UrhG ist es nun auch erlaubt, Kopien im Unterricht zu verteilen (geschlossener Nutzerkreis; abgegrentzer Kreis von Unterrichtsteilnehmenden)



Zweitveröffentlichungsrecht für Lehrende

Autoren (auch Ko-Autoren) von wissenschaftlichen Beiträgen haben trotz Einräumung eines Nutzungsrechtes an einen Dritten (Herausgeber oder Verlag) nach Ablauf von 12 Monaten seit der Erstveröffentlichung das Recht, den Beitrag öffentlich zugänglich zu machen (§ 38 Abs. 4 UrhG). Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Der Beitrag muss wissenschaftlich sein
  • mit mindestens zur Hälfte durch öffentliche Mittel gefördert
  • im Rahmen einer Forschungstätigkeit entstanden
  • in einer periodischen, mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung (erst-) veröffentlicht
  • und 12 Monate seit der Erstveröffentlichung alt sein.

Als Urheber können Sie in Ihrem Verlagsvertrag dem Verlag auch nur ein einfaches Nutzungsrecht einräumen und sich die Veröffentlichung, z.B. auf dem FH-eigenen Publikationsserver (OPUS), vorbehalten. Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an opus(at)bibliothek.fh-aachen.de .


FAQs Häufig gestellte Fragen

Ist es im Sinne des Urheberrechts zulässig, kleine Videos (max. 5 min.) von der Plattform Youtube zu zeigen?

Seit dem 1.1.2016 stehen Youtube-Videos unter einer Creative Commons-Lizenz, sodass Sie diese nutzen können. Mehr Infos dazu findet man hier: https://support.google.com/youtube/topic/2676339?hl=de&ref_topic=6151248 [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020].

Wenn Sie Videos auf eigene YouTube Kanäle bzw. andere Internet basierte Plattformen laden, sollten Sie auch der Rechteinhaber bzw. die Rechteinhaberin sein.

Da es sich hierbei um ein Minenfeld handelt, das auch Juristen nicht immer überblicken, ist zu raten, in eigenen Lehrplattformen oder Internetplattformen grundsätzlich nur die Links zu YouTube Videos zu verwenden. 
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesgerichtshofs besagt, dass das "Framing" bzw. Einbetten" von Inhalten bzw. Videos, keine Urheberrechtsverletzung darstellt, wenn man urheberrechtlich geschützte Inhalte, die auf einer anderen Internetseite mit Zustimmung des Rechtsinhabers für alle Internetnutzer zugänglich sind, im Wege des "Framing" in seine eigene Internetseite einbindet. Der BGH und der Europäische Gerichtshof stellen das Einbetten von Inhalten, die rechtmäßig auf Internetplattformen liegen, offensichtlich dem Verlinken gleich und erlauben dies.
Mehr Infos dazu finden Sie in einer Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs von 2015:
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2015&Sort=3&nr=71618&pos=0&anz=115 [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020].
Auf dieser Seite finden Sie ebenfalls den Link zur genauen Urteilsbegründung (BGH vom 9. Juli 2015 - I ZR 46/12).


Darf ich Abbildungen aus technischen Fachbüchern oder Hochschul-Lehrbüchern verwenden, z.B. auf Powerpoint-Folien, die ich elektronisch zur Verfügung stelle ? Unter welchen Bedingungen ? (Wie) muss ich die Quelle angeben ?

Abbildungen aus veröffentlichten Werken dürfen Sie gem. § 51 UrhG (Zitatrecht) und auch gem. § 60a UrhG  (Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung) nutzen.

Folgende Bedingungen müssen dabei erfüllt sein: 

Beim Zitat gem. § 51 UrhG:

  • Die Nutzung des Zitats muss für die Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk erforderlich sein (Zitatzweck). Eine Auseinandersetzung mit dem Zitierten ist unabdingbar. Ein Zitatzweck liegt nicht vor, wenn das Zitat die eigenen Ausführungen ersetzt.

  • Zitate dürfen keinesfalls verändert werden, das gilt insbesondere für Bilder oder Abbildungen.

  • Gem. § 63 UrhG ist zwingend die Quelle und die Verfasserin oder der Verfasser anzugeben. Dies entspricht ohnehin guter wissenschaftlicher Praxis. Die Zitierweise ist von Fach zu Fach sehr unterschiedlich. In dem von der FH Aachen angebotenen Literaturverwaltungsprogramm Citavi sind Zitationsregeln von FB 7 und 8 bereits hinterlegt. Wenn Sie zu Citavi Näheres wissen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Horita (horita(at)fh-aachen.de).  Zu 2. Abbildungen aus dem Netz

Bei der gesetzlich erlaubten Nutzung für Unterricht und Wissenschaft gem.  § 60a UrhG:

  • Was | Diese Norm betrifft veröffentlichte Texte, Bilder, Abbildungen, Musik, Filme, Noteneditionen. Unveröffentlichte Werke, z.B. Abschlussarbeiten von Studierenden oder Entwürfe, werden nicht davon erfasst;   hierfür müssen die jeweiligen Rechteinhaber um Genehmigung gebeten werden.
    Nicht mehr erlaubt ist das Einstellen von Artikeln aus Zeitungen und Publikumszeitschriften. 
  • Wie | Die Nennung des Urhebers und der Quellenangabe sind stets erforderlich.

  • Wozu | Zur Veranschaulichung in der Lehre
    "wenn der Lehrstoff dadurch verständlicher dargestellt und leichter erfassbar wird".

  • Wie viel | Nur veröffentlichte kleine Teile eines Werkes
    • höchstens 15 % eines Buches (dazu werden alle Seiten mit überwiegend Text gezählt inkl. Inhalts- und Stichwortverzeichnis) 
    • Abbildungen dürfen vollständig genutzt werden
    • Werke geringen Umfangs (kleiner 25 S.)
    • Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften: es darf jeweils ein einzelner Artikel vollständig entnommen werden.

  • Für wen | Die Regelungen gelten für Lehrende und Teilnehmende der jeweiligen Veranstaltung. Die Zugriffe auf ILIAS sollten daher unbedingt nur für den abgegrenzten Teilnehmerkreis der Veranstaltung zugänglich sein.

  • Vergütungspflicht | Diese Nutzung ist vergütungspflichtig. Nach § 60h wird eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung vereinbart. Der Anspruch auf angemessene Vergütung kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden.

Darf ich Abbildungen aus dem Web verwenden ? Unter welchen Bedingungen ? (Wie) muss ich die Quelle angeben ? 

Nutzung von Fotos und Bildern aus dem Internet

Schnell verfügbares Bildmaterial aus dem Internet ist keineswegs urheberrechtsfrei! Auch Darstellungen wissenschaftlicher und technischer Art wie Pläne, Skizzen, Tabellen, AGBs, Mietspiegel, Kartenwerke sind geschützt. Abmahnkosten für einfache, nicht gestalterische Lichtbilder und Lichtbildwerke mit hoher gestalterischer Schöpfungshöhe können zwischen 500 und 3.500 Euro kosten. Aber auch für Bilder gilt, Sie dürfen diese zitieren. Auch hier dürfen keinerlei Veränderungen angebracht werden, der Zitatzweck muss erfüllt sein und es gehört die genaue Quellenangabe dazu. Internetpublikationen sollten in Anlehnung an das für das Zitieren gedruckter Veröffentlichungen gewählte Muster (Autor, Titel, Erscheinungsort, Jahr) mit der URL und dem Datum des letzten Aufrufs zitiert werden.

Eine Beispielsammlung für das richtige Bildzitat finden Sie hier.

Lizenzfreies Material dürfen Sie verwenden. Diese Materialien sollten Sie auf Lizenzfreiheit geprüft haben. Daher sind bei der Bildersuche freie Quellen zu nutzen, z. B. können Sie bei der erweiterten Google-Bildersuche die Suche auf freie Lizenzen eingrenzen.

https://www.google.de/advanced_image_search [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020].

Unter dem nachfolgenden Link findet man Infos und Links zu den entsprechenden Angeboten:
https://www.bildersuche.org/kostenlose-bilder-lizenzfreie-fotos.php   [zuletzt aufgerufen am 10.08.2020]

 

Gutachten Urheberbenennung bei Fotos [zuletzt gesehen 10.08.2020]:


 

Creative Commons

Creative Commons ist eine Non-Profit-Organisation, die verschiedene Lizenzmodelle zur Verfügung stellt.

  • CC-BY
    Namensnennung
  • CC-BY-SA
    Namensnennung - share alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen
  • CC-BY-ND
    Namensnennung - no derivatives = keine Bearbeitung
  • CC-BY-NC
    Namensnennung - non-commercial = keine kommerzielle Verwendung
  • CC-BY-NC-SA
    Namensnennung - non-commercial - Share alike
  • CC-BY-NC-ND
    Namensnennung - non-commerical - no derivatives

Material, das mit diesen CC-Lizenzen versehen ist, kann von Ihnen - unter Einhaltung der genannten Bedingungen - genutzt werden.
Umgekehrt können auch Sie Ihre Werke entsprechend kennzeichnen. 

Literatur: 

Sehr hilfreich ist der Film mit einer Checkliste zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen beim Verwenden von Medien unter freien Lizenzen auf der folgenden Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons [zuletzt gesehen 18.10.2017]

Kreutzer, Till : Open Content Lizenzen : Ein Leitfaden für die Praxis (PDF 2,6 MB). Deutsche UNESCO-Kommission e. V. http://irights.info/userfiles/DUK_opencontent_FINAL.pdf [zuletzt gesehen 16.08.2017]