"Vom Kalten Krieg zur Kommerzialisierung des Weltraums - ein Streifzug durch sechs Jahrzehnte Raumfahrtgeschichte"
Hildegard Werth | TV-Journalistin ZDF
Montag, 08.10.2018 | 17.15 Uhr
Hohenstaufenallee 6 | Raum 01101

Als Fernsehreporterin hat Hildegard Werth jahrzehntelang über Raumfahrt berichtet, von den Apollo-Flügen zum Mond bis zu Elon Musk’s Projekt einer interplanetaren Zivilisation. Vom Kennedy Space Center in Florida bis zum Kosmodrom in der kasachischen Steppe. Sie hat Raumfahrer aus fünfzehn Ländern kennengelernt und festgestellt: die Zukunft im All hat gerade erst begonnen...

 

"Sauberes (Trink)wasser - eine globale Schicksalsfrage"
Prof. Dr. Klemens Schwarzer | FB Energietechnik
Montag, 05.11.2018 | 17.15 Uhr
Hohenstaufenallee 6 | Raum 01101

Wasser ist entscheidend für das Leben auf der Erde. Der Vortrag von Prof. Dr. Klemens Schwarzer  beschäftigt sich mit relevanten Aspekten von Süßwasser, die im Hinblick auf dessen Verfügbarkeit, globale Verteilung und Nutzung eine Rolle spielen. Ein ernstes Problem stellt schon jetzt die Wasserversorgung in den ärmeren „Schwellen- und Entwicklungsländern“ dar, in denen vielen Menschen wesentlich weniger Wasser zur Verfügung steht als bei uns. Dort haben etwa 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem Trinkwasser und etwa 2,6 Milliarden Menschen fehlt es an einer adäquaten Sanitärversorgung. Etwa 1,8 Millionen Menschen, davon die meisten Kinder, sterben jährlich nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Grund verunreinigten Wassers oder an direkten Folgen unzureichender Sanitärversorgung.

Für viele dieser Länder wird sich die schon dort herrschende Wasserkrise in Zukunft noch drastisch verschärfen. Hauptursache ist der besonders in Entwicklungsländer starke Bevölkerungszuwachs, die zunehmende Wasserverschmutzung und der Klimawandel. Diese Wasserkrise beinhaltet außerdem ein hohes innerstaatliches und transnationales Konfliktpotential. 

In Rahmen des Vortrages wird auch auf den Wasserverbrauch in den reichen Industrienationen wie USA, Deutschland usw. eingegangen. Hier steht Wasser meist im Überfluss zur Verfügung und den meisten ist nicht bewusst, welch kostbares Gut Wasser ist. So liegt z.B. der Wasserverbrauch in Deutschland bei etwa 120 Liter pro Person und Tag. Bezieht man jedoch das „unsichtbare“ oder virtuelle Wasser hinzu, das bei der Güter- und Nahrungsmittelproduktion verwendet oder verschmutzt wird, so liegt der tatsächliche tägliche Wasserverbrauch bei mehreren Tausend Liter pro Person. Da viele dieser Güter oder Nahrungsmittel aus wasserarmen Gebieten kommen, tragen wir indirekt auch zu der dortigen Wasserknappheit bei. So dass mit Recht gesagt werden kann “ Wir essen mehr Wasser als wir trinken“.

  

"Stephen Hawking - Leben und Werk: Vom Schwarzen Loch zum Anfang der Welt, der keiner war..."
Prof. Dr. rer. nat. Hans-Joachim Blohme | FB Luft- und Raumfahrtechnik
Montag, 03.12.2018 | 17.15 Uhr
Hohenstaufenallee 6 | Raum 01101

Mit Stephen Hawkings Tod im März 2018 haben seit Albert Einstein Astrophysik und Kosmologie ihr derzeit in der Öffentlichkeit weltweit bekanntestes Gesicht verloren.

Nicht zuletzt trug gerade in den späteren Lebensjahrzehnten Hawkings unheilbare Erkrankung und seine Art ihrer Bewältigung zu seiner enormen Bekanntheit bei.

Hawkings wissenschaftliches Interesse galt von Anfang an der Gravitation und ihrer theoretischen Beschreibung durch die Allgemeine Relativitätstheorie.

Was passiert beim Kollaps eines Sterns zum Schwarzen Loch? Sind Schwarze Löcher die ultimative Gruft toter Sterne oder können sie am Schluss verdampfen?

In einem Modell für den Ursprung des Universums zeigte er, dass die Frage nach dem Anfang obsolet wird – und sich damit auch die Frage nach Gott erledigt.

Trotzdem wurde er 1986 in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

Natürlich beteiligte er sich auch an der (noch andauernden) Suche nach einer “Weltformel”, die den Kosmos in seiner Vielfältigkeit mit einigen grundlegenden mathematischen Gesetzen zu beschreiben erlaubt.

Stephen Hawking saß aber nicht nur im Rollstuhl in seinem Arbeitszimmer der Universität Cambridge, sondern äußerte sich hin und wieder zu politischen Fragen.

Mit seinen Erkenntnissen und Einsichten ging Hawking auch in die Öffentlichkeit und versuchte ihr verständlich zu machen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Sein populärer Wissenschaftsbestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit" erreichte eine zweistellige Millionenauflage.

 

"Deutschland, die EU und ein Handelskrieg?"
Prof. Dr. Karen Müller-Oestreich | FB Wirtschaftswissenschaften
Montag, 14.01.2019 | 17.15 Uhr
Hohenstaufenallee 6 | Raum 01101 

"Handel schafft Wohlstand für die beteiligten Staaten. Da alle voneinander abhängen, bleibt der Frieden bewahrt." Diese Devise, die die Wirtschaftspolitik der Bundesrepublik prägte, scheint seit der Amtsübernahme Donald Trumps bedroht. Was bedeutet dieses neue Umfeld für Deutschland, dessen Wirtschaftswachstum so stark vom Export abhängt? 

 

 

 

 

 

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