Aktivitäten der FH Aachen

Die FH Aachen schaut auf ein langes und erfolgreiches Engagement in der Förderung des wertschätzenden Umgangs mit Vielfalt und dem Abbau von Ungleichheitsverhältnissen zurück. Ergänzend zu den gesetzlich verankerten Maßnahmen, die von Interessensvertretungen und Beauftragten wahrgenommen werden, hat sich die Hochschule in den vergangenen Jahren in vielen Projekten engagiert, die relevant für den Bereich Diversity und Chancengerechtigkeit sind.

HAWtech: Bundesweite Hochschulallianz für angewandte Wissenschaften

Die FH Aachen ist Gründungsmitglied der HAWtech. Die HAWtech umfasst sieben Hochschulen für angewandte Wissenschaften, deren Schwerpunkte ähnlich wie bei der FH Aachen ebenfalls in den MINT Fächern liegen. Gemeinsames Ziel ist es, Klein- und Mittelständische Unternehmen in regionalen Netzwerken zu stärken. Die mittelständische Industrie stellt wichtige Kooperationspartner für die FH Aachen, mit denen gemeinsame Forschung, Praktika und Abschlussarbeiten durchgeführt werden. In diesem Netzwerk werden in dem Arbeitskreis „Gender und Diversity“ die Belange kleiner und mittelständischer Unternehmen adressiert. Die FH Aachen lernt die besonderen Randbedingungen und Anforderungen der Industrie kennen und kann mit den eigenen Erfahrungen Lösungen anbieten.

  • DiM: Kommunikation.
  • Die FH Aachen ist Mitglied der Allianz. Diese Allianz wurde vom früheren Rektor der FH ins Leben gerufen.
  • Repräsentant: Rektor.

Audit familiengerechte Hochschule

Mit dem „Audit familiengerechte hochschule“ der Beruf und Familie GmbH arbeitet die FH Aachen aktiv an ihrem Ziel, Studien- und Arbeitsbedingungen familiengerecht zu gestalten. Die Auditierung ist fester Bestandteil der kontinuierlich laufenden Arbeiten der FH Aachen zu Diversity und Chancengerechtigkeit.

  • DiM: Inklusion.
  • Auditiert durch die berufundfamilie Service GmbH. Zertifikate sind erteilt und liegen vor.
  • Repräsentant Kanzler.

Audit "Vielfalt gestalten"

Im Dezember 2012 nahm die Fachhochschule Aachen an dem Diversity-Audit „Vielfalt gestalten in NRW!“ des Stifterverbandes teil. Bedingt durch den Standortvorteil im Dreiländereck legte die Hochschule bei dem
Auditierungsverfahren den Schwerpunkt auf die Schaffung einer Euregionalen Vielfalt an der FH Aachen.

Das Audit wurde im Jahr 2011 durch das Rektorat der Fachhochschule Aachen initiiert. Nach Beteiligung am Diversity-Wettbewerb für die nordrhein-westfälischen Hochschulen durch das MIWF in NRW in Kooperation mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erhielt die Fachhochschule Aachen neben sieben weiteren Hochschulen den Zuschlag für das zweijährige Audit. Abschließend an das Audit wurde das Zertifikat "Vielfalt gestalten" vollumfänglich erteilt. Die FH Aachen strebt 2022 die Re-Zertifizierung an. Finden Sie hier den Selbstreport zum Re-Audit "Vielfalt gestalten".

  • DiM: Internationalität
  • Auditiert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Reauditierung 2022
  • Repräsentant: Prorektor für Studium und Lehre.  

Qualitätspakt Lehre SQSL

Das Projekt „Vielfalt integrieren – nachhaltig fördern. Systematische und nachhaltige Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre (SQSL-FH AC)“ verfolgte den Projektzweck, die Studierfähigkeit und Studienintegration in Zeiten wachsender Studierendenzahlen und zunehmender Heterogenität durch eine nachhaltige, effiziente und systematische Qualitätsentwicklung sicherzustellen.

Es ist festzustellen, dass dieses Projekt wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Verankerung einer Diversitätsstrategie an der FH Aachen geliefert hat. Die wesentlichen Maßnahmen wurden nach Projektende verstetigt und in der Organisation der FH verankert. Besonders anzumerken ist, dass der Aufbau von Managementstrukturen in Studium und Lehre mit der Realisierung und Systemakkreditierung eines Qualitätsmanagementsystems wesentlich durch diese Projektergebnisse ermöglicht wurde.

  • DiM: Integration, Inklusion.
  • Systematische und Nachhaltige Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre. Projekt: Laufzeit 2011 bis 2021.
  • Repräsentant: Prorektor für Studium und Lehre.

Pilotprogramm zur Sensibilisierung für einen bewussten Umgang mit Diversität an der FH Aachen ProDivFa

ProDiVFA ist ein Kunstname und steht für das Pilotprogramm „Sensibilisierung für einen bewussten Umgang mit der Diversität in Studium und Lehre an der FH Aachen“. Die FH Aachen hat sich außerdem das Ziel gesetzt, durch maßgeschneiderte Aktivitäten alle Hochschulangehörigen über das Gender- und Diversity-Angebot der FH Aachen zu informieren und so einen bewussten Umgang mit Vielfalt zu fördern.

Das Projekt wurde 2016 durch das Bundeministerium für Bildung und Forschung BMBF sowie durch das Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre (KomDIM), TH Köln und Universität Duisburg-Essen, für ein Jahr gefördert. Mit den Ergebnissen dieses Projektes wurden konstituierende Rahmenbedingungen aufgezeigt, unter denen ein hochschulweites Kommunikationsprogramm für Diversity und Gender generiert werden kann.

Die FH Aachen nimmt deshalb die Ergebnisse dieses Projektes zum Anlass, ein Kommunikationsprogramm für Diversity und Chancengerechtigkeit zu entwickeln, das im Wesentlichen in den Handlungsfeldern Kommunikation und Qualitätssicherung des Managementsystems DiM verankert werden wird.

  • DiM: Integration, Inklusion.
  • Projekt: 2015 bis 2017. Gefördert durch das Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management.
  • Repräsentant: Gleichstellung.

Guter Studienstart

Das Projekt „Guter Studienstart im Ingenieurbereich – das nullte Semester“ war ein Kooperationsprojekt mit der RWTH Aachen. Zu den Ideen und Zielen gehörten, Orientierung vor dem Studienbeginn zu bieten, gepaart mit verbesserter Fächer- und Hochschulorientierung sowie mit mehr Zeit und Sicherheit in der Studienwahl. Das übergeordnete Ziel war, Strategien zu entwickeln und konkrete Maßnahmen durchzuführen, um in der Studieneingangsphase Problemen einer heterogenen Studierendenschaft zu begegnen. Es sollten insbesondere Studienanfänger:innen angesprochen werden, die außerhalb der tradierten Zugänge Wege zu akademischer Bildung suchen. Mit diesem Projekt sollte ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit bei Aufnahme eines akademischen Studiums geleistet werden.

Dieses Projekt hat wesentliche Beiträge zum Abbau von Hürden beim Übergang zwischen verschiedenen Hochschultypen geleistet. Darüber hinaus ist es am Standort heute leicht möglich, dass Studierende als studentische Hilfskräfte an beiden Hochschulen studienbegleitend beschäftigt sind, es werden auch Raum- und Laborinfrastruktur gemeinsam genutzt. Studierende schreiben Abschlussarbeiten an beiden Hochschulen, die gemeinsam betreut werden. Die im Rahmen dieses Projektes gewonnenen Ergebnisse werden in den laufenden Arbeiten zum Aufbau des Managementsystems im Handlungsfeld „Integration“ weitergeführt und dauerhaft verankert.

  • DiM: Integration, Kommunikation.
  • Projekt: 2014 bis 2021. FH Aachen war ein Gewinner des Ausschreibungswettbewerbs des Ministerium für Innovation für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein Westfalen.
  • Repräsentant: Prorektor für Studium und Lehre.

Talentscouting

Das Projekt „Talentscouting“ ist ebenfalls ein Kooperationsprojekt zwischen der FH Aachen und der RWTH Aachen. Das Projekt hat die übergeordnete Zielsetzung, den Übergang Schule/Hochschule und die dann anschließende sensible Eingangsphase des Studiums zu optimieren. Darüber hinaus sollen Schüler:innen aus Haushalten ohne akademische Erfahrung ergebnisoffen und langfristig hinsichtlich ihrer Bildungsplanung zu beraten werden, um mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit herzustellen. Ein Fokus ist, diesen Übergang für „Bildungsaufsteiger:innen“ möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Dieses Projekt ist eng mit dem Projekt „Guter Studienstart“ verzahnt.

Das Projekt wurde durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW gefördert. Die ursprüngliche Laufzeit war von 2017 bis 2020. Aufgrund des Projekterfolges hat das Ministerium die Förderung dieses Projektes ab 2021 verstetigt, wodurch das Programm in der Allgemeinen Studienberatung integriert worden ist.

Die Arbeiten und Ergebnisse dieses Projektes generieren kontinuierlich wichtige Handlungen und Umsetzungsmaßnahmen, die im Handlungsfeld Integration und Kommunikation des Managementsystems DiM organisatorisch verankert und umgesetzt werden. Das Talentscouting ist für die FH Aachen ein wichtiger Eckpfeiler in den Arbeiten des neu eingerichteten Prorektorats Diversity und Chancengerechtigkeit.

  • DiM: Inklusion, Kommunikation.
  • Projekt seit 2017. Ab 2021 verstetigt. Programm des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein Westfalen.
  • Repräsentant: Prorektorin für Diversity und  Chancengerechtigkeit.

Symposium Diversity in der Hochschulbildung

Dieses Symposium wurde im Jahr 2018 gemeinsam mit der RWTH durchgeführt. Expert:innen informierten in Vorträgen und Dialogrunden zu Diversity in der Hochschulbildung, Studium, Lehre und Personalentwicklung. Das Symposion wurde gemeinsam von den Rektoraten der RWTH Aachen und der FH Aachen veranstaltet und stand unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

  • DiM: Kommunikation.
  • Gemeinsame Tagung zwischen der FH Aachen und der RWTH Aachen, einmalige Veranstaltung.
  • Repräsentant: Prorektor für Studium und Lehre.

Lehre hoch N (LehreN), Bündnis für Hochschule

Das „LehreN Dachprogramm“ war eine Gemeinschaftsinitiative mehrerer Stiftungen, u.a. auch des Stifterverbandes.  Das übergeordnete Ziel war, Akteure der Lehrentwicklung weiterzubilden, in den Austausch zu bringen und Transfer zu begleiten. Die FH Aachen hat mit sechs Professor:innen aus verschiedenen Fachbereichen an dem Projekt teilgenommen. Wesentliche Mehrwerte für die FH Aachen und die Arbeiten zu Diversity und Chancengerechtigkeit waren, Methodenansätze für die Hochschuldidaktik und Transfermöglichkeiten im Netzwerk mit unterschiedlichen Disziplinen zu diskutieren und auf Tragfähigkeit zu prüfen

  • DiM: Kommunkation.
  • Deutschland weite Weiterbildungsaktivität. Initiiert und finanziert von der Töpfer Stiftung gGmbH und vom BmbF, Laufzeit von 2012 bis 2020.
  • Repräsentant: Prorektorin für Diversity und   Chancengerechtigkeit.