Kabelwerk Eupen AG -

03. Dezember 2018

Stipendiatinnen und Stipendiaten der FH Aachen zu Gast bei der Kabelwerk Eupen AG

Mit der Kabelwerk Eupen AG konnte 2018 erstmals ein belgischer Stipendiengeber gewonnen werden. "Wir konnten in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen aus der Region von einem Engagement an der FH und dem damit verbundenen Mehrwert überzeugen", erklärt Carolina Getto, Leiterin Stabsstelle Alumnimanagement und Fundraising, den wachsenden Erfolg des FH-Stipendienprogramms. Ziel sei es, Talente für Unternehmen aus der Groß- und Grenzregion zu begeistern und dadurch auch die Wertschöpfung vor Ort zu steigern.

Die Förderung der Kabelwerk Eupen AG umfasst zwei Stipendien für Studierende aus dem Bereich Elektrotechnik. Doch das Unternehmen mit mehr als 100 Jahre alter Tradition möchte mehr als nur Geldgeber sein. "Wir haben unsere und alle anderen interessierten Stipendiaten zu einer Werksführung eingeladen, damit sie sich vor Ort ein Bild von unserem Unternehmen machen können", erklärt Frédéric C. Bourseaux, Direktor für Planung, Logistik und Qualität. Zwischen meterhohen Kabelrollen und dröhnenden Maschinen ist er ganz in seinem Element und atmet tief ein: "Riechen Sie das?" Die Studierenden der FH Aachen heben ihre Nasen, dabei ist das eigentlich gar nicht nötig. Der Geruch von Maschinenöl, Klebstoff und Kunststoff kriecht einem ganz von allein tief in die Nase. "Rund 900 Mitarbeiter produzieren hier fast 5000 verschiedene Kabel-, Rohr- und Schaumstoffarten und verschicken sie in die ganze Welt", sagt Bourseaux stolz. Das Geschäft laufe gut, dennoch sieht er das Unternehmen bedroht: "Wir finden häufig nicht die Fachkräfte, die wir brauchen", erklärt Bourseaux ernst. Auch deshalb habe man sich für das Engagement an der FH Aachen entschieden. "Wir betrachten unsere Teilnahme an dem Programm als Beitrag zur Förderung und Motivation der Studierenden. Das ist wichtig, denn nur wenn sich die Unternehmer für die Ausbildung und die Zukunft ihrer potenziellen Beschäftigten einsetzen, kann die Zukunft unserer Wirtschaft und der Unternehmen gesichert werden."

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Bild: Thorsten Vierbuchen

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