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Akkreditierung


Akkreditierung

Die Akkreditierung ist ein Instrument, mit dem die an der Hochschule entwickelten Studiengänge einer externen Qualitätsüberprüfung entlang national- und europaweit vereinbarten Qualitätskriterien unterzogen werden.
Grundlage für diese externe Evaluation sind die länderübergreifend abgestimmten Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz sowie die europaweit vereinbarte Lissabon-Konvention zur Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich.
Die Durchführung des Akkreditierungsverfahrens erfolgt über eine Akkreditierungsagentur. Die Verleihung des Akkreditierungssiegels für einen Studiengang erfolgt durch den so genannten Akkreditierungsrat auf der Grundlage der Bewertungen einer hochschulexternen Gutachtergruppe, die sich aus Studierenden, Lehrenden sowie Vertretern der Berufspraxis zusammensetzt. Mit der Verleihung des Akkreditierungssiegels ist ein Studiengang für fünf Jahre akkreditiert. Im Anschluss folgt die so genannte Reakkreditierung, bei der der Erfolg des Studiengangs auf der Basis von quantitativ und qualitativ evaluierten Erfahrungen und Ergebnissen überprüft und bewertet wird.

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Europäische Bildungspolitik

 

Europäische Bildungspolitik

Mit der Unterzeichnung der Bologna-Erklärung im Jahr 1999 hat sich Deutschland gemeinsam mit 45 anderen europäischen Staaten dazu verpflichtet, sich am Aufbau und der Entwicklung des Europäischen Hochschulraums (EHR) zu beteiligen. Es begann ein Prozess grundlegender Umstrukturierung des Studiensystems der deutschen Hochschulen: die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen und damit einhergehend die Etablierung des ECTS, die Modularisierung, Kompetenzentwicklung mit besonderem Schwerpunkt auf Beschäftigungsfähigkeit, Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre und die daran geknüpfte Akkreditierung von Studiengängen sind nur einige der zentralen Schlüsselbegriffe für die zahlreichen und vielfältigen angestoßenen Reformprozesse.

Wegweisend für die kontinuierliche Einbettung der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre in den europäischen Kontext waren insbesondere die Vereinbarung der European Standards and Guidelines im Jahr 2005 im Rahmen des Bergen-Kommuniqués der Bologna-Unterzeichnerstaaten sowie die vom Europarat und der UNESCO entwickelte „Konvention zur Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich“ von 1997 (Lissabon Konvention), die der Deutsche Bundestag im Jahr 2007 ratifiziert hat.

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