Nützliches und Hilfreiches

     

  • Wer nicht immer wieder ein Passwort zum Lesen einer verschlüsselten .pdf-Datei eingeben möchte, kann dieses einfach von der .pdf-Datei entfernen, indem er die Datei unter einmaligen(!) Angabe des Passwortes in eine .ps-Datei konvertiert und anschließend diese Datei wieder in eine .pdf-Datei zurück umwandelt. Dieses kann mit dem Herunterladen der Datei vom Server der FH verbunden werden. Das bash-Skript fh_download.sh erledigt genau dies von der Kommandozeile aus.

     

     

     

    Eine Alternative zu der genannten Vorgehensweise unter Windows ist, einen .pdf-Writer zu installieren (der Acrobat Reader enthält einen, es gibt aber auch etliche davon frei verfügbar im Netz; bei der Installation muss man aufpassen, dass man sich keine Malware einhandelt!). Dann kann man sich nach Eingabe des Passwortes die Datei mittels des .pdf-Writers in eine Datei ausdrucken, wobei das Passwort nun nicht abgespeichert wird, die Datei somit jederzeit ohne Angabe des Passwortes gelesen werden. Der Dateiname sollte dabei dahingehend geändert werden, dass er .encrypted nicht mehr enthält.

  • Der Emacs ist ein hervorragender Editor für alle Programmiersprachen. Um ihn für die Fortran-Programmierung optimal anzupassen, werden hier drei Dateien bereitgestellt:

       

    1. init.el als einfache Initialisierungsdatei,

    2. packages.el als Datei, die geeignete Pakete - unter anderem ergoemacs - mittels melpa installiert,

    3. div.el als Datei mit Einstellungen zu den bereitgestellten Paketen und

    4. f90-mode.zip als Archiv, das zusätzliche Code-Schnipsel für das einfache Erstellen von Fortran-Programmen bereitstellt. Das Archiv muss entpackt und das entstehende Verzeichnis f90-mode in das Verzeichnis .../.emacs.d/snippets kopiert werden.

       

      Wie diese Schnipsel einzusetzen sind, wird im Kapitel 24 der Vorlesung beschrieben.

    5.  

    Wem das Installieren einzelner Dateien an unterschiedlichen Stellen zu kompliziert ist, kann für die Installation unter Linux die folgende Datei herunterladen:

    und mittels make install die gesamte Installation in einem Schritt ausführen.

     

    Die Installation unter Windows verläuft etwas anders: Wer das Standardverhalten des Emacs (home is, where my .emacs.d is) beibehalten will, muss die Umgebungsvariable HOME setzen. Für Windows 10 bedeutet das

       

    1. Klick mit sekundärer Maustaste auf das Windows-Symbol
    2. Im nun angezeigten Menü mit primärer Maustaste anklicken System→Info→Systeminfo→Erweiterte Systemeinstellungen
    3. Im nun geöffneten Fenster bestätigen, dass Änderungen am System zugelassen werden
    4. Es öffnet sich ein weiteres Fenster: Systemeigenschaften, in dem Umgebungsvariablen angeklickt wird, um die gewünschten Änderungen durchzuführen.

       

    Nun kann das Verzeichnis/der Ordner C:\Users\<name>\.emacs.d angelegt werden und die o. g. Dateien können in dieses Verzeichnis/den Ordner kopiert werden.

     

    Wer diesen Aufwand des Anlegens einer Umgebungsvariablen scheut, kann auch das Verzeichnis/der Ordner C:\Users\<name>\AppData\Roaming\.emacs.d anlegen und die o. g. Dateien in dieses Verzeichnis/diesen Ordner kopieren.

     

    Mit der Installation des ergoemacs werden die von vielen anderen Editoren her bekannten Tastenkombinationen wie <Strg>-<s> für das Speichern einer Datei bereitgestellt, was den Einstieg in den Emacs einfacher macht. Eine wichtige Tastenkombination ist <Alt>-<a>, damit wird die Eingabe von Befehlen für den Emacs eingeleitet - hilfreich beim Übersetzen von Programmen (s.u.), und auch eine Kombination wie <Strg>-<Alt>-</> ist sehr nützlich: hiermit wird die Buchstabenfolge vor dem Cursor nach der Eingabe hinreichend vieler Buchstaben automatisch mit einem der Wörter der Datei vervollständigt; mehrfaches Betätigen der Tastenkombination zeigt der Reihe nach alle möglichen Ergänzungen an.

     

    Weitere vordefinierte Tastenkombinationen werden nach der Eingabe von <Strg>-<h>-<'> in einem zweiten "window" angezeigt, interessant sind insbesondere die Tastenkombinationen, die das Teilen und Löschen von solchen "windows" ermöglichen.

     

    Zur hier vorbereiteten Konfiguration gehört, dass der Emacs in dem Zustand startet, in dem er zuletzt beendet wurde.

     

    • Makefile.fxx schließlich ist ein einfacher Makefile, mit dem die im Praktikum erstellten Programme mittels des Emacs Kommandos M-x compile (Standard-Emacs) bzw. <Alt>-<x> compile (angepasster Emacs) übersetzt und ausgeführt werden können. Diese Datei muss unter dem Namen Makefile in dem Verzeichnis abgelegt werden, in dem die Fortran-Praktikumsaufgaben programmiert werden.

  • Wer LaTeX-Dateien mit dem Emacs bearbeiten möchte, kann die Standardinstallation des Emacs um ein paar Dateien erweitern, die das Arbeiten erleichtern: emacs_site-lisp.zip und emacs_init.zip.

  • Wer bevorzugt TeXWorks zum Erstellen von TeX/LaTeX-Dokumenten einsetzt, kann diese an deutsche Gepflogenheiten angepassten Vorlagen benutzen: basic_LaTeX_documents.zip.

     

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